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WKK-Vize Goby: Kinderbetreuung muss gesichert sein!

Carmen Goby, WKK-Vizepräsidentin und Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kärnten, begrüßt die Klarstellung über die weitere Vorgehensweise in Kindergärten und Schulen und weist erneut auf die Bedeutung eines flexiblen Betreuungsangebots hin. 

Carmen Goby, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten.
© WKK/Bauer

„Ein erfolgreiches Comeback der Wirtschaft ist nur möglich, wenn Unternehmerinnen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich dieser Aufgabe auch voll und ganz widmen können. Deshalb begrüßen wir, dass es nun zwei bundesweite Erlässe gibt, die sowohl im Kindergarten als auch im Schulbereich zu einer Klarstellung führen“, sagt Carmen Goby, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft und Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten. Denn mit dem schrittweisen Hochfahren der Wirtschaft steige auch der Kinderbetreuungsbedarf.

Betreuungsangebot muss sichergestellt werden

So ist es zwar weiterhin Ziel, die Anzahl der Sozialkontakte möglichst gering zu halten, doch Kindergärten und Kindertagesstätten sind geöffnet. Die Betreuungsangebote müssen dabei für alle Kinder sichergestellt und angeboten werden – unabhängig von der Art der beruflichen Tätigkeit der Eltern oder auch davon, ob die Arbeit im Homeoffice verrichtet werden kann und eine Betreuung zu Hause möglich ist oder nicht. „Diese Klarstellungen sind sehr wichtig, denn ich weiß aus Gesprächen mit Unternehmerinnen, dass rund um das Thema Kinderbetreuung in Kindergärten große Unsicherheit herrscht, vor allem in ländlichen Gebieten“, so Goby.

Ebenso wichtig sei, dass der Etappenplan zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs nun bekannt sei – auch wenn die Einteilung der Kinder in unterschiedliche Gruppen, die einmal drei Tage und in der darauffolgenden Woche zwei Tage Schule haben, für Eltern herausfordernd sei. „Vor allem, wenn man mehrere Schulkinder hat, wird das schwierig. Um Familien entgegen zu kommen, sollte hier flexibel auf die Bedürfnisse der Eltern eingegangen werden und zum Beispiel auf Ansuchen, die Kinder in der gleichen Gruppe zu betreuen, Rücksicht genommen werden“, fordert Goby.

Kinder gut betreut zu wissen, schafft Planungssicherheit

Generell sei ein flexibles Betreuungsangebot derzeit besonders gefragt, egal ob in Kindergarten oder Schule: „Gerade in herausfordernden Zeiten brauchen wir Planungssicherheit. Diese können wir mit einem Betreuungsangebot, das auf die Bedürfnisse der Unternehmerinnen und Unternehmer und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeht, geben“, fasst die Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kärnten zusammen.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Frau in der Wirtschaft Kärnten
Mag. Tanja Telesklav
T 05 90 90 4-734
tanja.telesklav@wkk.or.at

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