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Kärntner Handel kämpft für eine rasche Abschaffung der 22-Euro-Freigrenz.

Kärntner Handel für eine rasche Abschaffung der 22-Euro-Freigrenz.
© Pixabay/stevepb

Eigentlich sollte spätestens am 1. Jänner 2021 EU-weit die Freigrenze für Online-Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten Geschichte sein, doch nun hat die Europäische Kommission vorgeschlagen, das Mehrwertsteuerpaket für den elektronischen Handel um sechs Monate zu verschieben. Für Spartenobmann Raimund Haberl ist die Verschiebung weder sinnvoll, noch notwendig und wird daher vehement abgelehnt. „Die aktuell geltende Einfuhrumsatzsteuer-Freigrenze von 22 Euro geht zu Lasten des Kärntner Handels und das kann nicht im Interesse unseres Landes sein!“, so Haberl.

Mehr Fairness für den Kärntner Handel

Mit einem Aus der 22-Euro-Freigrenze für Kleinsendungen aus Staaten außerhalb der Europäischen Union wäre ein Steuerschlupfloch für ausländische Onlinehandelsgiganten geschlossen. Am sinnvollsten wäre daher ein schnellstmöglicher Wegfall der 22-Euro-Grenze schon vor dem 1. Jänner 2021. Haberl: „Im Sinne von mehr Fairness für den Kärntner Handel machen wir uns weiter für einen möglichst raschen Wegfall der Freigrenze für Online-Bestellungen aus Nicht-EU-Staaten stark!“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Handel
Mag. Nikolaus Gstättner
T 05 90 90 4-300
E nikolaus.gstaettner@wkk.or.at

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