th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

GewO: Wirtschaft begrüßt Investitionserleichterungen

Gewerbeordnungsnovelle ist großer Schritt zur Deregulierung des Wirtschaftsstandortes: Entrümpelung des Anlagenrechts bedeutet beginnende "Entfesselung" für Unternehmen, sagt WK-Präsident Mandl.

Eine deutliche Zunahme der seit Jahren zu schwachen Investitionstätigkeit der Unternehmer erwartet sich Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl von der nunmehr in Eckpunkten vorliegenden Novelle der Gewerbeordnung. Besondere Bedeutung  misst er den weitreichenden Entlastungen beim Betriebsanlagenrecht bei: Die Einrichtung einer zentralen Anlaufstelle für Anlagengenehmigungen, die Erleichterungen bei der Adaptierung von Anlagen, konzentrierte und vereinfachte Verfahren sowie kürzere Erledigungsfristen würden den Unternehmen jene Spielräume öffnen, die sie zur Wiedergewinnung ihrer Wettbewerbsfähigkeit vor allem im internationalen Wettbewerb dringend bräuchten. Mandl: "Die nunmehr  bevorstehende Novellierung der Gewerbeordnung ist die perfekte Ergänzung zur Kärntner Wirtschaftsoffensive und wird massiv dazu beitragen, Investitionen wieder anzukurbeln."

Dass es sich dabei sehr wohl um einen ernstzunehmenden Liberalisierungsschritt handle, werde auch in der Ausweitung der Nebenrechte von sieben auf bis zu 30 Prozent des Umsatzes, der Aufhebung der Teilgewerbe und vielen anderen Maßnahmen deutlich. Mandl: „Auch wenn das eine oder andere politische Klageweib wieder herumjammert: Das ist zumindest ein Anfang jener Entfesselung, die wir uns als Unternehmer schon lange wünschen.“ Darüber hinaus werde durch die Reform in weiten Bereichen das Ziel erreicht, Unternehmensgründungen zu vereinfachen und zu beschleunigen, ohne dabei die notwendige Qualifikation des Unternehmers aus den Augen zu verlieren. Dies sei nicht nur im Hinblick auf die Zufriedenheit des Auftraggebers und Konsumenten notwendig, sondern auch ein unverzichtbarer Bestandteil der dualen Ausbildung. Mandl: "Die gemeinsame Ausbildung von künftigen Fachkräften durch Betriebe und Berufsschulen ist ein Erfolgskonzept, um das uns viele Länder beneiden. Nicht ohne Grund schneidet Österreich bei allen internationalen Berufswettbewerben hervorragend ab." Die Aufwertung der Meister- und Befähigungsprüfung sei dabei das richtige Signal an die Jugend, um erfolgversprechende Zukunftsperspektiven aufzuzeigen.

Die Wirtschaftskammer begrüßt die Gewerbeordnungsnovelle von Bundeskanzler Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als großen Schritt zur Deregulierung des Wirtschaftsstandortes. (Foto: BKA/Christopher Dunker)
Die Wirtschaftskammer begrüßt die Gewerbeordnungsnovelle von Bundeskanzler Kern und Vizekanzler Reinhold Mitterlehner als großen Schritt zur Deregulierung des Wirtschaftsstandortes. (Foto: BKA/Christopher Dunker)


Die nunmehr beschlossene bürokratische Deregulierung des Wirtschaftsstandortes unterstütze daher kraftschlüssig die Kärntner Wirtschaftsoffensive, die Mandl vor einigen Wochen gestartet hat: Die spezielle Kärntner Investitionszuwachsprämie, die nunmehr nochmals für alle Bundesländer angeboten werde, die Investitionsplattform, die Fortsetzung und Aufstockung der Exportförderung, die bürokratische Entlastung auf Kärntner Ebene werde nunmehr auf Bundesebene ergänzt durch die maßgeblichen Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht. Mandl: "Ich bin guten Mutes, dass es mit diesem abgestimmten Paket gelingen wird, die Stimmung in der Wirtschaft zu heben und die Investitionsfreude zu beleben."

Mandl appellierte an die Bundesregierung, sich nach diesem Anfangserfolg nicht ermattet zurückzulehnen, sondern den Weg der Deregulierung mutig weiter zu gehen: "Die Wirtschaft freut sich über diese längst überfällige Entlastung, aber es gibt noch sehr viel zu tun, um den Rückfall der vergangenen Jahre wieder aufzuholen und den Standort wieder dorthin zu  bringen, wo er schon war – und wo er hingehört." Bei Bundeskanzler Kern bedankte sich Mandl für die Übernahme seines Slogans: "Schon seit Jahren predige ich, dass Unternehmer sein wieder Freude machen muss! Schön, dass der Herr Bundeskanzler diesbezüglich meiner Meinung ist. Ich erwarte voller Vorfreude seine diesbezüglichen Geschenkideen, nachdem sich bei seinen bisherigen Vorschlägen wie der Maschinensteuer oder Abschaffung des Meisters die Freude der Unternehmer noch nicht wirklich eingestellt hat."

Das Österreich keine grundsätzlichen Probleme mit den regulierten Gewerben hat und der Zugang zu den Gewerben so leicht wie fast nirgendwo ist, beweist eine OECD-Studie, die jüngst erschienen ist.

Das könnte Sie auch interessieren

  • Presseaussendungen 2016

Trendwende beim Investitionsklima

Nach vier Jahren Rezession drehen die Erwartungen der Kärntner Unternehmer wieder vorsichtig ins Plus. Landespolitik und Wirtschaftskammer wollen aus dem "Lüfterl" nun einen kräftigen Rückenwind machen. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Lavanttaler Wirtschaft wünschte „Frohes Neues“

Mehr als 400 Gäte am 6. Jänner beim Neujahrsempfang in St. Andrä. mehr

  • Presseaussendungen 2016

Arbeitsunwilligkeit nicht länger tolerieren!

WK-Präsident Jürgen Mandl für stärkere Sanktionen und mehr Mobilität. mehr