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Gestiegene Preise: Nicht Hotellerie, sondern Regierung ist der Preistreiber!

"Ja, es stimmt: Unsere Preise sind im Durchschnitt um 4,8 Prozent gestiegen", sagt WK-Hotelleriesprecher Sigismund E. Moerisch, "aber den Unternehmern bleibt davon kein einziger Cent!" Grund für die Preiserhöhung ist vor allem die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsdienstleistungen von zehn auf 13 Prozent.

Die aktuellen Daten der Statistik Austria zur Inflationsrate wurden gestern präsentiert. Und der mediale Aufschrei war groß: Die Hotellerie sei ein Preistreiber und habe die Preise gleich um 4,8 Prozent erhöht! "Dabei wird offenbar vergessen, dass der Steuersatz auf Beherbergungsdienstleistungen um 30 Prozent – von zehn auf 13 Prozent - erhöht wurde. Nicht die Hotellerie ist der Preistreiber, sondern die Regierung", bringt es Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie, auf den Punkt.

Die Hoteliers mussten heuer enorme Kostensteigerungen in ihre Preise einkalkulieren. "Insgesamt rechnen wir heuer mit einer Kostensteigerung von mindestens fünf Prozent. Das bedeutet, die Betriebe verdienen an den erhöhten Preisen gar nichts, sondern decken damit nur die gestiegenen Kosten ab", rechnet Moerisch vor. Im Detail setzt sich die Kostensteigerung folgend zusammen:

  • 3 Prozent: Mehrwertsteuererhöhung
  • 1,5 Prozent: Erhöhung der KV-Löhne
  • 0,5 bis 1 Prozent: Inflation
  • zusätzlich steigende Energie- und Betriebskosten, Versicherungen
    und Gebühren

Bereits im Vorfeld hat die WK-Fachgruppe Hotellerie vor den Auswirkungen der Steuererhöhung gewarnt: Die Preise mussten erhöht werden, die Betriebe haben nichts davon - außer negativen Berichten in den Medien, wie es nun der Fall ist. "Durch die Mehrwertsteuererhöhung hat man die Tourismusbranche weiter unter Druck gesetzt. Anstatt die Steuern zu senken, um so Investitionsanreize zu schaffen, wird die Konjunktur weiter geknebelt. Wirtschaftsfreundliche Politik sieht anders aus", so Moerisch.

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