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Gemeinsam in digitale Zukunft am Bau starten

Das neue KWF-Programm „LEP III“ macht die Kärntner Bauwirtschaft fit für die digitale Zukunft. Anmeldungen sind noch bis 31. Jänner möglich.

Gemeinsam in digitale Zukunft am Bau starten
© KK

Was noch vor wenigen Jahren undenkbar erschien, ist bereits Wirklichkeit: Häuser werden mit 3D-Druck gebaut, die Sensorik von Gebäuden wird „intelligent“ und digitale Modelle erleichtern die Planung. Diese Entwicklungen machen auch vor der Kärntner Bauwirtschaft nicht Halt, weiß Gerhard Oswald, Obmann der ARGE Bauwirtschaft:  „Mit Simulationen zu arbeiten und Daten digital zu verknüpfen wird zum neuen Standard beim Hausbau. Es ist deshalb ganz klar, dass wir uns diesem Thema stellen müssen.“

Da Kooperation und Datenaustausch bei der Digitalisierung eine wichtige Rolle spielen, ist es aber schwierig, als einzelnes Unternehmen einen Zugang zu finden. „Entscheidend wird künftig nicht nur die technische Komponente sein, sondern noch stärker die Zusammenarbeit mit anderen Gewerken. Dass man technisch gesehen auf die Digitalisierung vorbereitet ist, ist nur die Basis. Entscheidend wird es sein, diese Technik richtig einzusetzen und die Daten von allen Mitarbeitenden einfließen zu lassen“, so Oswald. Und genau hier setzt das das Lieferantenentwicklungsprogramm „LEP 3“, das der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds (KWF) in Kooperation mit der ARGE Bauwirtschaft und den Innungen aus Bau und Technik ins Leben gerufen hat. Bei „LEP III“ wird ein „digitaler Zwilling“ für ein Musterprojekt entwickelt, mit dem ein Gebäude über den gesamten Lebenszyklus abgebildet wird. Das Gebäude erhält, noch bevor es gebaut wird, sozusagen einen Zwilling aus Daten. Es handelt sich dabei um ein virtuelles Ebenbild des künftigen Gebäudes in einer scheinbar echten Umgebung und in ausführungsreifer Qualität. 

Tipp!

Bei dem Lieferantenentwicklungspogramm „LEP III“ wird den Teilnehmern folgendes geboten:

  • Kick-Off-Veranstaltung
  • Fitnesscheck (Evaluierung des Status quo) und Rückmeldegespräch
  • Sieben Qualifizierungsworkshops und E-Learning-Webinare
  • Entwicklung des „Digitalen Bau-Zwillings“ sowie des „Digitalen Betreiber-Zwillings“ für ein Musterprojekt
  • Lernreise mit Besichtigung eines Bauvorhabens, das auf Basis eines „Digitalen Zwillings“ entstanden ist
  • Abschlussveranstaltung

Das Gebäude existiert also bereits im Computer und ist dort voll funktionstüchtig, noch bevor der Grundstein gelegt ist. So können auch die Kosten für künftige Wartungen oder die Betriebskosten bereits im Vorfeld kalkuliert werden. Schon bald werde dies der Standard für Immobilienprojekte sein, sagt Gerhard Oswald: „Elektronische Ausschreibungsverfahren und digitale Planungen sind unsere Zukunft. Viele große Betriebe und Konzerne arbeiten bereits mit dem ‚Digitalen Zwilling‘. Mit diesem Programm wollen wir den Kärntner Klein- und Mittelunternehmen die Möglichkeit geben, auf diesen Zug aufzuspringen.“

Anmeldung bis spätestens 31. Jänner 2019 möglich.

Rückfragen:
Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds
Adnan Alijagić
M 0664/839 93 49
E alijagic@kwf.at

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