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Mandl: Verkehrspolitische Geisterfahrt Gewesslers gefährdet den Wirtschaftsstandort Mittelkärnten

„Null Verständnis, null Toleranz“ hat WK-Präsident Mandl für die einseitige Absage des Ausbaus der B317 durch das Umweltministerium.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer
„Wir werden die einsame Entscheidung, die uns da kommentarlos aus den ministeriellen Wiener Elfenbeintürmen auf den Tisch geflattert ist, nicht zur Kenntnis nehmen.“ Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl ist nach zahlreichen Unternehmergesprächen in den vergangenen Tagen überzeugt davon, dass auch die Wirtschaft in der betroffenen Region diese kaltschnäuzige Absage nicht kommentarlos hinnehmen wird. Mandl: „Mittelkärnten braucht eine leistungsfähige Verkehrsanbindung an die wirtschaftlich dynamische Mur-Mürz-Region und damit über den Semmering nach Niederösterreich und Wien. Darüber reden wir seit Jahrzehnten, davon werden wir uns auch nicht abbringen lassen!“

Der Ausbau der B317 zwischen St. Veit Nord und Scheifling zur S37 als Verlängerung der Murtal-Schnellstraße sei ein unverzichtbarer Bestandteil der Erschließung Kärntens mit hochrangigen Verkehrswegen, bei der das Bundesland ohnehin seit Jahrzehnten benachteiligt worden sei. Mandl verwies auf die späte Fertigstellung der A2-Südautobahn im Pack-Abschnitt. Erst vor kurzem sei die berüchtigte Hammerlklamm bei Neumarkt für eine ganze Woche wegen Sicherungsarbeiten gesperrt gewesen. Mandl: „Sind das die Vorstellungen des Infrastrukturministeriums von zeitgemäßen Verkehrsverbindungen in einem dynamischen Wirtschaftsraum?“

Diese Absage von Ministerin Gewessler füge sich leider nahtlos in eine Reihe anderer Fehlentscheidungen vom Stopp des A9-Ausbaus in der Steiermark bis zum Lobautunnel. Mandl: „Die Vorgehensweise beim Ausbau der B317 ist für den Lebens- und Wirtschaftsstandort Kärnten untragbar. Wir haben dafür null Verständnis, null Toleranz und erwarten umgehend Gespräche auf Augenhöhe. Geisterfahrten sind sowohl auf der Straße als auch in der Politik gefährlich.“

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