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"Geht's den Seilbahnen gut, geht's den Menschen gut!"

Mit Investitionen der Seilbahnwirtschaft von 28 Millionen Euro und mehr als tausend neuen Gästebetten startet Kärnten die in die Wintersaison.

Die Seilbahnen bleiben das Zugpferd im Kärntner Wintertourismus: "Rund 80 Prozent aller Winternächtigungen entfallen auf die Wintersportgebiete", unterstrich heute Klaus Herzog, der neue Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, die Bedeutung der Branche für den Tourismus, aber auch für die Einheimischen. Denn die Seilbahnen bieten nicht nur mehr als 1000 sichere Arbeitsplätze im Winter, sondern jeder Euro Umsatz bei einer Seilbahn bewirkt weitere sechs Euro Umsatz in der Region. 75 Mitgliedsbetriebe betreiben 58 Seilbahnanlagen sowie mehr als 200 Schlepplifte und investieren für die kommende Wintersaison insgesamt etwa 28 Millionen Euro in die Themen Sicherheit, Komfort und Schneegarantie. Herzog: "Unser Ziel ist es, den Gästen ein perfektes Wintererlebnis zu bieten. Dazu gehört neben bequemen Aufstiegshilfen und perfekten Pisten natürlich auch ein vielfältiges Eventprogramm." Die größten Brocken bei den Investitionen sind die neue Rudnigsattel-Sechser-Seilbahn auf dem Nassfeld (9,5 Mio. Euro), eine neue Sechser-Seilbahnkabine für die Schafalmbahn auf der Turrach (8,8 Mio. Euro) und der Wörthersee-Family-Jet, eine Sechser-Sesselbahn auf der Gerlitzen (6 Mio. Euro).


Mag. Reinhard Zechner, Kärntner Seilbahnen, Mag. Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen und Mag. Wolfgang Löscher, Geschäftsführer Kärntner Skipass. Foto: WKK/fritzpress
Mag. Reinhard Zechner, Kärntner Seilbahnen, Mag. Klaus Herzog, Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen und Mag. Wolfgang Löscher, Geschäftsführer Kärntner Skipass. Foto: WKK/fritzpress


Stolz ist Herzog darauf, dass die Seilbahnwirtschaft trotz des Ausstiegs des Landes bei der Finanzierung der Schulschikurse eine Lösung gemeinsam mit dem Landesschulrat gefunden hat. Mit Angeboten von zehn Euro pro Tag oder 35 Euro pro Woche wird auch künftig um Schüler als Kunden der Zukunft geworben. Etwa 80 Prozent der Kosten von etwa 600.000 Euro tragen nun die Kärntner Seilbahnen.

Ein wesentliches Vermarktungsinstrument der Seilbahnen ist der Kärntner Top-Schipass, der 28 Schigebiete in Kärnten und Osttirol mit mehr als 1000 Pistenkilometern für jeden Geschmack von Sport bis Genuss und von Snowboard bis Downhill-Biking umfasst. Herzogs langjähriger Vorgänger Wolfgang Löscher: "Wir bieten eine qualitativ hochwertige Freizeitbeschäftigung mit dem Transportmittel, das weltweit die höchsten Sicherheitsstandards aufweist.“ Das Vergnügen hat seinen Preis: Um drei bis fünf Prozent wurden – je nach Investitionen – die Preise für Tageskarten angehoben. Attraktive Kombi-Angebote machen den Schiausflug aber auch für Familien leistbar. Löscher: „Man muss auch bedenken, dass es bei der Liftkarte nicht nur um den Transport auf den Berg geht, sondern um Sicherheit, Pistenqualität und Schneeerzeugung."

Zufrieden ist Löscher mit der touristischen Gesamtentwicklung: Die Anfragen internationaler Reiseveranstalter vor allem aus dem Osten Europas steigen wieder, auch die private Investitionsbereitschaft sei gut. Vor allem auf dem Nassfeld, der Turrach und dem Falkert würden in der kommenden Wintersaison mehr als 1000 neue Gästebetten zur Verfügung stehen. Schwierig ist die Lage allerdings in der Innerkrems, für die Löscher auf Unterstützung durch das Land Kärnten hofft: "Wenn nicht in den nächsten Tagen – um nicht zu sagen: Stunden – Entscheidungen fallen, ist der Betrieb zu Weihnachten kritisch zu sehen."

Eine Erfolgsgeschichte sind hingegen die "Besten österreichischen Sommer-Bergbahnen", die ihre Fahrgastzahlen aufgrund des ungebrochenen Trends zum Bergwandern in den vergangenen zehn Jahren verdoppeln konnten. Die sechs Kärntner Mitglieder (Katschberg, Nassfeld, Turrach, Gerlitze, Goldeck und – neu – Bad Kleinkirchheim) haben heuer mit 580.000 Erstzutritten ein Plus von 6,8 Prozent zum Vorjahr verzeichnet. Reinhard Zechner: "Das ist angesichts des wirtschaftlichen Umfelds doch mehr als herzeigenswert."

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