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Mandl: Gegen Rufmord am Kärntner Tourismus

Entgegen den Alternativfakten auf Politstammtischniveau ist die Entwicklung im Kärntner Tourismus durchaus positiv, widerspricht der WK-Präsident.

Klar widersprochen hat heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl den parteipolitisch motivierten Versuchen, eine der wichtigsten Branchen des Bundeslandes schlechtzumachen. Die Fortschritte im Kärntner Tourismus seien sowohl in der Struktur als auch an den Zahlen deutlich ablesbar.
WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK
Fast drei Millionen Ankünfte bis zum Jahresende 2016 seien ein neuer Rekord, die Investitionen der Tourismusunternehmen im Land würden im vergangenen Jahr mit 120 Millionen Euro das Fünffache des Vorjahres betragen. Dazu komme eine für ganz Österreich beispielgebende Tourismusförderung und die gelungene Privatisierung durch die nunmehr unternehmergeführten Tourismusverbände.  Mandl: "Wer trotz dieser nachweisbaren Ergebnisse den Kärntner Tourismus öffentlich schlechtredet, kennt sich nicht aus oder betreibt vorsätzlich Rufmord an einer Branche, die 2,3 Milliarden Euro pro Jahr für die heimische Gesamtwirtschaft erbringt und 50.000 Arbeitsplätze vor allem im ländlichen Raum sichert."

Mandls Zustimmung findet allerdings der Vorschlag zur weiteren Privatisierung der Kärnten Werbung. Mandl: "Auch ich bin der Meinung, dass diese Strategie durch die Übernahme von Anteilen der Kärnten Werbung durch die Tourismusverbände abgeschlossen werden sollte." Abschließend legte Präsident Mandl Wert auf die Klarstellung, dass er keinerlei parteipolitische Funktion ausübe, sondern der Präsident aller Unternehmerinnen und Unternehmer in Kärnten sei.

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