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"Für die Wirtschaft dahintergeklemmt"

Wirtschaftsparlament in Kärnten feiert das 70-Jahre-Jubiläum des Wirtschaftsförderungsinstituts mit einer emotionalen Rückblende. Erfolgreich war auch die Wirtschaftskammer im Name der Unternehmen unterwegs und hat es geschafft, ein millionenschweres Investitionsprogramm auf den Weg zu bringen.

In einer insgesamt hoch spannenden Zeit hob Jürgen Mandl die jüngsten Erfolge der Interessevertretung hervor. „Wir haben in Kärnten und auch auf Bundesebene das größte wirtschaftliche Impuls- und Förderungspaket seit einem Jahrzehnt zustande gebracht.“ Diese Investitionsoffensive für Wachstum und Arbeit sei genau das, was die Wirtschaft brauche. „Das Ziel ist mehr Wachstum, damit wir mehr Arbeit haben und wieder stärker werden.“ Besonders hob Mandl die Kärntner Investitionszuwachsprämie hervor, die Investitionen von rund 80 bis 85 Millionen Euro ausgelöst habe.


Die neue Kärntner Exportoffensive - die Mittel dafür sind nun verdoppelt - sieht Mandl als taugliches Instrument, damit Kärnten bei den Warenausfuhren weiter an der Spitze bleibt. Die Tatsache, dass jeder zweite Wertschöpfungs-Euro aus dem Export stammt und 70.000 Arbeitsplätze davon abhängen müsse Animo genug sein, in diesem Bereich nicht nachzulassen.

Foto: WKK/Eggenberger



Zusätzlich zur Wirtschaftsoffensive auf Kärntner Ebene verwies Mandl auf die neue Investitionszuwachsprämie auf Bundesebene, bei der die Regierung gemeinsam mit einem kommunalen Investitionsprogramm 400 Millionen Euro einsetzt. „Wir haben uns für die Kärntner Wirtschaft dahintergeklemmt und die Politik reagiert. Langsam zwar, aber sie reagiert.“

70 Jahre Bildung - aus der Praxis, für die Praxis
Als große Erfolgsgeschichte bezeichnete WK-Präsident Jürgen Mandl das WIFI anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums Kärntens größter Erwachsenenbildungsinstitution. Das WIFI, entstanden 1946 aus bescheidensten Anfängen, zeige auch, wie sehr sich die Wirtschaft für Bildung einsetzt. Hochqualifizierte und engagierte Mitarbeiter seien die wichtigste Ressource der Kärntner Wirtschaft. Der Wirtschaftskammer waren für ein Angebot auf der Höhe der Zeit in den vergangenen 15 Jahren Investitionen von 50 Millionen Euro wert.

WIFI-Institutsleiter Andreas Görgei zeichnete kräftige Bilder des Hauses - 30.000 Teilnehmer pro Jahr allein in Kärnten, rund 350.000 österreichweit. 1200 Trainerinnen und Trainer "aus der Praxis, für die Praxis" sorgen für hohe Standards und zeitgemäße Wissensvermittlung. "Der mehrmalige Gewinn des Staatspreises für Unternehmensqualität gilt als besondere Auszeichnung für unsere engagierte Mannschaft", so Görgei.

Zahlreiche Anträge und Wortmeldungen
Insgesamt war das Programm des Herbst-Parlaments mit der großen Anzahl an Anträgen und Wortmeldungen arbeitsreich. Vor allem die Gewerbeordnung stand im Mittelpunkt zahlreicher Redner. "Es gibt eine Diskrepanz zwischen angekündigten Reformen und dem, was dabei rauskommt. Bei der Gewerbeordnung verwechselt man oft Verwaltung mit notwendiger Ausübung für den Berufszugang. Schauen wir, was unterm Strich für den Mittelstand rauskommt", gibt sich Friedrich Reinbold (RfW) abwartend. Albert Grieshammer (Grüne Wirtschaft): "Bei der Reform der Gewerbeordnung wäre mehr Mut angesagt gewesen. Insgesamt sollte man den Menschen von Seiten der Wirtschaft andere Angebote kommunizieren. "Geht’s der Wirtschaft gut, geht’s uns allen gut" gefällt mir da nicht mehr so." Einen anderen Brandherd ortet Alfred Trey (SWV) in seiner Rede vor dem Wirtschaftsparlament: "Der weltweite Populismus destabilisiert die Stimmung – auch in der Wirtschaft. In die Zukunft gedacht können wir nicht so tun, als ob wir nicht Teil dieser Welt wären. Wir sollten in Österreich eigentlich stolz sein auf unsere hohen ökologischen und sozialen Standards."

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