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Freizeit- und Sportbetriebe fordern Perspektive für Wiedereröffnung

Kärntens Freizeit- und Sportbetriebe trifft der verlängerte Lockdown hart. Fachgruppenobmann Andy Wankmüller fordert rasche Unterstützung und zumindest eine Aussage darüber, wann eine Wiedereröffnung möglich sein könnte.

Kärntens Sport- und Freizeitbetriebe befinden sich nach der neuerlichen Lockdown-Verlängerung in einer schwierigen Situation.
© envato elements/amazingmikael
Kärntens Sport- und Freizeitbetriebe befinden sich nach der neuerlichen Lockdown-Verlängerung in einer schwierigen Situation. „Durch die behördlich verordneten Betriebsschließungen wurde uns bereits monatelang die Existenzgrundlage entzogen. Das Schlimmste ist, dass wir – im Gegensatz zu Gastronomie und Hotellerie – nicht einmal einen Ansatzpunkt für eine Wiedereröffnung haben. Wir brauchen dringend eine Perspektive und einen ungefähren Zeitrahmen“, sagt Andy Wankmüller, Fachgruppenobmann der Kärntner Sport- und Freizeitbetriebe. Man erwarte sich von der Politik zumindest eine Aussage darüber, ab welchem Zeitpunkt eine Wiedereröffnung der Sport- und Freizeitbetriebe möglich ist. „Derzeit werden wir völlig im Unklaren gelassen. Wir haben keinerlei Planungssicherheit“, schüttelt Wankmüller den Kopf.

Rasche Gleichstellung bei Senkung der Mehrwertsteuer gefordert

Eine wesentliche Unterstützung der Freizeitbranche wäre die Mehrwertsteuersenkung auf fünf Prozent analog zu Gastronomie, Hotellerie und den Kulturbetrieben. „Es ist völlig unverständlich, warum dies nicht für die gesamte Tourismuswirtschaft gelten sollte. Wir fordern hier eine Gleichstellung, so dass auch unsere die Betriebe 5-Prozent-Mehrwertsteuerregelung nutzen können“ so Wankmüller. Damit würde man eine Branche unterstützen, die aus überdurchschnittlich vielen Familienbetrieben und Ein-Personen-Unternehmen besteht. Jedes von ihnen hat sich auf ein anderes Gebiet im Rahmen der professionellen Unterhaltung von Gästen und Einheimischen spezialisiert. Die Bandbreite reicht von Solarien und Fitnessstudios über Fremdenführer und Campingplätze bis hin zu Tanzschulen, Veranstalten und Wedding Plannern.

Betriebe sind bestens vorbereitet

Die Branche stehe in den Startlöchern und sei jederzeit bereit für einen Neustart. Die Betriebe haben die vergangenen Wochen dafür genutzt, um sich intensiv mit Sicherheits- und Hygienekonzepten zu beschäftigen sowie dementsprechende Maßnahmen umzusetzen. Nun freue man sich darauf, bald wieder Kunden begrüßen und für deren Unterhaltung sorgen zu können. „Das ist schließlich unsere große Stärke: Unsere Branche besteht aus lauter Betrieben, die sich auf Entertainment spezialisiert haben. Und ich denke, speziell in diesen schwierigen Zeiten tut es einfach gut, sich sportlich in einem unserer Fitnessbetriebe zu betätigen oder sich mit Freunden bei einem Tanzkurs treffen zu können“, so Wankmüller. „Die Sport- und Freizeitbetriebe leisten auch einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Leben und zur Gesundheitsprävention. Das Einhalten von Abständen oder anderen Corona-Regelungen ist dabei kein Problem“, fügt der Fachgruppenobmann hinzu.

Er hoffe, dass die Branche bald wieder durchstarten könne und spricht seinen Mitgliedsbetrieben Mut zu: „Wir haben bereits vor dem Lockdown bewiesen, dass wir auch mit Corona-Auflagen gut arbeiten können. Unsere Kunden wissen das und werden gerne wiederkommen, sobald uns die Politik die Möglichkeit dazu gibt.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Freizeit- und Sportbetriebe
Mag. Angelika Plösch
T 05 90 90 4 - 620
Eangelika.ploesch@wkk.or.at

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