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Frauen fit für den Aufsichtsrat

Das Führungskräfteprogramm „Zukunft.Frauen“ fördert qualifizierte Frauen auf dem Weg in die Vorstands- und Aufsichtsratsebene. Elke Haber, kaufmännische Direktorin des Krankenhauses der Elisabethinen in Klagenfurt, ist eine der aktuellen Absolventinnen des diesjährigen Durchgangs.

Mag. Dr. Elke Haber, MBA wurde das Zertifikat u.a. durch Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck übergeben.
© Anna Rauchenberger Mag. Dr. Elke Haber, MBA wurde das Zertifikat u.a. durch Bundesministerin Dr. Margarete Schramböck übergeben.

Um noch mehr Frauen für Aufsichtsratsposten in Österreich gewinnen zu können, wurde das Führungskräfteprogramm "Zukunft.Frauen" ins Leben gerufen. Am 5. März – nur wenige Tage vor dem Weltfrauentag – fand die angesehene Zertifikationsüberreichung statt. Unter den auszeichneten Damen waren viele Leading Ladies aus der heimischen Wirtschaft, die sich bereits jetzt einen Namen gemacht haben. "Knapp die Hälfte der Betriebe in Kärnten wird von Frauen geführt. Deswegen sind auch solche Programme für Frauen besonders wichtig", betont Vizepräsidentin Carmen Goby. 

In Österreich wurde im Jahr 2019 mehr als jede dritte Firma (38 Prozent) von einer Frau geleitet. In Österreichs börsennotierten Unternehmen gab es im Dezember 2019 nur 14 weibliche Vorstandmitglieder. Dem gegenüber standen 172 männliche Vorstände, wie kürzlich eine Auswertung der Unternehmensberatung EY ergab. Etwas besser sieht es in den Aufsichtsräten aus, wo es seit 2018 eine Frauenquote von 30 Prozent gibt. Gut jedes vierte Aufsichtsratsmitglied ist EY zufolge aktuell eine Frau. Konkret sind in den heimischen Kontrollgremien 142 Frauen und 407 Männer vertreten. Und genau deswegen ist es umso wichtiger, dass es das Programm „Zukunft.Frauen“ gibt und Frauen auf den Weg nach oben fördert, denn hier knüpft das Programm an.

Kärntner Absolventin

Eine davon ist Mag. Dr. Elke Haber, MBA, (47) kaufmännische Direktorin des A.ö. Elisabethinen-Krankenhauses Klagenfurt. Sie ist in diesem Jahr eine der Unternehmerinnen auf dem Weg in das Top-Management in Österreich und eine hochqualifizierte Kandidatin für Aufsichtsratsfunktionen. „Im diesjährigen Durchgang des Führungskräfteprogramms für Frauen hat Elke Haber aus Kärnten erfolgreich abgeschlossen. Weiterbildung auf diesem hohen Niveau ist eine riesige Chance, damit wir uns als Frauen in der Zukunft noch besser positionieren können und weiter in bisherige Männer-Domänen vordringen können, um langfristig ein Gleichgewicht von Frauen und Männern in Führungspositionen zu erreichen “, zollt Goby der Kärntner Absolventin Respekt.

Die ausgebildete Steuerberaterin und akademisch zertifizierte CSR Managerin kann bereits auf eine beachtliche Karriere blicken. Die Veldenerin wurde von einem Expertenbeirat, bestehend aus zehn hochkarätigen ExpertInnen sowie Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft, nominiert. „Zukunft.Frauen" ist ein Erfolgsprogramm, das bestens qualifizierte Frauen auf ihrem Weg zur Karrierespitze unterstützt“, so die Projektleiterin von der Wirtschaftskammer Österreich, Mag. Bernadette Hawel. 

Vorbilder im Elisabethinen-Krankenhaus

Der Konvent der Elisabethinen Klagenfurt und das selbige Krankenhaus, unterstützen den Aufstieg der kaufmännischen Direktorin in das Top-Management. Schließlich ist das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt seit jeher in „Frauenhand“. Mit Sr. Consolata Hassler, OH als Generaloberin des Konvents und des Krankenhauses steht dem Spital eine Frau vor - Eigentümervertreterin und Aufsichtsratsfunktion inklusive. „Sie ist ein Vorbild und hat mich stark geprägt,“ so Elke Haber.

Führerschein für Aufsichtsräte

„Für mich persönlich war es immer klar, dass mit Einsatz, Leistungsbereitschaft und Durchhaltevermögen die Möglichkeit besteht, sich im Berufsleben zu entwickeln, unabhängig vom Geschlecht“, so Mag. Dr. Haber, MBA, die seit 2002 u.a. das Finanz- und Rechnungswesen des Ordenskrankenhauses der Elisabethinen über hat. Den Grundstein für diese Lebenseinstellung habe der kaufmännischen Direktorin die elterliche Erziehung gelegt. Elke Haber hat nach der HAK-Matura in Villach Betriebswirtschaft an der Alpen Adria Universität Klagenfurt studiert. Zusätzlich hat sie einen MBA in Gesundheits- und Sozialmanagement.

Mut zur verantwortungsvollen Aufgabe

Das Führungskräfteprogramm „Zukunft. Frauen.“ erlaubt durch praxisorientiertes Lernen von Fachleuten die Aneignung von rechtlichem und wirtschaftlichem Fachwissen, das für Aufsichtsratsfunktionen notwendig ist. Das Ziel ist nicht nur die fachlichen Qualifikationen der Absolventinnen zu vertiefen, sondern auch Mut zu machen und den Aufbau eines Netzwerks zu ermöglichen. „Die Gesundheitsbranche stehen in der Mitte der Gesellschaft. Es braucht heute Aufsichtsräte, die mit ihrem profunden Wissen ihre Sicht in das Unternehmen einbringen“, betont Haber, die sich mit der Absolvierung des Lehrgangs das notwendige „Rüstzeug“ und den Mut für ein zukünftiges Mandat als Aufsichtsrätin angeeignet hat. 

Datenbank erleichtert Suche nach Aufsichtsrätinnen

Alle Absolventinnen werden zusätzlich in der Datenbank für Aufsichtsrätinnen (www.aufsichtsraetinnen.at) gelistet, in der bereits über 700 Frauen registriert sind. Die Suche nach hochqualifizierten Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen wird Unternehmen somit vereinfacht und erleichtert.

Das Programm

Schon jetzt kann man sich bis zum 27. Mai 2020 für die nächste Runde des Führungskräfteseminars „Zukunft.Frauen“ unter https://www.wko.at/site/zukunftfrauen/Anmeldung.html bewerben.


Rückfragen:
Katja Kogler
T 0676 42 44 648
E info@katjakommt.at

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