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Franz Pacher ist erster Kärntner Wirtschaftsombudsmann

Kärnten wird unternehmensfreundlich: Wirtschaftsombudsstelle als Meilenstein für einen starken Lebensstandort nimmt nächsten Dienstag den Betrieb auf.

Am kommenden Dienstag wird die hochkarätig besetzte Kärntner Wirtschaftsombudsstelle - die erste ihrer Art in Österreich - nach der offiziellen Bestellung der Mitglieder durch die Landesregierung ihre Tätigkeit aufnehmen.
© WKK/fritzpress Haben die Entbürokratisierung Kärntens im Blick: Wirtschaftskammer-Präsident Jürgen Mandl, Wirtschaftsombudsmann Franz Pacher, Landesrat Sebastian Schuschnig und Timo Springer, Präsident der IV Kärnten.
Seit mehr als fünf Jahren macht die Wirtschaftskammer Kärnten gegen zu viel Bürokratie und Überregulierung mobil - heute konnte WK-Präsident Jürgen Mandl mit Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig und IV-Präsident Timo Springer den ersten entscheidenden Durchbruch verkünden: Am kommenden Dienstag wird die hochkarätig besetzte Kärntner Wirtschaftsombudsstelle - die erste ihrer Art in Österreich - nach der offiziellen Bestellung der Mitglieder durch die Landesregierung ihre Tätigkeit aufnehmen. Der erste Kärntner Wirtschaftsombudsmann ist der frühere Wirtschaftskammerpräsident und Unternehmer Franz Pacher. Seine Stellvertreterin ist die Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Österreich, Steuerberaterin Christiane Holzinger.


Pacher bringt das nötige Know-how mit

„Ein besonderer Tag für die Kärntner Wirtschaft“, freute sich Mandl, der seinem Vorgänger Blumen streute. „Franz Pacher verfügt nicht nur über die jahrzehntelange Erfahrung als Unternehmer und das notwendige Know-how im Umgang mit Politik und Bürokratie, sondern er bringt auch die persönliche Leidenschaft mit, die es brauchen wird, um diese Funktion an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Landesregierung und Verwaltung mit Leben zu erfüllen.“ Auch Landesrat Schuschnig zollte Pacher Respekt: „Er ist ein Vorsitzender, der aus eigener langjähriger Erfahrung weiß, was es heißt, ein Unternehmen zu führen. In 15 Jahren an der Spitze der Wirtschaftskammer hat er den Wirtschaftsstandort maßgeblich mitgestaltet.“

Die nunmehr startbereite WOSt wurde im Juni 2018 von der Landesregierung beschlossen, das diesbezügliche Gesetz passierte im Mai den Landtag.
© WKK/fritzpress Der erste Kärntner Wirtschaftsombudsmann ist der frühere Wirtschaftskammerpräsident und Unternehmer Franz Pacher. Seine Stellvertreterin ist die Vorsitzende der Jungen Wirtschaft Österreich, Steuerberaterin Christiane Holzinger.

Start zur Entbürokratisierung schon 2013

Mandl ließ aber auch den langen, unter dem damaligen Präsidenten Pacher begonnenen Weg im Kampf für mehr Freiheit für Unternehmen Revue passieren, der vor fast sechs Jahren mit einer Initiative gegen „Behördenumwege“ begonnen hat. „Mehr Wirtschaft statt Zettelwirtschaft“ lautete einer der Slogans, die Pacher im November 2013 präsentierte. Daraus entwickelten sich Initiativen wie das „Schwarzbuch Bürokratie“ und mehrere „Schluss mit Schikanen“-Kampagnen. Pacher geht mit Elan an seine neue Aufgabe heran: „Die Task-Force rund um die Milliardeninvestition von Infineon ist ein Musterbeispiel für eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung. Unser Ziel muss es sein, dieses Service auf allen Ebenen zustande zu bringen. Das ist wie bei einem Eisberg – unter der Oberfläche gibt es viele, die verzweifeln und aufgeben, weil ihnen keiner hilft. Gemeinsam haben wir das Feuer, um das möglichst dynamisch und gut zu machen.“ Neben Pacher und Holzinger besteht die Wirtschaftsombudsstelle aus sechs weiteren namhaften Mitgliedern: Dieter Wagner (Kraus Betriebsausstattung und Fördertechnik GmbH/WK), Alexander Bouvier (Treibacher Industrie AG, IV), Patrizia Saurer (AK), Klaus Brandner (Bezirkshauptmannschaften), Harald Tschabuschnig (Landesregierung/Umwelt, Energie, Naturschutz) und Albert Kreiner (Landesregierung/Wirtschaft, Tourismus, Mobilität).

Zeitfenster optimal nutzen

Die nunmehr startbereite WOSt wurde im Juni 2018 von der Landesregierung beschlossen, das diesbezügliche Gesetz passierte im Mai den Landtag. „Ein Meilenstein für einen starken Wirtschaftsstandort“, hob Wirtschaftslandesrat Schuschnig hervor: „Die Wirtschaftsombudsstelle ist die konsequente Umsetzung des Regierungsprogramms: Eine Leistungspartnerschaft von Wirtschaft und Verwaltung mit der nötigen Kompetenz und dem Know-how, um Betriebe in allen Materien bestmöglich unterstützen zu können.“ Auch für IV-Präsident Springer ist die neue Einrichtung ein wesentlicher Schritt für Kärnten auf dem Weg zum Technologieland im Süden: „Wir müssen das Zeitfenster im Zuge der Infineon-Investition optimal nutzen. In Verbindung mit der Zentralraumstrategie und der Weiterentwicklung von Universität und Fachhochschule ist eine smarte Verwaltung besonders wichtig.“

Unternehmer, die Unterstützung suchen, können sich per E-Mail direkt an die Wirtschaftsombudsstelle beim Amt der Kärntner Landesregierung unter wirtschaftsombudsstelle@ktn.gv.at oder an die Wirtschaftskammer Kärnten unter wirtschaftsombudsstelle@wkk.or.at wenden.

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