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Förderungen für umweltfreundliche Investitionen

Auf Bundesebene gibt es eine spezielle Förderstelle, die Kommunalkredit Public Consulting GmbH (KPC). Diese wickelt im Auftrag des Bundes Förderungen für Investitionen ab, die eine positive Auswirkung auf die Umwelt haben. Hier geht es insbesondere um die Forcierung von erneuerbaren Energieträgern und um die Verbesserung der Energieeffizienz. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die alternative Mobilität.

© WKK

Antragsteller sind in der Regel Unternehmen (in bestimmten Programmen können auch Privatpersonen Antragsteller sein). Wird für eine Maßnahme an einem Gebäude eine Förderung  beantragt, und dieses Gebäude auch privat genutzt, wird die Förderung der KPC um das Ausmaß der privaten Nutzung gekürzt. 

Die Antragstellung erfolgt elektronisch auf der Webseite der Fördergesellschaft. Hinsichtlich des Zeitpunkts der Antragstellung gibt es mehrere Varianten, je nachdem, welches Förderprogramm beantragt wird.

Bei den meisten ist es so, dass der Antrag vor Projektbeginn (Bestellung, Beauftragung) eingebracht werden muss. Dies ist auch bei den „normalen“ Wirtschaftsförderstellen die übliche Vorgangsweise. Die KPC bietet hier etwa ein Programm zur thermischen Gebäudesanierung an oder für  Energiesparmaßnahmen im Betrieb wie etwa Wärmerückgewinnung. Bei der thermischen Gebäudesanierung gibt es einen nicht rückzahlbaren Zuschuss von 15 % der förderbaren Kosten, sofern mindestens eine Halbierung des Heizwärmebedarfs erreicht wird. Gedeckelt ist diese Förderung mit maximal 0,88 Euro pro kWh reduzierten Heizwärmebedarf. Daher braucht man für diese Förderung auch einen Energieausweis.

Es gibt bei der KPC jedoch auch die sogenannten Pauschalförderungen. Dies betrifft Aktivitäten, die häufig getätigt werden und wo es daher  eine große Zahl an Förderanträgen gibt. Beispielsweise Holzheizungen unter 400 kW, Wärmepumpen unter 400 kW, thermische Solaranlagen unter 100 m2, Fernwärmeanschluss unter 400 kW. Hier ist der Antrag (und somit auch gleich die Abrechnung) innerhalb von 6 Monaten nach Umsetzung des Projekts einzubringen. Am besten ist es, gleich, nachdem die Rechnung gelegt und bezahlt wurde, den Antrag zu stellen. Ein Versäumen der Frist führt immer dazu, dass das Projekt nicht förderbar ist und hier lassen die Förderstellen auch nicht sich verhandeln.

Die Förderung besteht bei den Pauschlaförderungen in einem fixen Betrag pro m2 Solarfläche, pro kW thermischer Leistung etc., gedeckelt aber mit meistens 30 % der förderbaren Kosten. Bei einer thermischen Solaranlage mit 40 m2 würde man pro m2 150 Euro bekommen, maximal aber 30 % der förderfähigen Kosten. Nicht zu den förderfähigen Kosten würden hier z.B. Rohrleitungen im Gebäude zählen.

Bei Fahrzeugen mit alternativem Antrieb gibt es wiederum eine spezielle Art der Antragstellung. Schafft man ein Elektroauto an, das betrieblich genutzt wird, muss man sich zunächst registrieren. Dann wird der Förderbetrag reserviert. Innerhalb von  24 Wochen muss dann das Auto geliefert, bezahlt und zugelassen werden. Auch die Antragstellung muss innerhalb dieser Frist erfolgen. Die Förderung beträgt z.B. bei einem Fahrzeug mit ausschließlich Elektroantrieb 1.500 Euro, wobei sich aber auch der Fahrzeughändler mit einer Förderung in derselben Höhe beteiligen muss.

Es lohnt sich jedenfalls, die Webseite der Fördergesellschaft aufzurufen und zu schauen, wieviel verschiedene Förderprogramme dort angeboten werden.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Servicezentrum
Mag. Alfred Puff
T 05 90 90 4-741
E alfred.puff@wkk.or.at

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