th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Flughafen: Mandl verlangt Maßnahmen- und Zeitplan

„Kärnten darf sich nicht länger vertrösten lassen“, mahnt WK-Präsident Jürgen Mandl nach dem Mehrheitsbeschluss in der Landesregierung gegen eine Rückabwicklung der Flughafenprivatisierung.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/Bauer

Zur Kenntnis genommen hat Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl die Weigerung der Mehrheit im Kollegium der Kärntner Landesregierung, dem Beschluss des Aufsichtsrates der Kärntner Beteiligungsverwaltung Folge zu leisten. Dieser hatte vor wenigen Wochen mehrheitlich einen Antrag des zuständigen Regierungsmitglieds, LR Martin Gruber, unterstützt, wonach die sogenannte „Call Option“ gezogen und damit der Verkauf von knapp 75 Prozent der Flughafenbetriebsgesellschaft an einen privaten Investor im April 2018 rückgängig gemacht werden sollte. Mandl: „Mehrheiten sind zur Kenntnis zu nehmen, die damit verbundenen Verantwortlichkeiten ebenso.“

Keine Verbesserungen eingetreten

Aus Sicht der Kärntner Wirtschaft sei die Gesamtentwicklung um diese wichtige Infrastruktureinrichtung jedenfalls bedauerlich, erklärte Mandl. Keine der damals vom Investor in Aussicht gestellten Verbesserungen am Flughafen sei eingetreten. Deshalb rät Mandl dringend dazu, einen detaillierten und engagierten Maßnahmen- und Zeitplan einzufordern: „Die nunmehr für das weitere Schicksal des Flughafens verantwortliche Landesregierung wäre gut beraten, den neuen Eigentümer davon zu überzeugen, dass die Wirtschaft in Kärnten keine bunten Bildbände braucht, sondern aktive Flugverbindungen zu den wichtigen Verkehrsdrehscheiben in Europa. Diese ist der Investor seit Jahren schuldig geblieben, während Flughäfen in der näheren Umgebung ihre Position massiv ausgebaut haben.“

Kärnten dürfe sich nicht weiter vertrösten lassen, sondern müsse auf die Einhaltung der Vereinbarungen drängen, unterstrich Mandl.

Das könnte Sie auch interessieren

Frau im Fitnessstudio

Strompreise gefährden Freizeit- und Sportbetriebe

Zuerst Corona, jetzt Energiepreisexplosion: Vor allem Tanzschulen und Fitnessbetriebe brauchen Unterstützung, verlangt die Wirtschaftskammer. mehr

Jürgen Mandl

Kärntner Wirtschaft begrüßt Strompreisdeckel der Kelag

Forderung nach bürokratischen Erleichterungen für die Energiewende bleibt aufrecht: WK-Präsident Mandl verlangt „Hilfe zur Selbsthilfe“. mehr

Mandl, Kapeller-Hopfgartner, Schuschnig

Seilbahnen wollen regionale Energieversorger werden

Kärntens Seilbahnwirtschaft ist von der Strompreisexplosion stark betroffen und fordert mehr Tempo beim Ausbau der „Erneuerbaren“ in Form von Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft. Dabei verstehen sich die Betreiber nicht nur als unverzichtbarer Bestandteil des Wintertourismus, sondern aufgrund ihrer bestehenden Infrastrukturen auch als starker Partner bei Alternativenergieprojekten. Doch noch scheitern sie an der Bürokratie. mehr