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Leitfaden online: FiW begrüßt aktuelle Richtlinien zur Ferienbetreuung

Als wichtigste und somit erfreulichste Nachricht für alle Unternehmerinnen und berufstätige Eltern bezeichnet Carmen Goby den aktuellen Leitfaden und der damit verbundenen Umsetzbarkeit für Feriencamps.

FiW-Landesvorsitzende Carmen Goby
© WKK/Anja Koppitsch
Neun Wochen Sommerferien: Für Unternehmerinnen und berufstätige Eltern jedes Jahr aufs Neue ein Balanceakt. Zum einen sollen die Kids gut versorgt sein und Spaß haben, zum anderen soll die Betreuung auch leistbar sein. Aber der heurige Sommer stellt viele vor besondere Herausforderungen, da Urlaub und Zeitausgleich nach dem Lockdown vielfach aufgebraucht sind, die Wirtschaft wieder voll hochfährt und auch das Betreuungsmodell durch Großeltern in diesem Sommer nur eingeschränkt möglich ist.

„Es gibt also viele Punkte, an denen mit einer flächendeckenden, flexiblen und vor allem qualitativ hochwertigen Sommerbetreuung angesetzt werden muss“, betont Carmen Goby, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Kärnten. Konkret braucht es neben Nachhilfeeinheiten (Sommerschools) in Deutsch, ebenfalls kostenlose Lernangebote für die Hauptfächer Mathematik und Englisch oder auch Coding. Derzeit können Eltern von 4- bis 14-jährigen Kindern aus einem breiten Angebot wählen. Schwieriger wird es ab 14 Jahren. „Wir brauchen auch für diese jungen Menschen attraktive Angebote, die sie motivieren und ihnen Sommerferien mit Mehrwert bringen. Zusätzlich muss die Sommerbetreuung durch steuerliche Begünstigungen bzw. öffentliche Förderungen leistbar sein - nicht nur diesen Sommer“, verlangt Goby.

Herausfordernde Campöffnung

Anfang Juni hat Frau in der Wirtschaft eine Umfrage bei allen Sommerbetreuungs-Anbieter durchgeführt, um die Herausforderungen in diesem Jahr abzufragen. Es ging beispielsweise um bereits erfolgte Stornierungen und erforderliche Unterstützungen, die dringend benötigt werden. Die Ergebnisse wurden gesammelt und an die Bundesministerin für Arbeit, Familie und Jugend Christine Aschbacher übermittelt. Zusätzlich informierte das Team von Frau in der Wirtschaft Kärnten den Bildungsreferenten des Landes Dietmar Mitteregger über die Anliegen der Camp-Anbieter. „Besonders wichtig war, dass die Camps klare Vorgaben und somit auch Rechtssicherheit bekommen“, erklärt Tanja Telesklav, Landesgeschäftsführerin von Frau in der Wirtschaft und AUDIT Beruf & Familie-Beauftragte in der Wirtschaftskammer Kärnten.

Seit gestern Abend sind diese Richtlinien in Form eines Leitfadens online. Und viele Fragen der Anbieter - wie zum Beispiel: Dürfen die Eltern beim Bringen und Abholen der Kinder die Anlage betreten? Sind Zeltlager und Stockbetten erlaubt? Braucht es Schutzmasken im Bus? Gibt es einen vorgegebenen Betreuungsschlüssel? - werden darin beantwortet. „Grundsätzlich gilt: Feriencamps und ähnliche Angebote gelten als Veranstaltungen. Damit sind maximal 100 Teilnehmer – ohne Betreuer – erlaubt“, führt Telesklav aus.

Der Leitfaden beinhaltet auch ein COVID-19 Präventionskonzept, das die Schulung der Betreuer, Hygienemaßnahmen und organisatorische Maßnahmen sowie weitere Regelungen im Fall einer Infektion beinhaltet. Details unter www.sommerbetreuung.at.

sommerbetreuung.at – die Plattform mit Suchfunktion

Frau in der Wirtschaft Kärnten hat mit www.sommerbetreuung.at ein Onlinenetzwerk geschaffen, auf dem Betreuungsangebote aus allen Kärntner Bezirken zusammengefasst sind. Über eine neue Suchfunktion können die Angebote nun nach Regionen, Monaten, mit oder ohne Übernachtung gesucht und gefunden werden. Weitere Suchkategorien sind: Abenteuer, Beeinträchtigung. Gesundheit, Musik & Kunst, Sport & Tanz, Sprachen, Technik & Computer. Wichtige Information wie Alter, Kosten und Termine sind übersichtlich je Camp aufgelistet.

Das Angebot wird ständig aktualisiert und ergänzt. „Wer selbst eine Sommerbetreuung für Kinder anbietet, kann sich jederzeit bei uns melden und wir stellen kostenlos alle Informationen online“, empfiehlt die FiW-Landesgeschäftsführerin. Aktuell bietet die Plattform 139 Camps an (Stand: 19.06.2020). Davon sind 14 Camps bis jetzt abgesagt. Das erleichtert den Eltern die Suche und informiert zugleich, welche Camps leider nicht stattfinden werden.

Sommerbetreuung in den Bezirken

  • Feldkirchen = 3 Camps
  • Hermagor = 4 Camps
  • Klagenfurt/Klagenfurt Land = 36 Camps
  • Spittal = 28 Camps
  • St. Veit = 7 Camps
  • Villach/Villach Land = 32 Camps
  • Völkermarkt = 10 Camps  
  • Wolfsberg = 3 Camps

Sommerbetreuung der Wirtschaftskammer Kärnten – Anmeldung ab sofort möglich
Zusätzlich organisiert die Wirtschaftskammer Kärnten selbst jedes Jahr Camps für alle Altersgruppen in Klagenfurt. „Wir wollen nicht nur reden, sondern auch handeln“, bestätigt Tanja Telesklav. Die Sommerbetreuung der Wirtschaftskammer ist ohne Übernachtung und dreht sich in diesem Jahr rund um die Themen Theater und Tanz. Ab sofort können Eltern ihre Kids anmelden.

Alle Informationen sind auf www.sommerbetreuung.at zu finden.

Rückfragen
Wirtschaftskammer Kärnten
Frau in der Wirtschaft Kärnten
Mag. Tanja Telesklav
T 05 90 90 4-734
Etanja.telesklav@wkk.or.at

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