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Exzellente Leistung wird belohnt

Sechs junge Spitzenforscher dürfen sich über Exzellenzstipendien von je 10.000 Euro freuen.

© KK/Eggenberger Die Forscher Julia Woitischek, Matthias Mitterbacher, Thomas Dorfer, Daniel Neuhold und Christian Truden (vorne von links) halten ihr Stipendium bereits in Händen.

Parkinson und Alzheimer viel früher erkennen oder das Gewicht von Flugzeugen durch kabellose Technologien reduzieren – so lauten die Vorhaben von zwei der insgesamt sechs Kärntner Wissenschaftler, die in diesem Jahr ein Exzellenzstipendium ergattern konnten. Zum sechsten Mal vergab die Wirtschaftskammer gemeinsam mit der Industriellenvereinigung die Exzellenz-Auslandsstipendien. Wer sich qualifiziert, erhält 10.000 Euro für einen Auslandsaufenthalt von mindestens sechs Monaten. Zu den glücklichen Stipendiaten zählen zwei Studierende der Universität Klagenfurt. Daniel Neuhold wird an der University of California am Ersatz von Kabelnetzen in Flugzeugen forschen. Mathematiker Christian Truden tritt seine Reise nach England an. Am University College London beschäftigt er sich mit der Routenoptimierungen von Fahrzeugflotten zur Zustellung von Lebensmitteln und Möbeln.

Spannend sind auch die Projekte der vier weiteren Forscher. Die St. Veiterin Julia Woitischek von der TU Graz geht nach Cambridge, wo sie dem Phänomen der Entgasung bei Vulkanen nachspüren wird. Magdalena Rausch aus Völkermarkt, die bei der Verleihung nicht anwesend war, kommt von der Uni Graz und arbeitet bereits am Krebsforschungszentrum Heidelberg. Volkswirt Matthias Mitterbacher aus Klagenfurt untersucht an der Uni in Oxford ein statistisches Modell zur besseren Prognose der Entwicklung von Aktienkursen. Thomas Dorfer aus Himmelberg forscht an Diagnoseformen von neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer.
WK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner sieht es als Verpflichtung der Wirtschaft an, die wissenschaftliche Exzellenz des Landes zu unterstützen. „Das ist genauso wichtig wie in der Breite über das Test- und Ausbildungszentrum TAZ oder die Talente­akademie junge Menschen zu fördern.“

IV-Vizepräsident Oliver Zlamal zeigte sich von der Qualität der Einreichungen begeistert: „Die Universitäten Harvard, Oxford oder das Massachusetts Institut of Technology sind schon Standard.“
Wer sich auch einmal mit der Bildungselite messen und für ein Exzellenzstipendium bewerben möchte, sollte nicht älter als 30 Jahre sein, die österreichische Staatsbürgerschaft sowie einen Bezug zu Kärnten und mindestens ein abgeschlossenes Bakkalaureatsstudium haben.

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