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Exportstatistik 2015: Kärntens Wirtschaftsmotor kommt auf Touren

Die guten Nachrichten aus der Kärntner Wirtschaft halten an: Im vergangenen Jahr konnten die heimischen Unternehmen erstmals die Export-Schallmauer von sieben Milliarden Euro durchbrechen. Bei der Unterstützung von Exportbetrieben ist Kärnten österreichweit führend – und will es bleiben.

Mit einem Lächeln auf den Lippen konnte heute Kärntens Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl einen Rekord vermelden: Mit einer Steigerung zu 2014 von 4,7 Prozent kam die heimische Exportwirtschaft im vergangenen Jahr erstmals auf Warenexporte im Wert von 7,036 Milliarden Euro. Der Import wuchs im selben Maß auf 5,96 Milliarden, was einen Überschuss in der Außenhandelsbilanz von knapp 1,1 Milliarden Euro ergibt. Kärnten liegt damit beim positiven Exportsaldo hinter Oberösterreich (8,8 Mrd.), der Steiermark (6,1 Mrd.) und Vorarlberg (2,4 Mrd.) an vierter Stelle vor Tirol (0,8 Mrd.), die übrigen Bundesländer weisen eine negative AH-Bilanz auf. Mandl: "Der Export ist damit wieder eindeutig die Lokomotive der Kärntner Wirtschaft, dieses Ergebnis zeugt von der Dynamik, der Kraft, aber auch der Innovationsstärke der heimischen Unternehmen!"

Die guten Nachrichten aus der Kärntner Wirtschaft halten an: Im vergangenen Jahr konnten die heimischen Unternehmen erstmals die Export-Schallmauer von sieben Milliarden Euro durchbrechen. Foto: WKK/fritzpress
Die guten Nachrichten aus der Kärntner Wirtschaft halten an: Im vergangenen Jahr konnten die heimischen Unternehmen erstmals die Export-Schallmauer von sieben Milliarden Euro durchbrechen. Foto: WKK/fritzpress


"Eine Erfolgsgeschichte" ist der Export denn auch für Wirtschaftslandesrat Christian Benger, der bereits an das nächste Kapitel denkt: So soll die Exportoffensive mit je 250.000 Euro aus dem Wirtschaftsreferat Bengers und der Wirtschaftskammer auch im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Benger: "Ich werde mich in den Budgetverhandlungen bemühen, diese Mittel noch um 100.000 Euro aufzustocken - das bedeutet mehr Arbeitsplätze und mehr Prosperität für Kärnten."



Benger hob hervor, dass es diese erfolgreiche Kombination mehrerer Fördermodelle in keinem anderen Bundesland gebe. Der Mix ergibt sich aus der Exportoffensive von Land und WKK, der Bundesexportinitiative "go international", dem neuen zweijährigen Qualifizierungs- und Ausbildungsprogramms zum Internationalisierungsassistenten sowie den beiden KWF-Programmen zur Internationalisierungsförderung und zur Internationalisierung technologieorientierter Unternehmen. Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaft der WK Kärnten: "Hier gibt es keinerlei Doppelgleisigkeiten, dieses abgestimmte Kärntner Programm ist österreichweit beispielgebend, was nicht zuletzt der engen partnerschaftlichen Kooperation mit dem KWF zu verdanken ist."

Laut Höfferer ist das Kärntner Rekordergebnis umso höher einzuschätzen, weil es in einem sehr schwierigen internationalen Umfeld erzielt wurde: "Trotz der laufend notwendigen Anpassungen bei den Exportmärkten haben die 2500 Betriebe der Kärntner Exportwirtschaft das hohe Niveau nicht nur gehalten, sondern sogar ausgebaut." Besonders hob Höfferer die positive Außenhandelsbilanz Kärntens mit dem Exportweltmeister Deutschland – dem wichtigsten Exportmarkt Kärntens - hervor: "Dorthin mehr zu liefern als von dort zu importieren, schaffen nur wenige Regionen auf der Welt." Mit einem Zuwachs von mehr als fünf Prozent haben die USA Italien an der zweiten Stelle der Exportstatistik abgelöst. Osteuropa feiert mit vier Ländern unter den Top-10 ein Comeback.

Für WK-Präsident Mandl zeigt diese Exportstatistik "messbare Erfolge, die zum Erhalt des Wohlstands in Kärnten deutlich beitragen." Besonders hob er die Zusammenarbeit mit Wirtschaftslandesrat Benger hervor, an der sich die Landespolitik ein Beispiel nehmen solle: "Wir sehen, welche Effizienz wir erreichen, wenn wir Hand in Hand vorgehen."

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