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Export 2014: Kärnten schafft das höchste Plus

Auch der Außenhandelsbilanzüberschuss erreicht mit 1,12 Milliarden Euro eine neue Rekordmarke. Wirtschaftslandesrat Benger und WK-Präsident Mandl erhöhen die Exportoffensive von 400.000 auf 500.000 Euro.

Gute Nachrichten aus der Kärntner Wirtschaft: Wie Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl heute bekanntgab, weist Kärnten bei den Exporten des Jahres 2014 mit einer Steigerung von 5,7 Prozent auf 6,749 Milliarden Euro den höchsten Zuwachs aller österreichischen Bundesländer auf. Die Importe sind im gleichen Zeitraum um 2,6 Prozent auf 5,628 Milliarden Euro angewachsen, was einen Handelsbilanzüberschuss von 1,121 Milliarden Euro - ein Plus von 13,2 Prozent – ergibt. Mandl: "Das ist der höchste Überschuss, den Kärnten jemals verzeichnen konnte. Der Export ist damit eindeutig der treibende wirtschaftliche Motor des Landes."
MMag. Meinrad Höfferer, Abteilungsleiter Außenwirtschaft und EU, Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten und DI Christian Benger Landesrat für Wirtschaft freuen sich über das gute Ergebnis im Export. Foto: WKK/fritzpress
MMag. Meinrad Höfferer, Abteilungsleiter Außenwirtschaft und EU, Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten und DI Christian Benger Landesrat für Wirtschaft freuen sich über das gute Ergebnis im Export. Foto: WKK/fritzpress


Diese Erfolge erziele Kärnten auch außerhalb von Europa, vorwiegend in Nord- und Südamerika sowie in Asien, erklärte Mandl: "Dort spielt sich Wachstum ab. Wenn wir nicht aufpassen, gehen die Wirtschaftsströme um uns herum. Jetzt müssen wir die  Kräfte bündeln, um den Erfolg abzusichern." Denn die nötige Wettbewerbsfähigkeit würden die tollen heimischen Unternehmen und ihre exzellenten Mitarbeiter trotz der Rahmenbedingungen unter Beweis stellen, die eine „engstirnige und nicht über den Tellerrand hinausschauende Politik“ zu verantworten habe.



Auch Wirtschaftslandesrat Christian Benger zeigte sich über die "Erfolgsgeschichte Export" sichtlich erfreut, er sei stolz auf die Kärntner Betriebe. Nun gelte es, ungeachtet der Sparvorgaben des Landes die Stärken zu stärken im Interesse der Unternehmen und der gesamten Gesellschaft: "Deshalb werden wir gemeinsam mit der Wirtschaftskammer die erfolgreiche gemeinsame Exportoffensive für 2016 von bisher 400.000 auf 500.000 Euro erhöhen, um den Unternehmen noch mehr Mut zu machen, über die Grenzen zu gehen. Ich bin überzeugt davon, dass wir auch nächstes Jahr eine entsprechende Ernte einfahren können." Die Exportoffensive des Wirtschaftsreferenten und der WK umfasst Wirtschaftsmissionen, Messeauftritte, Beratung, Informationsveranstaltungen und die Kooperation mit Universität und Fachhochschule, um aussichtsreiche Märkte zu identifizieren und den Einstieg vorzubereiten.

Bemerkenswert ist laut Meinrad Höfferer, Leiter der Abteilung Außenwirtschaft und EU in der WK, auch die Exportbilanz Kärntens nach Deutschland und China: "Es gibt nicht viele Regionen auf der Welt, die zu den Exportweltmeistern mehr exportieren als importieren." Auffällig ist der Zuwachs an Exporten in die USA (+27 Prozent) oder die wirtschaftliche Rückkehr Osteuropas (Polen-Export: +35 Prozent).

Zur Frage der Sanktionen gegen Russland erklärte Mandl, Österreich sei wegen seiner flexiblen Wirtschaft der große Profiteur der Ostöffnung gewesen. In Russland habe die Politik eine oft zwanzigjährige Aufbauarbeit durch einen Federstrich zunichte gemacht: "Da geht es nicht nur um direkte Geschäfte, sondern auch um die Einschränkung der Refinanzierung russischer Banken. Damit wurde die Liquidität aus dem Markt genommen. Aber die Welt dreht sich weiter, und was man verliert, holt man nur sehr schwer wieder auf." Die Importe aus Russland sind 2014 um 7,7 Prozent gesunken, die Exporte sogar um 17,4 Prozent. Höfferer: "Und wir fürchten, dass uns diese Entwicklung 2015 noch stärker treffen wird." Die Krise in Griechenland stelle hingegen kein größeres Problem dar: Kärnten exportierte nach Griechenland 2013 lediglich Waren im Wert von 19 Millionen Euro.

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