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Expedire baut Export-Brücken zwischen Österreich und Slowenien

Das grenzüberschreitende Projekt hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der exportorientierten Firmen auf beiden Seiten der Landesgrenzen zu erhöhen. Im Fokus des INTERREG-Projekts stehen exportwillige Klein- und mittelständische Unternehmen (KMU) aus allen Branchen. Die Kick-off-Veranstaltung des seit dem 1. April 2017 laufenden Projekts fand am 19. April 2017 in Laibach unter großen Interesse österreischischer und slowenischer Unternehmen statt.

Beim Kick-off des grenzüberschreitenden Projektes EXPEDIRE im Grand Hotel Union in Laibach wurde der Öffentlichkeit das mit 1. April 2017 gestartete Projekt vorgestellt.
© Internationalisierungscenter Steiermark (ICS)

Grenzüberschreitende Geschäftsbeziehungen und mehr exportwilligen Klein- und Mittelunternehmen den Weg auf neue Märkte zu ermöglichen hat sich das neue INTERREG-Projekt "Expedire" zum Ziel gesetzt. 19. April 2017 fand die Kick-off-Veranstaltung in Laibach statt. Die fünf Projektpartner - Internationalisierungscenter Steiermark (ICS), die Wirtschaftskammer Kärnten (WKK), die Gospodarska zbornica Slovenije (GZS), die Mariborska razvonja agencija p.o. (MRA) und die Firma Ortner Reinraumtechnik GmbH - arbeiten vorerst für drei Jahre daran, exportorientierte Unternehmen von beiden Seiten der Grenze durch verschiedene Aktivitäten für den Export zu begeistert. Konkret werden die Partner klein- und mittelständische Unternehmen in Österreich und Slowenien als Neu-Exporteure gewinnen und unter ihnen grenzüberschreitende Kooperation initiieren.

Dazu wurde der „Expedire“-Unternehmenspool eingerichtet, in den die teilnehmenden Unternehmen aktiv eingebunden sind und somit dafür sorgen, dass sich die angebotenen Leistungen am Bedarf und den Herausforderungen der Unternehmen orientieren. Die beteiligten Firmen werden weitere Projektangebote aktiv mitgestalten. Die Angebote umfassen zum einen Netzwerkveranstaltungen, die Firmenpartnerschaften über die Grenze hinaus unterstützen sollen. Zum anderen werden für den Exportbereich neuartige Betreuungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unter dem Dach einer "Export-Akademie" vereint.

Abgerundet wird das "Expedire"-Projekt durch Beratungsleistungen und eine individualisierte Begleitung von potenziellen Neoexporteuren auf ihrem Weg in neue Märkte. Die im Rahmen des Projekts erfolgreich entwickelten Betreuungsstrukturen sollen nach Projektende weiter ausgebaut und intensiv genutzt werden.

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