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Erster Kärntner Windpark streckt seine Flügel aus

Ende Mai hat die Endmontage des ersten von insgesamt acht Windrädern im ersten Kärntner Windpark begonnen. Es sind aber noch viele Windräder notwendig, um klimaneutral zu werden.

Befestigung des ersten Rotorblattes am Windrad
© Windpark Kärnten / Imre Antal Das erste Rotorblatt des ersten Windrades im ersten Kärntner Windpark wird montiert.

Kärnten liegt beim Ausbau von Windkraft trotz vorhandener Potentiale hinter den anderen Bundesländern zurück. Die Errichtung des Windparks „St. Georgen im Lavanttal und Lavamünd“ ist ein Schritt in die richtige Richtung. „Damit Kärnten ein klimaneutraler Wirtschaftsstandort wird, muss der Ausbau rasch vorangetrieben werden“, so Energieexperte Christoph Aste, Leiter des Gremiums „Energieexperten“ in der Wirtschaftskammer Kärnten. 

Kärntner Energiewende

Die acht Windräder werden in Zukunft Strom für sieben Prozent der Kärntner Haushalte erzeugen. Die CO2 Einsparung entspricht ungefähr der Abgasmenge von 11.000 Autos. „Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien besteht außerdem die Möglichkeit, den Strompreis wirksam auf lange Sicht zu senken“, ergänzt Herwig Draxler, Leiter der Wirtschaftspolitik der WK Kärnten.

Die heimische Stromerzeugung sei „bilanziell“, also übers Jahr gesehen, einigermaßen in Ordnung. Der Anteil der erneuerbaren Energie beträgt derzeit 58,8 Prozent. Allerdings würde Kärnten im Winter deutlich mehr Strom verbrauchen als herstellen: Der in Kärnten im Winter stärkere Wind wäre bestens geeignet, die in dieser Jahreszeit geringere Wasserführung auszugleichen. Aste: „Um dieses Lücke zu füllen, sind in Kärnten 200 Windkraftanlagen notwendig“. 

Rechtliche Rahmenbedingungen

Um das im Energiemasterplan des Landes Kärnten festgelegte Ziel – 50 Windräder mit einer Jahresleistung von jeweils 5 GWh/Jahr bis 2025 – zu erreichen, müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen angepasst werden. „Dazu sind in der Windkraftstandorträumeverordnung die Sichtbarkeitsregelungen zu streichen und die festgelegten Distanzen zu Wohngebäuden zu verringern“, fordert Draxler. 

Schaffung von Arbeitsplätzen und regionale Wertschöpfung

Die heimische Wirtschaft profitiert neben dem Klima ebenso von der ersten Windparkerrichtung. 110 Personen sind beim Aufbau beschäftigt, neun weitere werden regelmäßig für die Wartung und für den Betrieb der Windkraftanlagen benötigt. 17,3 Mio. Euro heimische Wertschöpfung werden bei der Errichtung der Anlage generiert und weitere 27,7 Mio. Euro über die nächsten 20 Jahre während des Betriebes.

Windpark Steinberger Alpe und Soboth

Sechs Windräder werden auf der Steinberger Alpe (St. Georgen im Lavanttal, auf 1.450 bis 1.600 hm) errichtet. Sie werden Strom für mehr als 13.000 Haushalte erzeugen und so viel CO2 einsparen, wie 8.300 Autos ausstoßen.

Auf der Soboth (Lavamünd, auf 1.400 hm) werden zwei Windräder errichtet, die Strom für knapp 4.500 Haushalte erzeugen und so viel CO2 einsparen, wie 2.800 Autos ausstoßen.

Die Umsetzung des Windparks wird naturverträglich durchgeführt. Auerwild und Birkwild erhalten Ausgleichsflächen. Die Errichtung und anschließende Inbetriebnahme der Windkraftanlagen erfolgen planmäßig bis Ende Juli. Nach fertiger Errichtung wird unmittelbar mit den Erdrückbauarbeiten begonnen.


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