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Erfolg mit Farbe geschrieben

Renovierungen, Innenraumbeschichtungen, Fassadengestaltungen und Spritzlackierungen – das sind die Angebote der Malerei Sucher aus St. Veit. Seit 1913 setzt der Betrieb auf Pinsel, Farbe und Innovation. 

Corina Thalhammer
Mario Sucher hat das Familienunternehmen 2001 übernommen.
© Christian Irrasch Mario Sucher hat das Familienunternehmen 2001 übernommen.
Als Werner Sucher und seine Frau Christine Kleinsasser die Verlegung des Firmenstandortes in die St. Veiter Industriestraße planten, waren sie ihrer Zeit voraus. Denn dass das Unternehmen das gesamte Areal auch benötigen würde, war damals noch nicht klar. Gewiss war zu diesem Zeitpunkt nur, dass Mario Sucher den Familienbetrieb in vierter Generation übernehmen würde. Die Grundvoraussetzung für die Übernahme sprach Werner Sucher klar aus. „Mein Vater wollte immer, dass ich den Beruf von der Pike auf lerne“, erzählt Sucher. So begann er die Lehre im Betrieb, machte den Gesellenbrief, die Meisterprüfung, die Unternehmerprüfung und den Lehrlingsausbilder. Als er die Malermeisterschule in Baden bei Wien besuchte, leitete er pa­rallel dazu ein Großprojekt. 

Daher fiel es dem Vater auch nicht schwer, die Firma 2001 an seinen Sohn zu übergeben und sich komplett aus dem Unternehmen zurückzuziehen. „Und das ohne Bauchschmerzen“, schmunzelt Sucher. 

Mitarbeitersuche wird zur Herausforderung

25 Mitarbeiter sind im Malereibetrieb beschäftigt, viele davon schon jahrelang. „Das größte Kapital sind für mich die Mitarbeiter. Ich sehe mich auch nicht als reiner Arbeitgeber, sondern viel mehr als Wegbegleiter“, betont der Unternehmer. Neue Mitarbeiter zu finden ist eine große Herausforderung. So werde seit Oktober ein Techniker gesucht, bis heute konnte die Stelle leider noch nicht besetzt werden. Bei den Lehrlingen sei die Situation die selbe. 
Dabei wäre genügend zu tun, denn die Auftragslage sei sehr gut. Der Bauboom mache sich auch in den Auftragsbüchern bemerkbar. Sorgen bereite aktuell die Material­beschaffung, denn der Rohstoffmangel macht auch vor der Malerei keinen Halt. „Das wird noch eine große Herausforderung“, ist sich Sucher sicher. 

Erste Malerei mit eigener Verwaltungsapp

Trotz langer Tradition darf eines nicht vergessen werden: der Fortschritt. Und der ist in der Malerei Sucher ständiger Begleiter. Als erster Kärntner Malermeisterbetrieb setzt das Unternehmen seit 2020 auf eine maßgeschneiderte Verwaltungsapp. 
Die Idee dazu entstand bereits viel früher, es fehlte aber am richtigen Partner für die Umsetzung. Bis sich die Wege Suchers und des Friesachers Rainer Schaller von Xenia Consulting kreuzten. Eineinhalb Jahre hat der Entwicklungsprozess gedauert. Die gesamte Zeit wurde von großen Investitionen begleitet, nicht nur für die Entwicklung der App, auch die gesamte Hardware musste neu angeschafft werden. „Zu Beginn war die Umstellung für die Mitarbeiter sicher eine Herausforderung.“ 

Aber die Umstellung habe sich definitiv gelohnt und ganze Arbeitsprozesse vereinfacht. Durch die App kann der gesamte Prozess, der vorher handschriftlich festgehalten wurde, ersetzt werden, indem man in der App alles eintragen kann, von den Plänen über die Vorschau auf das fertige Projekt bis zu Anmerkungen und Fotos – und jeder ist über die Fortschritte informiert. „Die App ist eine gewaltige Arbeitserleichterung für alle“, erklärt Sucher. Denn vorher wurden etwa 300 bis 500 Fotos am Tag über einen Messengerdienst geschickt und mussten dann extra sortiert, zugeordnet und abgelegt werden. 
In Zukunft soll die App weiterentwickelt und auch der Vertrieb ausgebaut werden. 

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 10 der "Kärntner Wirtschaft".

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