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Erfolg in der Kinderbetreuung: Tageseltern in Betrieben möglich

Berufstätige Eltern und Unternehmer, die für ihre Angestellten den Familienalltag erleichtern möchten, freuen sich: Tagesmütter und –väter dürfen künftig auch in Betrieben tätig werden.

WKK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner
© WKK/Gleiss WKK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner

"Berufstätige Mütter und Väter kennen die Problematik: In Randzeiten – auch außerhalb der Ferien – ist es eine Mammutaufgabe, einen geeigneten Betreuungsplatz für die Kleinen zu finden. 'Frau in der Wirtschaft' setzt sich bereits lange dafür ein, dass Tageseltern auch in Betrieben arbeiten dürfen", erklärt Sylvia Gstättner, Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Kärnten, den Sachverhalt. Mit der Adaptierung des Kinderbetreuungsgesetzes ist die Umsetzung dieser Forderung jetzt gelungen. Ab dem nächsten Jahr dürfen sich Tagesmütter und –väter nicht nur zu Hause um Kinder kümmern, sondern auch kleine Kindergruppen in Firmen betreuen. 

Mehr Flexibilität für berufstätige Eltern

"Die Kärntner Wirtschaft wird zum Großteil von mittelständischen Betrieben getragen. Betriebskindergärten sind eher in Großbetrieben umsetzbar, daher ist es so wichtig, dass Tageseltern auch in Firmen Kinder betreuen können. Mit der Novellierung des Kinderbetreuungsgesetzes erreichen wir deutlich mehr Flexibilität für berufstätige Eltern", erklärt Gstättner. Tagesmütter und –väter dürfen künftig in Betrieben bis zu sechs Kinder betreuen, zu den gleichen Bedingungen wie im eigenen Haushalt - also mit entsprechende Räumlichkeiten und Toiletten. Für die FiW-Vorsitzende liegen die Vorteile klar auf der Hand: "Kleine Gruppen und pädagogisch qualifiziertes Personal sind ideal für die Kinder, Flexibilität in Betreuungszeiten kommt den Betrieben entgegen. Wenn Eltern ihre Kinder gut aufgehoben wissen, können sie sich besser auf die Arbeit konzentrieren. Die Unternehmer und Unternehmerinnen selbst können durch die Tageseltern ihre eigenen Kinder ebenfalls bestens betreuen lassen." Für die finanzielle Umsetzung ist laut Sylvia Gstättner auch gut gesorgt. "Durch die Förderung durch die öffentliche Hand halten sich die Elternbeträge in Grenzen. Außerdem können sowohl Eltern als auch Unternehmer die steuerliche Absetzbarkeit nutzen – ein Paradebeispiel für eine Win-win-Situation. Hoffentlich folgen ab dem nächsten Jahr zahlreiche Best-practice-Beispiele", wünscht sich die Vorsitzende von „Frau in der Wirtschaft“ Kärnten. 

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