th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Endlich: Mehrwertsteuersenkung federt Einbußen der Wirte und Hoteliers ab!

Ab morgen, 1. Juli, wird die Mehrwertsteuer für Speisen und Getränke – wie bereits angekündigt – in Gastronomie und Hotellerie auf fünf Prozent gesenkt. Zusätzlich erreicht: Der reduzierte Mehrwertsteuersatz gilt auch für Nächtigungen!

Mehrwertsteuersenkung federt Einbußen der Wirte und Hoteliers ab
© (c)pexels/Tirachard Kumtanom

Die Umsatzeinbußen für Gastronomen und Hoteliers waren in den vergangenen Wochen enorm. Durch die Senkung der Mehrwertsteuer auf fünf Prozent für Speisen, Getränke und Nächtigungen bekommen sie nun die Möglichkeit, dieses große Minus zumindest zu verringern. „Wir freuen uns, dass die intensiven Verhandlungen mit der Bundesregierung erfolgreich waren. Die Mehrwertsteuersenkung ist eine echte Erleichterung für unsere Betriebe. Unbürokratisch, schnell und punktgenau: Genau solche Unterstützung brauchen wir jetzt“, sagt Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie.

Kärntner Hotellerie

Dass es nun auch gelungen ist, die Mehrwertsteuersenkung auch auf Nächtigungen auszudehnen, freut Sigismund E. Moerisch, Obmann der WK-Fachgruppe Hotellerie: „Das ist eine wichtige und unmittelbare Unterstützung, die uns in dieser schwierigen Zeit sehr hilft.“ So sei eine spürbare Abfederung der finanziellen Belastungen für die Kärntner Hotellerie möglich. „Deshalb bitten wir auch unsere Gäste um Verständnis, dass wir diese Steuersenkung nicht direkt an sie weitergeben können. Wir müssen dieses Geld dazu verwenden, die großen Verluste der vergangenen Wochen und Monate abzufedern“, so Moerisch.

Verluste abfedern

Dies gelte auch für die Gastronomie. Für die Umsatzverluste gebe es eine Faustregel so Sternad: „Man braucht in der Tourismuswirtschaft etwa ein Jahr, um ein ‚verlorenes‘ Monat wieder aufholen zu können. Durch die Mehrwertsteuersenkung werden wir also keine großen Gewinne erwirtschaften, sondern nur die Verluste, die wir in den zwei Monaten des Shutdowns geschrieben haben, etwas abfedern können.“

In den kommenden Monaten gelte es nun, den Blick in die Zukunft zu richten. „Diese befristeten Maßnahmen sind wichtig, um Betriebe vor der Schließung zu retten. Wir brauchen aber auch Lösungen für die künftigen Herausforderungen“, so Sternad. Der Wirtesprecher fordert von der Regierung deshalb die Umsetzung eines Entfesselungspakets für die Tourismuswirtschaft, zu der auch eine Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung bis Jahresende 2021 zählen soll. Übrigens: Die Kärntner Fachgruppe arbeitet derzeit an der Ausarbeitung eines Zukunftskonzepts für die heimische Gastronomie, das demnächst an die Bundesregierung übermittelt werden soll.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Gastronomie
Mag. Guntram Jilka
T 05 90 90 4 - 610
Eguntram.jilka@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

Präsentierten heute gute Ergebnisse im Export und eine neue Außenwirtschaftsstrategie: WK-Außenwirtschaftsleiter Meinrad Höfferer, WK-Präsident Jürgen Mandl und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig.

Neue Exportstrategie: Mit dem Schnellboot in die Zwiebelschalen

Trotz Einbußen schafft Kärntens Exportwirtschaft 2019 das drittbeste Ergebnis aller Zeiten. Jetzt wird die Außenwirtschaftsstrategie des Landes an ein Leben mit und nach Corona angepasst. mehr

Elisabeth Rothmüller-Jannach fordert die Einführung der Stilllegungsprämie für den Ersatz eines älteren leichten oder schweren Lkw, eines Sattelzugfahrzeugs oder eines Autobusses durch ein schadstoffärmeres, neues Fahrzeug.

Transportwirtschaft fordert Prämie für Investitionen in schadstoffarme Lkw

Sinnvoller Einsatz für Mauteinnahmen: Transportwirtschaft spricht sich für Stilllegungsprämie aus, um Investitionen anzukurbeln und die Konjunktur zu beleben. mehr