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Ein Tag, den man nicht vergessen soll

Im Wonnemonat Mai strahlen die Brautpaare mit der Sonne um die Wette. Damit bei der Traumhochzeit von A wie Anstecker bis Z wie Zeremonie auch alles gelingt, dafür bedarf es vieler Akteure im Hintergrund.

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© Fotolia/lulu Ein alter Brauch besagt, dass die Braut vor den Traualtar mit etwas Neuem, etwas Altem, etwas Geliehenem und etwas Blauem treten soll.

Es ist der Tag, an dem die Liebe zweier Menschen offiziell besiegelt wird. Bevor die Brautleute vor den Traualtar treten, steht ihnen meist noch eine Bewährungsprobe bevor: die der Vorbereitungen.
Für viele ist das wohl fast die größte Herausforderung. Damit das nicht so ist, dafür sorgt Manuela Wieser aus Feistritz an der Drau. Seit 2009 ist sie Hochzeitsplanerin und versucht mit ihrer Arbeit für die Brautleute den schönsten Tag zu gestalten – und das trotz aller Widrigkeiten: „Einmal versammelten sich vor einer Trauung nicht nur geladene Gäste, sondern auch eine ganze Ameisenkolonie. Ich konnte Gott sei Dank ein Ameisenspray aus natürlichen Ölen organisieren, mit dem sich jeder Gast einsprühte.“

Alles für den großen Tag

Nicht nur der Rahmen der Trauung, auch das Kleid muss perfekt passen. Vor allem dann, wenn die Braut ob der großen Entfernung nie persönlich zur Anprobe erscheinen kann. Renate Schein von Doren Design ist für solche Fälle bestens gerüstet und hat mit der FH Niederrain eine eigene Maßtechnik entwickelt. „Anhand von zwei Fotos kann ich über 100 Maße digital ablesen und das Kleid schneidern.“

Konditormeister Andras Kelemen hingegen sorgt für die süßen Nachspeisen bei Hochzeiten. Verziert mit handgefertigten Zuckerblumen stellt er in seiner Konditorstube in Rechberg bei Bad Eisenkappel Torten aller Art her. Den Zuckerguss dafür macht er selbst. Zehn verschiedene Blumen wie Rosen oder Orchideen kann er formen. „Für eine Rose benötige ich rund 24 Blätter Zu­ckerguss. Bis die Blume perfekt aussieht, vergeht eine Stunde.“

Orte zum Feiern gibt es viele. Warum nicht auf einem Schiff – das dachte sich Silke Schuster. Als sie ihren Mann Franz, der ein Schifffahrtsunternehmen hat, kennenlernte, war klar: Gefeiert kann auch auf dem Wasser werden. Seitdem richtet sie bis zu 30 Hochzeiten pro Saison auf dem Hochzeitsschiff MS Porcia aus.

Und damit die Frischvermählten auch Jahre danach noch in ihren Hochzeitserinnerungen schwelgen und auch blättern können, fängt Fotografin Lydia Jung mit ihrer Kamera die schönsten Momente ein.


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© Fotolia/Suvorov Aleksey Damit Brautpaare wirklich den schönsten Tag ihres Lebens haben, ist eine gute Vorbereitung von Nöten.


In den Hafen der Ehe steuern

Bis zu 30 Hochzeiten richtet Silke Schus­ter pro Saison auf dem Hochzeitsschiff MS Porcia, das am Millstätter See liegt, aus. Auch bei Schneefall ist sie schon mit einer feiernden Hochzeitsrunde in See gestochen. „Meistens lege ich mit der Braut bei einem Telefonat alle Details fest.“ Egal ob Catering, Blumenschmuck oder Musik – es gibt nichts, was die umtriebige Seemannsfrau im Vorfeld nicht organisiert. Was die Kosten betrifft: „Der Preis ist nicht so entscheidend, denn es gibt viele, die solche Feste gerne mitfinanzieren.“


Sie verzaubert die Braut

Von ihr kommt der Stoff, aus dem die Hochzeitsträume sind. Seit 1985 entwirft Renate Schein von Doren Design aus St. Stefan im Lavanttal Hochzeitskleider. Was mit einem kleinen Atelier begann, wuchs in den vergangenen Jahren stetig, sodass sie mittlerweile sechs Mitarbeiter beschäftigt. Gemeinsam mit ihnen zaubert sie wunderschöne Roben, meistens werden diese in Weiss oder Champagne maßangefertigt. „Ich kaufe nur Rohware, ob Spitze oder Schleier, es wird alles immer bei uns im Haus von Hand veredelt und genäht.“


Die Fädenzieherin

Es gibt für Manuela Wieser nichts Schöneres, wenn sie nach intensiver Vorbereitung das Brautpaar glücklich „Ja“ sagen hört. Selbst nach so vielen Hochzeiten, die sie seit 2009 organisiert, ist die diplomierte Wedding-Plannerin vom „Atelier Brautzauber“ aus Feistritz an der Drau immer aufs Neue gerührt, wenn der langersehnte Moment gekommen ist. Vertrauen ist bei ihrer Arbeit das Wichtigste. „Auch wenn alles minutiös vorbereitet ist, ein Erste-Hilfe-Paket, gefüllt mit Lippenstift, Notfalltropfen oder Taschentüchern, habe ich immer dabei.“


Gärtner in der Blumenküche

Seine Spezialitäten sind täuschend echt aussehende Blumen, mit denen Andras Kelemen Torten für verschiedene Anlässe verziert. In Handarbeit verarbeitet der Konditormeister aus Bad Eisenkappel in seiner „Zuckerzauberei“ hauchdünne Blumen aus einem Spezial­zuckerguss. Auf den ersten Blick sind sie kaum von echten Blumen zu unterscheiden. Hochzeiten mag er besonders. „Sie sind eine Herausforderung und es freut mich, wenn ich einen kleinen Beitrag zum schönsten Tag eines jungen Brautpaares leisten kann.“


Sie knipst Erinnerungen

Mit der Kamera in der Hand schwirrt Lydia Jung wie eine fleißige Biene bei den Feierlichkeiten herum und versucht so, die glücklichen Momente für das Brautpaar mit schönen Fotos festzuhalten. Vor allem bei den Gruppenfotos muss die Fotografin aus Völkermarkt die geladenen Gäste aus der Reserve locken, damit sie zur rechten Zeit in die Linse schauen. „Es ist ein Beruf, der mir sehr viel Spaß und Freude bereitet. Ich bin bei Feiern immer auf der Suche nach Details und versuche so das Fest bildlich zu erfassen.“ 

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