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Ein Maschinenbauer für die ganz speziellen Fälle

Was als vage Idee in einem Keller begann, entwickelte sich zu einem der größten Sondermaschinenbaubetriebe Kärntens: Albin Jelen und Andreas Miklin führen seit knapp 20 Jahren gemeinsam die J&M Maschinenbau in Penk (Feistritz ob Bleiburg). 

Claudia Blasi
Von der Sandkiste bis zur eigenen Firma: Andreas Miklin und Albin Jelen kennen sich seit Kindertagen und leiten heute zu gleichen Teilen die J&M Maschinenbau. Qualität ist die oberste Prämisse.
© Florian Mori Von der Sandkiste bis zur eigenen Firma: Andreas Miklin und Albin Jelen kennen sich seit Kindertagen und leiten heute zu gleichen Teilen die J&M Maschinenbau. Qualität ist die oberste Prämisse.
Wenn das Handy vibriert, ein Patient eine Fußprothese bekommt oder sich der Besitzer einer Luxusyacht an einem Tisch erfreut,  der seine Fläche wie von Zauberhand verdoppelt, dann hat in allen Fällen die J&M Maschinenbau etwas damit zu tun. 
Das Unternehmen wurde 2002 von Albin Jelen und Andreas Miklin gegründet und stellt spezielle Maschinen für die Industrie her. Die Unternehmer sind Sandkas-tenfreunde und beschreiten seither einen gemeinsamen Weg. Nach der Lehre bei Mahle Filtersysteme in Bleiburg zog es sie beruflich in die Welt hinaus. Nach zahlreichen gesammelten Erfahrungen und geknüpften Netzwerken fiel der Entschluss, sich selbstständig zu machen. „Wir durften sehr viel lernen, hatten aber immer öfter das Gefühl, die Lösungen könnten noch weiter optimiert werden. Das kannst du nur vorantreiben, wenn du selbst die Zügel in der Hand hast“, erzählen die beiden Tüftler. Kurzerhand wurde der Keller im Elternhaus umfunktioniert und eine Reise begann, die beide bis heute zu einem Unternehmen mit 50 Mitarbeitern und drei Standorten führte.
Fuß fassen konnte man in den bald 20 Jahren in der Holz-, Automobil-, Ski-, Optik-, Anlagen-, Medizin-, Recyling- und Elektroindustrie. „Wir stellen uns bewusst breit auf, denn eine Branche schwächelt immer“, verrät Miklin eines seiner Erfolgsrezepte. Aktuell liegt der Schwerpunkt mit über 50 Prozent der Aufträge im Bereich der Elektronik, von der E-Mobilität bis hin zu Anlagen für Smartphones. 
Das Konzept der breiten Streuung konnte auch die Coronakrise etwas abfedern, dennoch kam es zu einem Verlustentgang von über einer Million Euro. „Aufgrund des  Lockdowns mussten unsere Kunden geschlossen halten, die Mitarbeiter waren sechs Monate auf Kurzarbeit, Liefertreue wurde zu einem dehnbaren Begriff und die Preise explodieren“, bringt es Jelen auf den Punkt. 

Positiver Blick in Richtung Zukunft

Doch es wird nicht gejammert. Vielmehr fließt die Energie in die nächsten Projekte. Neben großen Kunden soll das Augenmerk in Zukunft verstärkt auf Nischenprodukte mit Mehrwert gelegt werden, um weiterhin organisch zu wachsen. Auch selbst ist man bei J&M erfinderisch: Aktuell wird an einer Big-Bag-Befüllstation gearbeitet, die es in dieser Form noch nicht auf dem Markt gibt. 
Spezielle Probleme erfordern aber spezielle Lösungen. Diese könne man nur mit einem Top-Team in Angriff nehmen. Die geeigneten Mitarbeiter werden daher mit Bedacht ausgewählt, berichtet Miklin: „Wir haben einen guten Ruf und es bewerben sich viele. Doch neben der Qualifikation muss auch das zwischenmenschliche Verhältnis stimmen. Wir verstehen uns als ein Team und teilen eine Leidenschaft.“

Ein Jahr dauert es etwa, bis ein Neuankömmling sein Handwerk versteht. Die Arbeit an der winzigsten Platine muss ebenso sitzen wie der Umgang mit tonnenschweren Maschinen. „Daher setzen wir ganz gezielt auf die Ausbildung bei uns im Haus. Über 25 Lehrlinge haben wir bereits ausgebildet und der Großteil ist auch bei uns geblieben“, freut sich Jelen.


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 22 der "Kärntner Wirtschaft".

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