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Ein Markt im Zeichen der Kunst

Ob Kunst aus Keramik, Papier, Glas, Holz, Edelmetall – die sechste Kunsthandwerksausstellung vergangenes Wochenende im Stift St. Georgen am Längsee begeis­terte wieder zahlreiche Besucher.

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© Peter Just Zahlreiche Besucher ließen sich am Wochenende bei den Kunsthandwerkern in St. Georgen beraten.

„Das Kunsthandwerk findet immer mehr begeisterte Menschen“, freut sich Innungsmeister Adolf Pobaschnig ob der zahlreichen Besucher der sechsten Auflage der Kunsthandwerksausstellung der Kärntner Kunstwerkstätten. Sowohl Besucherzahlen als auch die Zahl der Aussteller ging heuer, nach einer Hochzahl im Vorjahr, noch einmal weiter nach oben. Waren es voriges Jahr noch 50 Aussteller, die sich im stilvollen Ambiente des Stiftes St. Georgen präsentierten, waren es heuer bereits 75 Kärntner Kunsthandwerker. Die Veranstaltung ist in den sechs Jahren seit Bestehen rasant gewachsen.

Der Kunsthandwerksmarkt hat sich sehr gut etabliert. Viele Mitglieder engagieren sich mittlerweile und das Publikumsinteresse ist riesig. Man sieht, die Kunden wissen Handwerk wieder mehr zu schätzen.
Adolf Pobaschnig, Innungsmeister

Nach den Anfängen in Villach fand man voriges Jahr mit dem Stift einen würdigen und in der Größe passenden Veranstaltungsort. Ihre Kostbarkeiten präsentierten die Aussteller im Innenhof
des Stiftes sowie in zahlreichen Innenräumen.

Kärntens kreative Köpfe

Bunt und vielfältig sind die Produkte und ähnlich bunt sind auch die Aussteller. Im Kunsthandwerk treffen unterschiedlichste berufliche Hintergründe aufeinander: Von gelernten Kunsthandwerkern bis hin zu Autodidakten findet man hier fast einen jeden Charakter. Geeint sind sie in der Begeis-terung und Leidenschaft, etwas Einzigartiges zu schaffen.
Eine Begeis­terung, die auch auf das Publikum übergeht. Diese schier grenzenlose Kreativität, aus einfachsten Materialien kleine und große Besonderheiten herzustellen, freut die Besucher sichtlich. Ob Bekleidung, Instrumente, Aufbewahrungsgefäße, Schmuck für den Garten und das Haus – die Ausstellung ist ein breiter Querschnitt von allem, was von Kärntner Kunsthandwerkern im Bereich Schmuck, Keramik, Holz, Instrumente, Stoff, Filz, Stein, Leder, Papier und vielen weiteren Werkstoffen alles hergestellt wird.

Einzelstücke und Besonderheiten

Massenware gibt es hier nicht, nur Selbstgemachtes: „Die Kunden wollen wieder etwas Einzigartiges, der Markt mit so vielen Ausstellern bietet einen breiten Querschnitt, für jeden Geschmack ist etwas dabei, und wir achten bei der Auswahl der Teilnehmer, dass niemand mit Handelsware als Trittbrettfahrer dabei ist“, erklärt Pobaschnig das Erfolgsrezept vieler Kärntner Kunsthandwerker. Denn es geht vor allem auch um das Vertrauen der Kundinnen und Kunden.
Auf eines können Interessierte sicherlich vertrauen: Auch nächs­tes Jahr findet der Kunsthandwerksmarkt wieder in St. Georgen statt.


Sie haben ausgestellt:

Der Markt ist quasi vor meiner Haustür, da bietet es sich an, zu kommen. Das Besondere ist, es ist wirklich niemand mit Handelsware dabei, sondern alles sind authentische selbst hergestellte Produkte.
Sigrid Häuserer, St. Salvator
Meine Leidenschaft ist Papier und ich wollte erstmals meine Werke, die ich sonst online anbiete, live einem Publikum zeigen. Das direkte Gespräch ist eine tolle Möglichkeit, sich mit den Interessierten auszutauschen.
Daniela Pink, Möllbrücke
Eine tolle Plattform, um zu zeigen, was man kann. Es muss nicht immer gleich gekauft werden, wichtig ist, dass die Kunden wissen, was ich kann und meinen Stil kennen. Viele melden sich dann später mit einem konkreten Wunsch.
Elisabeth Clemens, Feldkirchen
Ich bin zum ersten Mal dabei und das Umfeld gefällt mir. Es ist schön, so viele Menschen zu erleben, die auch mit Leidenschaft und Herzblut dabei sind. Bei mir entstand es aus einer Nebenbeschäftigung.
Elisabeth Gruber, Gmünd
Ich bin bereits zum vierten Mal beim Markt dabei, jedes Mal wächst er. Kein Wunder, der Rahmen, die Organisation sowie die Bewerbung sind top und das Publikum ist sehr interessiert und kauffreudig.
Birgit Fabbro, Feldkirchen
Der Kunstmarkt ist eine tolle Werbung. Er wird gut frequentiert, vor allem auch von Menschen, die bewusst kaufen wollen. Es ist schön zu sehen, dass immer mehr Leute zum Ursprung wollen.
Barbara Mallweger, Villach

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