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EVA sorgt für die richtige Energie im Steinbruch

Zu siebent wagte man vor 23 Jahren den Schritt in die Selbstständigkeit: Karl Podrietschnig und Kollegen gründeten eine GmbH mit Mitarbeiterbeteiligung. Heute ist die EVA GmbH 56 Mitarbeiter „stark“.

Angelika Dobernig
Prokurist Michael Dreier (rechts) und Karl Podrietschnig sind zwei von sieben Gesellschaftern, die das Unternehmen vor 23 Jahren gründeten.
© Florian Mori Prokurist Michael Dreier (rechts) und Karl Podrietschnig sind zwei von sieben Gesellschaftern, die das Unternehmen vor 23 Jahren gründeten.

Bis ein Stein den Steinbruch verlässt, sind viele Arbeitsschritte nötig. Er muss gewonnen, aufbereitet, zerkleinert und gesiebt werden. Dazwischen liegen viele Transportwege und Förderbänder, die Steine von einer Anlage zur nächsten bringen. Eines haben all diese Arbeitsschritte gemeinsam: Für sie wird Energie benötigt. Und hier kommt die EVA GmbH ins Spiel. Einer der Schwerpunkte des Griffner Unternehmens ist die industrielle Automatisierungstechnik, die auch für Steinbruch- und Förderanlagen maßgeschneidert wird. Geschäftsführer Karl Podrietschnig erklärt: „Wir planen, programmieren und installieren die Automatisierungstechnik für das gesamte Werk. Alle Arbeitsschritte müssen aufeinander abgestimmt sein.“

Doch wie kommt man als Elektrotechnik-Unternehmen in  den Steinbruch? „Das war einer unserer ersten Aufträge. Und wir haben gesehen: Das können wir. Wir haben dann immer mehr Steinbrüche ausgerüstet, mittlerweile sind wir in ganz Österreich bekannt dafür“, so Podrietschnig. 

Schritt ins Ausland ist kein Thema

Bei EVA kennt man sich aber nicht nur mit Steinen aus, sondern ist überall im Einsatz, wo Automatisierungstechnik gebraucht wird. Das Portfolio reicht von der Recyclingindustrie über Bierbrauanlagen, von Kläranlagen bis Wasserkraftwerken. „Wir sind sozusagen ‚mutierte‘ Elektrotechniker, wir haben uns auf Steuerungstechnik und Automatisierung spezialisiert. Aber mit Strom hat unsere Arbeit immer zu tun“, lacht der Geschäftsführer.

Am Markt hat man sich als Komplettanbieter positioniert. „Wir machen alles, von der Planung bis zur Datenaufzeichnung. Dazu gehören neben dem Verteilerbau beispielsweise auch die Fernwartung von Anlagen sowie jährliche elektrotechnische Anlagenüberprüfungen.“ Nur eines ist kein Thema: der Schritt in den Export. Man habe sich ganz bewusst dafür entschieden, vor allem in Kärnten und der Steiermark zu arbeiten. „Wir verstehen uns als regionales Unternehmen und wollen auch in dieser Region arbeiten. Das bringt gleich mehrere Vorteile“, sagt Karl Podrietschnig.

Einerseits sei man so nahe bei seinen Kunden und könne bei Störungen oder Wartungsarbeiten schnell helfen. Andererseits sei dies ein wichtiger Baustein für die Mitarbeiterzufriedenheit. „So können wir unseren Mitarbeitern ermöglichen, zuhause zu schlafen. Sie wissen es zu schätzen, dass sie abends zu ihren Familien fahren können.“

Der klassische Radius des 56 Mitarbeiter großen Unternehmens reiche „von Spittal bis Graz: alles, was innerhalb von einer Stunde erreichbar ist“. Ausnahmen von dieser Regel gebe es immer wieder, beispielsweise wenn ein Kunde eine Anlage im Ausland in Betrieb nehmen will. Dann sind die EVA-Mitarbeiter auch in Russland und Amerika unterwegs. „Aber das ist nicht unser tägliches Geschäft, das bieten wir nur als zusätzliches Service für Kunden an.“

Die überschaubaren Wegstrecken, die täglich zu bewältigen sind, werden großteils mit Elektroautos bewältigt. Die Hälfte des Fuhrparks wird bereits mit Strom betrieben, schon bald soll die Elektro-Flotte noch weiter wachsen. „Nachhaltig zu arbeiten, ist uns schon seit jeher ein Anliegen. Wir haben auch nicht ohne Grund die Farbe Grün für unser Unternehmen gewählt: Wir wollen etwas für unsere Umwelt tun“, so Podrietschnig. Dazu gehöre auch die aktive Vermeidung von Plastik und die Entscheidung für österreichische Produkte und Lieferanten. „So viel als möglich beziehen wir aus der Region. Uns ist es wichtig, ein dauerhafter Partner für unsere lokalen Kunden zu sein. Die Region und die Mitarbeiter­zufriedenheit stehen bei uns an oberster Stelle.“

Die ganze Erfolgsgeschichte lesen Sie in Ausgabe 42 der "Kärntner Wirtschaft".

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