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Digitalisierung verändert auch Beratungsgeschäft

Wo früher Belege gesammelt und verbucht wurden, sind heute moderne Software, Cloud-Lösungen und automatisierte Prozesse im Einsatz. Die Datex GmbH in Villach hat sich auf Digitalisierungsprozesse – nicht nur im Buchhaltungsbereich – spezialisiert.

Angelika Dobernig
Gabriele Inthal, Datex-Prokuristin und Gesellschafterin seit 1995:
© Höher Gabriele Inthal ist Datex-Prokuristin und Gesellschafterin seit 1995.

Zahlen, Buchungssätze, Belege: Buchhaltung hat den Ruf, eine wenig aufregende Branche zu sein. Dieses Vorurteil bringt Herbert Studentschnig zum Lachen: „Unsere Arbeit ist immer spannend und abwechslungsreich. Von einer trockenen Materie kann gar keine Rede sein. Jeder Kunde, der bei der Tür hereinkommt, bringt eine neue Herausforderung mit.“ Das kann ein Wirt sein, mit dem die Kalkulation für sein neues Lokal besprochen werden muss, oder der Handwerker, der eine Umgründung plant. „Man muss sich in jeden Fall hineindenken und die beste Lösung finden“, erklärt der Villacher Steuer- und Unternehmensberater.
Besonders interessant wird es dann, wenn die Digitalisierung ins Spiel kommt. Durch seine IT-Kenntnisse hat sich Student­schnig in den vergangenen Jah-ren häufig mit der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten beschäftigt. Dabei geht es dann nicht nur um die Buchhaltung, sondern um die Gestaltung der Abläufe: „Prozessabläufe zu durchforsten ist ein Steckenpferd von mir. Der Workflow muss optimal passen, wenn automatisierte Prozesse gut funktionieren sollen.“ Damit das gelingt, ist vor allem eines nötig: Zeit und Kommunikation. „Um etwas gut abzustimmen, muss man verstehen, wie die Prozesse ineinandergreifen. Das ist wie bei Zahnrädern: Nur wenn sich das erste optimal mit dem zweiten verbindet, kann es gut laufen.“


Bei der Buchhaltung hat die Automatisierung ebenfalls bereits Einzug gehalten. Wo früher riesige Buchungsmaschinen standen, sind heute Cloud-Lösungen und modernste Software im Einsatz. Gabriele Inthal, die 1995 als Gesellschafterin bei Datex eingestiegen ist, erinnert sich: „Die ers-ten Computer und DFÜ-Internetverbindungen haben unsere Arbeit enorm beschleunigt. Was früher erst nach zwei Tagen im System erfasst war, ging nun über Nacht.“ Die engen Fristen bei der Lohnverrechnung waren dann ein weiterer Turbo für die Datex GmbH, berichtet Herbert Studentschnig: „In den 80er-Jahren wurden die Daten noch über Magnetband und DFÜ-Verbindung nach Wien zu den Zentralrechnern geschickt. Aber alles musste immer schneller gemeldet werden, speziell in der Lohnverrechnung, und deshalb haben wir damit begonnen, selbst mit Computern zu arbeiten.“ Vor über 30 Jahren gehörte man damit zu den absoluten Vorreitern in der Branche.  Bis ins Jahr 1990 betrieb Studentschnig auch eine eigene EDV-Firma, mit der er sich auf die Datenverarbeitung spezialisiert hatte.

Kommunikation bei IT-Umstellung wichtig

Von diesem Interesse für IT profitiert das Unternehmen: Während andere abwarten, in welche Richtung sich die Branche ent-
wickelt, arbeitet man bei Datex mit den unterschiedlichsten Programmen und Lösungen. „Man muss mithalten können“, ist der Geschäftsführer überzeugt.
Das technische Verständnis sei dabei wichtig, noch wichtiger sei aber die Kommunikation: „Wenn Kunden ihre Buchhaltung digitalisieren wollen und neue Programme einführen, bieten wir beispielsweise als Service an, dass wir Mitarbeiter darauf einschulen. Wir sind  ein Fangnetz für die Zeit, in der es noch nicht rund läuft. Damit nehmen wir vor allem den Mitarbeitern auch die Angst vor Veränderungen.“

Vor Online-Konkurrenz hat man bei Datex übrigens keine Angst. „Bei unserer Arbeit kommt es auf viel mehr an als die richtige Verbuchung von Geschäftsprozessen. Das kann jeder Computer. Wir sind Problemlöser und Optimierer“, sagt Herbert Studentschnig.

Und um die besten Lösungen zu finden, sei es eben am besten, sich an einen Tisch zu setzen und miteinander zu reden. „Wir versuchen den Dingen immer auf den Grund zu gehen und den Sinn dahinter zu verstehen. Im Gespräch erfährt man oft Details, die der Unternehmer vorher als unwichtig eingestuft hat, die aber für uns eine große Bedeutung haben.“

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 43, der "Kärntner Wirtschaft".

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