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Die vielseitige Welt der Papierprodukte

Briefpapier für die Auftragsbestätigung, Dekorationen fürs Schaufenster, Folder für die Messe, Servietten für den Mittagstisch oder Verpackungen fürs Bier: Jeden Tag haben Unternehmer Produkte aus Papier und Wellpappe in der Hand. Doch die wenigsten wissen, dass diese direkt aus Kärntner Betrieben kommen.

Anita Arneitz
Bücher, Schulwaren, Hefte, Stifte – in Obervellach schätzen Kunden das Service von Skribo Huber.
© KK Sandra Schwager, Renate Huber und Martin Steinwender von Papyrus.
Die rasante Entwicklung in der Digitalisierung spiegelt sich im Papierverbrauch nicht wider. Die Verbrauchsmengen sinken nur gering. So werden nach wie vor große Mengen an Kopierpapier über den Großhandel verkauft, wie auch im Fachmarkt Büro Handel in Klagenfurt. Doch es gibt auch im klassischen Papierbereich Innovationen. Spezielle Blöcke bringen mithilfe einer App auf Papier Geschriebenes in die digitale Welt. Im Druckbereich stehen die Betriebe durch das Internet vor einer speziellen zeitlichen Herausforderung. „Qualität und Verarbeitungsschritte brauchen ihre Zeit. Wir müssen Kunden erklären, dass heute bestellen nicht unbedingt heißt, dass sie morgen das Produkt in Händen halten“, sagen die Kleinstdruckspezialisten Gert und Klaus Seebacher. Werbedrucksorten seien nach wie vor wichtig. Digitale Inhalte werden anders konsumiert und schneller vergessen. Wer ein Printprodukt in die Hand nimmt, trifft bereits eine Entscheidung und liest Inhalte anders. 

Alleinstellungsmerkmale in der Branche

Auch in Spittal an der Drau wird an Innovationen gearbeitet, deren Ausgangsmaterial Papier ist. So entwickelte der Serviettenhersteller Papstar in der Kärntner Forschungsabteilung ein neues Material für Tischdecken, das 
biologisch abbaubar, abwischbar, reißfest und wasserabweisend ist. 
Tewa in Feldkirchen ist hingegen sehr erfolgreich mit eigens entwickelten Verpackungen mit Korrosionsschutz. Damit rosten Metallteile nicht, die mit dem Schiff nach Asien transportiert werden. „Hier haben wir eine Alleinstellung am österreichischen Markt“, sagt Franz Ronge von Tewa. In Zukunft wird der Schwerpunkt noch stärker auf der Entwicklung von „Innenleben“ von Verpackungen liegen, da hier die Kunden immer öfter Plastik durch Papier ersetzen wollen. Ronge bestätigt: Der Rohstoff Papier sei an Nachhaltigkeit kaum zu übertreffen. In Sachen Umweltfreundlichkeit hat Tewa gerade in eine Abwasserbehandlungsanlage und Bündelmaschine investiert. 
Kaum jemand ist sich aber bewusst, dass viele der täglich gebrauchten Papierprodukte – angefangen von Servietten bis hin zu Dekoration und Verpackung – auch direkt in Kärnten produziert werden. Mit Qualität, Schnelligkeit und Investitionen in Nachhaltigkeit können sich heimische Betriebe gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen. 

Wertvoller Rohstoff für die Wirtschaft


Altpapier ist für die Wirtschaft ein wichtiger Rohstoff. So kann eine Papierfaser sieben- bis zehnmal für die Wiederverwertung aufbereitet werden. Doch das geänderte Verhalten der Konsumenten hat auch Auswirkungen auf die Recyclingbranche. Der Anteil an Zeitungspapieren sinkt, Verpackungsmaterialien wie Kartons steigen, weil unter anderem viel mehr Produkte online eingekauft werden. 
Nichtsdestotrotz sind die Österreicher nach wie vor Weltmeister im Trennen und Sammeln von Altpapier. Davon profitiert nicht nur die Wirtschaft, sondern vor allem auch die Umwelt. Deshalb wertvolle Ressourcen wie Papier nicht einfach wegwerfen!


Beispiele von Unternehmern und den gesamten Artikel finden Sie in Ausgabe 13 der "Kärntner Wirtschaft".

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