th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery Flickr Youtube Instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

Die Welt zu Gast in Kärnten

Mit einem optimistischen Expertenausblick startete heute Vormittag der 17. Kärntner Exporttag beim Exportfrühstück von Wirtschaftskammer und Raiffeisen Landesbank Kärnten.

Die Zahlen und Fakten des Wirtschaftsmotors Export sind beeindruckend: Mehr als 70.000 Mitarbeiter in über 2600 Kärntner Unternehmen erwirtschaften zumindest einen Teil ihrer Wertschöpfung außerhalb des Landes.
© WKK/Krainz Mit dem Exportfrühstück fällt der Startschuss zum 17. Kärntner Exporttag: WK-Präsident Jürgen Mandl, Meinrad Höfferer, Leiter Außenwirtschaft und EU, Mag. Michael Otter, Leiter Außenwirtschaft Austria, und Mag. Peter Gauper, Vorstandsdirektor RLB.
Die Zahlen und Fakten des Wirtschaftsmotors Export sind beeindruckend: Mehr als 70.000 Mitarbeiter in über 2600 Kärntner Unternehmen erwirtschaften zumindest einen Teil ihrer Wertschöpfung außerhalb des Landes. Die Top-5-Abnehmer für Qualität aus Kärnten sind Deutschland, die USA, Italien, Slowenien sowie China und Malaysia (hauptsächlich aufgrund von Lieferungen von Infineon an dortige Werke des Konzerns). Das Gros der exportierten Waren sind Maschinen, Elektronik sowie Holz und Holzprodukte. 2018 dürfte ein neuerlicher Exportrekord in Reichweite sein – die Zahlen stehen erst Mitte Juli fest. Eines ist aber heute schon klar: Sieben von zehn Euro holt die Kärntner Wirtschaft mit dem Export ins Land.

Exporttag ist Vorzeigeprojekt

„Daran erkennt man, welche besondere Bedeutung der Export für Kärnten hat“, erklärte heute Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl beim Exportfrühstück, das den Auftakt des mittlerweile 17. gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank Kärnten veranstalteten Exporttags bildete. 29 Wirtschaftsdelegierte aus der ganzen Welt stehen heute tagsüber für Beratungsgespräche zur Verfügung, bevor bei der mit Spannung erwarteten Gala am Abend die heurigen Exportpreise verliehen werden. Mandl: „Der Exporttag gemeinsam mit der Raiffeisen Landesbank ist ein Vorzeigeprojekt. Wir sehen die Dynamik in den einzelnen Märkten – deshalb ist es so wichtig, dort präsent zu sein und die Unternehmer auf diese Reise um die Welt mitzunehmen.“


Eine Zielsetzung, die auch Peter Gauper, Vorstandsdirektor der Raiffeisen Landesbank, voll unterstützt: „Der Export ist eine gute Chance für jeden Unternehmer, sich weiterzuentwickeln und zu wachsen. Neue Kulturen, neue Rahmenbedingungen – das ist Unternehmertum pur.“ Dazu brauche es aber auch verlässliche Partner wie die WK – „das Netzwerk der Außenwirtschaft ist Goldes wert“ – und Raiffeisen: „Wir haben 39 Raiffeisenbanken in Kärnten, 3000 Ansprechpersonen auf der ganzen Welt und flächendeckend in Zentral- und Osteuropa, im Rahmen des ‚Austrian Desk‘ durchwegs deutschsprachige. Das entspricht unserem Selbstverständnis: Wir sind hier zuhause, aber auf der ganzen Welt daheim.“

Chancen und Herausforderungen im Blick
„Export braucht Mut“, meinte auch Michael Otter, Leiter der Außenwirtschaft Austria. Seine Organisation versteht sich mit mehr als 100 Standorten weltweit als österreichische Internationalisierungs- und Innovationsagentur: „Wir begleiten die Unternehmen nicht nur auf die Exportmärkte, sondern weisen auch auf neue Trends und Möglichkeiten hin und identifizieren branchenbezogen Wachstumsbereiche.“ Das ist auch der Schwerpunkt der Beratungsgespräche mit den 29 Wirtschaftsdelegierten im Rahmen des Exporttages, bei denen sich heute hunderte Unternehmer im Detail über Chancen und Herausforderungen in ihren jeweiligen Hoffnungsmärkten informieren. Meinrad Höfferer, Leiter der Außenwirtschaft in der WK Kärnten: „Zusätzlich präsentieren sich tagsüber 19 exportnahe Dienstleister und wir bieten Workshops zu brandaktuellen Themen – wie es nach dem Brexit weitergeht oder was die angedrohten Handelskriege bedeuten. Das Interesse ist also nicht ohne Grund so groß.“

Wie sehr die WK das Ohr am Puls der Zeit hat, zeigt auch die Wirtschaftsmission „Mercosur“, die Mandl und Höfferer mit fast 20 heimischen Unternehmen im vergangenen März nach Argentinien, Uruguay und Brasilien führte: Erst vor wenigen Tagen wurde ein entsprechendes Handelsabkommen von der EU nach jahrelangen Verhandlungen abgeschlossen. Präsident Mandl, dessen Unternehmen selbst eine Niederlassung in Chile betreibt: „In Südamerika handelt es sich um herausfordernde Märkte mit speziellen Rahmenbedingungen. Das Abkommen eröffnet Möglichkeiten, die es Unternehmern deutlich erleichtern, dort Fuß zu fassen.“

Kärntner Spitzenexporteure werden ausgezeichnet
Der krönende Abschluss des Exporttages ist die Gala, bei der auch die heurigen Exportpreisträger prämiert werden. Höfferer: „Eine wichtige Würdigung für Betriebe, die oft in Kärnten gar nicht so bekannt sind, weil sie eine Exportquote von 100 Prozent haben.“ Die wird sich auch Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig nicht entgehen lassen, der auf die erfolgreichen Kärntner Exporteure stolz ist: „Der Export-Preis holt jene Kärntner Spitzenexporteure vor den Vorhang, die durch ihren Mut, durch Innovation und ihr Engagement das jährliche Rekordhoch bei den Wirtschaftszahlen erst möglich machen. Allen Nominierten darf ich schon jetzt herzlich gratulieren und viel Erfolg für die Entscheidung am Abend wünschen.“

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Abteilung Außenwirtschaft
MMag. Dr. Meinrad Höfferer
T 05 90 90 4-750
Emeinrad.hoefferer@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Mehr als eine Milliarde Euro beträgt der Außenhandelsüberschuss: Um diesen Betrag übersteigen die Exporte Kärntens die Importe.

Export: Milliarden für Kärnten

Die Exportwirtschaft bleibt die stärkste Stütze für Kärntens Wohlstand: Waren im Wert von mehr als acht Milliarden Euro wurden 2018 ausgeführt. Neue Außenwirtschaftsstrategie soll Erfolge prolongieren. mehr

  • WK-News
Die Exporterfolge sind nicht nur das Ergebnis der großen Leitbetriebe, sondern auch von vielen Klein- und Mittelbetrieben.

17. Kärntner Exporttag: Zuhause in Klagenfurt, auf der ganzen Welt daheim.

Beim Kärntner Exporttag, der drittgrößten Exportveranstaltung Österreichs, wurden die Export-Champions in den Kategorien Groß-, Mittel- und Kleinbetriebe sowie Dienstleistungsexporteure ausgezeichnet. mehr