th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Die Nockberge sind im Weltcup-Fieber

Im Rahmen des Audi-Fis-Schi-Weltcup bestreiten die schnellsten Schi-Damen der Welt in Bad Kleinkirchheim zwei Rennen. Viele Unternehmer profitieren davon.

Damen_Weltcup_Piste_Bad Kleinkirchheim
© KK/Daniel Gollner Die Weltcup-Pis­te in Bad Kleinkirchheim zieht viele Besucher an.

Die Pistenverhältnisse könnten für das große Schi-Event, das an diesem Wochenende in Bad Kleinkirchheim ausgetragen wird, nicht besser sein. Rund um die Starthäuser der beiden Bewerbe liegt über einen Meter Schnee. Aber auch im Zielhang, wo bis Sonntag bis zu 10.000 begeisterte Zuschauer den Rennläuferinnen die Daumen halten werden, funkeln die Schneekristalle. Nach 2015 ist die Gemeinde wieder Austragungsort von zwei Weltcup-Rennen. Auf der Piste „Kärnten – Franz Klammer“ findet die Damen-Abfahrt und der Damen-Super-G statt.

1987 wurde in der Tourismusgemeinde erstmals um Weltcup-Punkte gekämpft. Nicht nur für die Gemeinde selbst, auch für die Region und die Unternehmer bedeutet das Rennen ein wichtiges Zusatzgeschäft. Sportartikelhändler, Souvenirgeschäfte, Hotels, Restaurants oder Schihütteninhaber profitieren davon. Rund 5000 zusätzliche Nächtigungen sind es, die das Wochenende bringt. Und nicht zu vergessen der Werbewert, beziffert mit zwei Millionen Euro, der Bad Kleinkirchheim dank der 27 Fernsehkameras ins internationale Bild rückt.

Auch die Rennfahrerinnen, die auf das Podest fahren, können sich freuen. „Pro Wettbewerb werden für die Plätze eins bis drei 90.000 Schweizer Franken ausgeschüttet“, erklärt Bettina Golob vom Organisationskomitee.

Werbung für die Region

Seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen für das Spektakel. Ungefähr 2100 Mann-Tage werden benötigt, um die Schihänge renntauglich zu machen. Golob: „Wir arbeiten eng mit dem ÖSV, dem Tourismusbüro und den Bergbahnen zusammen und ergänzen uns hervorragend. Wir ziehen gemeinsam an einem Strang und möchten die Rennen für die Zuschauer zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.“ Barbara Strobl-Wiedergut, Geschäftsführerin der Bad Kleinkirchheim Region Marketing GmbH: „Das Event ist für alle in der Region sehr positiv. Die wunderschönen Bilder, die von den TV-Stationen übertragen werden, machen bei vielen Fernsehzuschauern Lust auf einen Urlaub. Nach den Rennen steigen nicht nur die Anfragen, sondern auch die Buchungen.

Da es am Weltcup-Wochenende längst nicht nur mehr schibegeis­terte Zuschauer in den Ort zieht, wurde von den Veranstaltern rund um die Rennen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm zusammengestellt. „Mit dieser Mischung gelingt es uns viele zu locken. Manche nutzen die Zeit nach den Rennen, um selbst Schilaufen zu gehen oder in einer Therme Erholung zu finden.“ 


Unternehmer aus der Region

„Der Weltcup ist ein Vorzeige­event und ich freue mich immer, wenn die besten der Welt bei uns im Ort zu Gast sind. Wenn es sich ausgeht, schaue ich mir ein Rennen an.“
Wolfram Ortner, Destillerie Ortner
„Wenn die Stars bei uns im Ort sind, läuft das Geschäft gut. Ab und zu kommen die Rennläufer und kaufen Zeitungen, Ansichtskarten oder Mitbringsel. Ich sehe aus dem Fenster zum Zielhang. Die Stimmung ist großartig.“
Erika Erian, Trafik Erian
„Ich freue mich immer, wenn der Weltcup bei uns ist. Seit Beginn bin ich mit meinem Fotoapparat unterwegs und habe in all den Jahren tausende Schnappschüsse gemacht. Auch das Geschäft geht bei uns in dieser Zeit sehr gut.“
Arno Gruber sen., Sport Gruber
„Die Veranstaltung ist eine Imagewerbung für ganz Kärnten. Wir stehen hinter diesem Event. Der Weltcup hat mich inspiriert, einige ,Klammer-Suiten‘ mit original Schi-Accessoires zu gestalten.“
Sigrun Hinteregger, Hotel Hinteregger


Das könnte Sie auch interessieren

  • Panorama
Der Bleibergerhof ist im Besitz der Humanomed-Gruppe. Im Herbst wird saniert und wiedereröffnet.

Gesundheitstourismus in Bad Bleiberg im Aufwind

Humanomed übernahm Anfang des Jahres den Heil­klimastollen Friedrich und den Bleibergerhof in Bad Bleiberg. Ein starkes Bekenntnis für regionale Betriebe, den Gesundheitstourismus weiter zu forcieren. mehr

  • WK-News
Helmut Hinterleitner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK Kärnten, wurde das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen.

Besondere Auszeichnung der Republik Österreich für Helmut Hinterleitner

Unermüdlich als Interessenvertreter, vorbildlich als Unternehmer: Helmut Hinterleitner, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WK Kärnten, wurde das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. mehr

  • Panorama
"Golden Plating" soll in Zukunft vermieden werden - die WKÖ liefert 200 Negativ-Beispiele.

Deregulierungsoffensive: WKÖ übermittelt rund 200 "Gold Plating"-Beispiele

Die Regierung will "Gold Plating"-Schwachstellen identifizieren – Hohe bürokratische Belastung der Betriebe darf nicht weiter anwachsen. mehr