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Der Künstler und die Betrüger

Ein realistisch klingender und lukrativer Auftrag wurde Franz Petschnig fast zum Verhängnis. Das Außenwirtschaftscenter in London deckte die bereits bekannte Betrugsmasche rechtzeitig auf.

Franz Petschnig erzählt über einen Auftrag, der sich als Betrug herausstellte
© KK Franz Petschnig erzählt über einen Auftrag, der sich als Betrug herausstellte

In seiner Werkstatt in Kärnten versucht Franz Petschnig*, die Handwerkskunst wieder zu beleben, neu zu erfinden und sie innovativ in die Gegenwart zu übersetzen. Mit seinen Kunden gemeinsam entstehen so kreative Projekte: Von Holzmöbeln über Lichter, bis hin zu besonderen Weinkellern gestaltet Petschnig alles.

Vor nicht allzu langer Zeit bekam er einen realistischen wirkenden und lukrativen Auftrag durch einen Anruf aus London. Nachdem er einen Kostenvoranschlag per E-Mail nach England geschickt hatte, erfolgte eine Aufstockung der Bestellung: 500 Vintage-Lichter, 250 Tische und 60 Weinfässer im Gesamtwert von 680.000 Euro sollten produziert werden. Bereits bei der Bestellung wurde Petschnig die Geschichte suspekt. Es folgte jedoch noch ein Treffen mit einem weiteren Kontaktmann in einem Hotel in Prag, der sich als der tatsächliche Investor vorstellte und die Zahlungsmodalitäten - einen Mix aus Bitcoins, Golddukaten, Bargeld und Überweisungen - vorschlug. Weiters sollte Petschnig die Provision für die Auftragsvermittlung in der Höhe von 25% des Auftragswertes nach London überweisen.

Ab diesem Moment war Franz Petschnig klar, dass dieser Auftrag kein legales Geschäft sein konnte. Er verständigte die zuständige WK-Bezirksstelle und bat um deren Hilfe. Die Mitarbeiter der Wirtschaftskammer schalteten das Außenwirtschaftscenter in London ein. Dort war die Betrugsmasche bereits bekannt. Die Bezahlung hätte aus gefälschten Banknoten bestanden, die Provision, hätte Petschnig nie wiedergesehen.

Herr Petschnig ist über die schnelle Reaktion der Wirtschaftskammer froh, die den frechen Betrugsversuch aufdecken konnte. „Ich hoffe, dass auch andere Unternehmer bei solchen Fällen die Hilfe der Wirtschaftskammer Kärnten in Anspruch nehmen und einige vielleicht auch aus meiner Geschichte lernen können.“, rät Franz Petschnig.  


*Der ursprüngliche Name wurde aus Datenschutzgründen geändert und ist der Redaktion bekannt

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