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Legner: „Corona stellt Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf die Probe“

Jetzt müsse Kinderbetreuung und Elementarbildung gestärkt werden, verlangt die WK-Vizepräsidentin und FiW-Landesvorsitzende Astrid Legner. Im Falle eines Lockdown soll es einen einheitlichen Schichtbetrieb an den Schulen und dieselbe digitale Plattform für das Homeschooling geben.

WK-Vizepräsidentin Astrid Legner
© WKK/Bauer
Viele Jahre übersehen, hat sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den vergangenen Jahren vom Schlagwort zum gesellschaftlichen Schlüsselthema entwickelt. Dennoch ist das Ziel einer familienfreundlichen Berufswelt noch nicht erreicht. WK-Vizepräsidentin Astrid Legner: „Die Corona-Krise hat erneut die große Bedeutung der Kinderbetreuung und Elementarbildung gezeigt. Jetzt ist es Zeit, hier endlich vom Reden ins Tun zu kommen."

Gemeinsame Forderungen

Die Spitzen der österreichischen Sozialpartner und die Industriellenvereinigung haben dazu ein gemeinsames Forderungs-Programm mit konkreten Maßnahmen erarbeitet, das Martha Schultz, WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW), Korinna Schumann, ÖGB-Vizepräsidentin und –Frauenvorsitzende, AK-Präsidentin Renate Anderl, Andrea Schwarzmann, Bundesbäuerin und Vizepräsidentin der LK Vorarlberg sowie IV-Generalsekretär Christoph Neumayer nun präsentiert haben. Legner: „Die Kinderbetreuung ist entscheidend für die tatsächliche Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Solange es hier Schwächen gibt, sind Frauen im Berufsleben benachteiligt. Das muss ein Ende haben.“

Denn qualitätsvolle Kinderbetreuungsangebote sind nach wie vor nicht flächendeckend vorhanden. Gerade angesichts der Corona-Krise ist entscheidend, dass die Kinderbetreuung uneingeschränkt funktioniert. Legner: „Unser Ziel einer familienfreundlichen Berufswelt ist bei weitem noch nicht erreicht. Nach wie vor müssen meistens Frauen den schwierigen Spagat zwischen Familie und Beruf meistern. Die Lösung liegt in einer flächendeckenden, flexiblen und leistbaren Kinderbetreuung, auf die es auch einen Rechtsanspruch geben soll.“ Der Sozialpartner-Vorschlag umfasst zwei Etappen, ab dem 1. Geburtstag und ab dem 2. Geburtstag. „Selbstverständlich sind dafür die organisatorischen und personellen Ressourcen nötig, außerdem müssen nicht nur die Öffnungszeiten zur täglichen Arbeitszeit der Eltern passen, sondern auch die Schließtage“, schlägt Legner vor.

Bildungsdirektion mit ins Boot holen

Ein ganzes Maßnahmenbündel möchte Legner dem zuständigen Kärntner Bildungsdirektor vorstellen, die Terminabstimmung zieht sich. Legner: „Ich bin aber sehr zuversichtlich, dass sich auch die Bildungsdirektion hinter das große Ziel der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellen wird.“ Legner drängt darauf, dass es zukünftig bei einem Lockdown in den Schulen eine Sonderregelung für Unternehmerinnen gibt: Sie sollen ihre Kinder weiterhin in die Schule schicken können, wie das auch für die Beschäftigten bei systemrelevanten Berufen etc. möglich ist. Auch ein Fonds für Unternehmerinnen, die aufgrund der Kinderbetreuung keine Aufträge umsetzen können, wäre für Legner denkbar: „Das wäre eine Gleichstellung zur Sonderbetreuungszeit bei unselbstständig Erwerbstätigen.“

Besonders wichtig ist Legner, die Verwirrung bei der Wiederöffnung der Schulen im Mai im Falle neuerlicher Einschränkungen zu vermeiden: „Bei einem Lockdown bzw. in der Lockerungsphase 1 muss es diesmal einheitliche Regelungen an allen Schulen geben, damit das für Familien mit mehr als einem Kind besser handhabbar ist: Also entweder ein wochenweiser oder tageweiser Unterrichtswechsel an allen Schulen und die Verwendung der gleichen digitalen Plattformen beim Homeschooling.“

Diese Maßnahmen stehen derzeit speziell für Frauen und Familien zur Verfügung.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Frau in der Wirtschaft Kärnten
Mag. Tanja Telesklav
T 05 90 90 4-731
E tanja.telesklav@wkk.or.at

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