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Corona-Update 10. April 2020

Neue Verordnungen zu den Coronavirus-Maßnahmen im Rahmen der Wiedereröffnung am 14. April

Neue Verordnungen zu den Coronavirus-Maßnahmen im Rahmen der Wiedereröffnung am 14. April
© WKÖ/WKK

Die Auferstehung – nicht nur im christlichen Sinne – rückt näher: Kommenden Dienstag können Teile des Handels ihre Pforten unter strengen Auflagen wieder öffnen. Die Bundesregierung versucht damit, einen ersten Schritt zur Normalisierung der Wirtschaft zu setzen, ohne dabei die bisher erfolgreiche österreichische Strategie gegen die Ausbreitung der Infektion zu gefährden.  

EINKAUFSZENTREN BLEIBEN GESCHLOSSEN

Gesundheitsminister Rudolf Anschober hat in der Nacht auf Freitag wie erwartet neue Verordnungen zu den Coronavirus-Maßnahmen veröffentlicht. Unter Einhaltung der Distanzvorschrift (mindestens ein Meter) und der Maskenpflicht (ab sechs Jahren) dürfen ab 14. April vorerst „Baumärkte, Pfandleihen, Edelmetallhandel und sonstige Geschäfte mit maximal 400 Quadratmetern Kundenbereich im Inneren“ wieder aufsperren. Auch Waschstraßen bei Tankstellen und Fahrradwerkstätten können wieder geöffnet werden. Jedem Kunden müssen 20 Quadratmeter der Gesamtverkaufsfläche zur Verfügung stehen; ist der Kundenbereich kleiner als 20 Quadratmeter, so darf jeweils nur ein Kunde die Betriebsstätte betreten. Einkaufszentren bleiben zu und dürfen auch nicht nachträglich verkleinert werden. Die Öffnungszeit ist weiterhin für alle mit 7.40 Uhr bis 19.00 Uhr beschränkt.

Für Ihr Geschäft stellt die WKÖ entsprechende Infoblätter bzw. Aushänge (für Unternehmer, Mitarbeiter und Kunden) nach Fertigstellung zum Download bereit. 

WICHTIGE TERMINE

Vielleicht haben Sie über Ostern Zeit, um sich auf einige wichtige Termine vorzubereiten: 

  • Am 15. April startet die Registrierung bei Austria Wirtschaftsservice (aws) für Zuschüsse aus dem Corona-Hilfs-Fonds. Er soll mit zwei neuen Instrumenten den Unternehmen und Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind bzw. Unternehmen, die in Folge der Corona-Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind, in den Bereichen Liquidität und Kostenersatz Hilfe bieten. Und zwar durch 
    • eine Garantie der Republik mit 90 % Haftung (bei KMU sogar 100 Prozent) für Betriebsmittelkredite
    • einen nicht rückzahlbaren Zuschuss für bis zu 75 % zu bestimmten Betriebskosten.

Zur besseren Einschätzung, wie Sie und Ihr Betrieb vom Hilfsfonds profitieren, finden Sie hier häufig gestellte Fragen (FAQ’s) und Fallbeispiele zum Hilfsfonds. 

  • Für die Phase 2 des Härtefall-Fonds können Sie sich ab 20. April anmelden. Hier stehen für Ein-Personen- und Kleinstunternehmer sowie andere Selbstständige max. 2000 Euro pro Monat für max. drei Monate zur Verfügung. Der Fonds wurde auf zwei Milliarden Euro verdoppelt, die Verdienstgrenzen wurden mittlerweile aufgehoben, auch mehrfach Sozialversicherte und JungunternehmerInnen, die seit dem 1. Jänner gegründet haben, sind anspruchsberechtigt. Genauere Informationen finden Sie nach Vorliegen hier. 

GASTRONOMIE BRAUCHT ENTLASTUNG

Für die Kärntner Wirte hat sich mittlerweile wieder Fachgruppenobmann Stefan Sternad zu Wort gemeldet. Dass der Großteil der Branche nur wenige Wochen ohne Umsätze überlebensfähig ist, hat für ihn nämlich vor allem einen Grund: die enorme Abgaben- und Steuerbelastung. Wenn sich nicht rasch und grundlegend etwas ändert, würden viele Betriebe den Lockdown nicht überleben, warnt Sternad und verlangt bessere Rahmenbedingungen. 

WIFO-STUDIE ÜBER CORONA-FOLGEN: KÄRNTEN IM MITTELFELD

Das Wirtschaftsforschungsinstitut hat mittlerweile eine erste Untersuchung veröffentlicht, wie sich die ökonomische Betroffenheit der Bundesländer von der aktuellen COVID-19-Krise in Österreich unterscheidet. Die Analyse basiert auf einer jüngst vom WIFO entwickelten Skala zu den Folgen der Eindämmungsmaßnahmen auf die einzelnen Wirtschaftsbereiche und deren Übertragung auf die Branchenstruktur der einzelnen Bundesländer. Über zwei Drittel der Erwerbstätigen sind in Österreich in Branchen tätig, die laut den zugrundeliegenden detaillierten Branchenbewertungen wirtschaftlich erheblich bis sehr stark von den Auswirkungen der derzeitigen Pandemiephase betroffen sind. Am schlimmsten erwischt hat es bisher die sehr tourismusintensiven Bundesländer Tirol und Salzburg. Kärnten liegt laut WIFO im Mittelfeld: „So ist eine hohe Industrieorientierung für die marginal geringere Betroffenheit Ober- und Niederösterreichs verantwortlich und verhindert eine stärkere Betroffenheit in den stärker touristisch geprägten Bundesländern Kärnten und Vorarlberg.“ Hier können Sie die ganze Studie nachlesen. 

DAS PACK MA!

Noch bis Ostermontag versuchen wir, mit der Ostergutscheinaktion dieses wichtige Saisongeschäft trotz der schwierigen Rahmenbedingungen so gut es geht für unsere Betriebe zu nutzen: Beim Kauf eines Gutscheins für eine Ware oder Dienstleistung eines Kärntner „Das  pack ma!“-Betriebs übernimmt die Wirtschaftskammer 20 Prozent (bis max. 50 Euro) des Kaufpreises. Binnen weniger Tage haben die Kärntnerinnen und Kärntner auf diesem Weg Gutscheine im Wert von mehr als 100.000 Euro bei Kärntner Händlern gekauft und den Topf der Wirtschaftskammer geleert. Wegen des großen Erfolgs werden wir aber unsere Aktion fortsetzen und bis 13. April für alle an uns übermittelten Gutschein-Rechnungen 20 Prozent refundieren.  

Auch wenn wir alle heuer sehr ungewöhnliche Ostern erleben: Ich wünsche Ihnen dennoch – auch von Angesicht in meiner Videobotschaft - ein frohes Fest und eine gute Osterjause zum Krafttanken, denn die werden wir in den kommenden Wochen brauchen.  

Denken Sie daran: Das pack ma – umso besser, wenn wir daheimbleiben, auch über die Osterfeiertage! 

Herzlich, Ihr 

Jürgen Mandl, MBA
Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten
und Unternehmer wie Sie 

PS: HÄRTEFALLANTRÄGE

Österreichweit sind mittlerweile 130.159 Anträge (inkl. der unvollständigen Anträge ohne Ausweis etc.) online über die Wirtschaftskammer an den Härtefallfonds eingebracht worden. In Kärnten sind es bisher 9.296 Anträge, davon haben wir bereits 9.270 (99,72 Prozent) erfolgreich bearbeitet. Wir hoffen, Ihnen damit geholfen zu haben. Unsere Corona-Hotline der Wirtschaftskammer Kärnten unter 05 90 904 – 808 steht Ihnen heute noch bis 14.00 Uhr zur Verfügung.

 

Die neuesten Informationen finden Sie wie gewohnt auf unserem zentralen WKÖ-Infopoint (inklusive dem interaktiven Chatbot VERA) mit aktuellen Initiativen und Programmen, Brancheninformationen, Länderinformationen und den laufend aktualisierten FAQs. Falls Sie übrigens etwas nachlesen wollen, finden Sie hier unsere gesammelten Corona Updates und Medieninformationen der vergangenen Wochen.

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