th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Coaching bringt Lehrlinge und Lehrbetriebe schneller ans Ziel

Rund drei Jahre gibt es das Lehrbetriebs- und Lehrlingscoaching in Kärnten. Seither sorgt der Projektträger, das bit-Schulungscenter, im Auftrag des Wirtschafts- und Sozialministeriums, für „Lehre statt Leere“.

Coach Christian Tauchhammer
© KK

Was tun, wenn sich ein Lehrling plötzlich verändert und auch die Leistungen in Berufschule und im Betrieb nachlassen? „Dann ist in einem ersten Schritt das Gespräch mit dem Jugendlichen zu suchen“, rät Lehrbetriebs- und Lehrlingscoach Christian Tauchhammer vom bit-Schulungscenter in Klagenfurt. Manche Probleme lösen sich aber nicht alleine durch ein internes Gespräch und es braucht Unterstützung von außen. In diesen Fällen sei ein Coach der richtige Ansprechpartner. „Ein unverbindliches, kostenloses und vertrauliches Coaching kann jederzeit, auch präventiv, in Anspruch genommen werden“, erzählt Tauchhammer.

Zu den häufigsten Themen, die Jugendlichen Probleme bereiten,  zählen Konflikte im privaten und beruflichen Umfeld, etwa Auseinandersetzungen im Elternhaus oder mit den Arbeitskollegen. „Das überfordert die Lehrlinge und spiegelt sich letztlich im Verhalten und in den schulischen Leistungen wider, was wiederum in den Lehrbetrieben für Kopfzerbrechen sorgt“, weiß der Coach.

Als Betrieb aktiv auf Lehrlinge zugehen

In solchen Fällen kommen Betriebe auf das Angebot eines Lehrbetriebs-/Lehrlingscoachings zurück. Grundsätzlich finden Coachings im Einzelsetting statt, also Lehrbetrieb und Lehrling voneinander getrennt. Wenn gewünscht, dann können auch gemeinsame Settings erfolgen. Am Beginn steht eine Beratung, in der abgeklärt wird, ob denn ein Coaching das richtige Mittel der Wahl ist. Beim persönlichen Erstgespräch wird die Situation analysiert und gemeinsam ein Ziel definiert. Der weitere Übergang in das Coaching ist und bleibt freiwillig. In Einzelsitzungen werden dann Maßnahmen vermittelt, um Problemlösungskompetenzen aufzubauen, Kommunikationshindernisse aus dem Weg zu räumen und andererseits Motivations-Sackgassen zu beseitigen. Am Ende der Zusammenarbeit besteht die Möglichkeit einer freiwilligen Nachbetreuung.

Vertrauen schenken und Erfolge ernten

Die Dauer eines Coachings hängt auch von der Unterstützung des Betriebes ab. „Die Unternehmen unterstützen am besten, indem sie in schwierigen Zeiten zu ihren Lehrlingen stehen“, weiß Tauchhammer aus Erfahrung. Damit würde die Angst vor dem Jobverlust genommen und so aktiv zu einer schnelleren Krisenbewältigung beigetragen. 

Da jedes Unternehmen und jeder Lehrling in Situationen kommen kann, in denen Hilfe von außen sinnvoll ist, werden Coachings sowohl von Großbetrieben als auch Klein- und Kleinstbetrieben in Anspruch genommen. Die Nachfrage in den vergangenen Jahren ist jedenfalls gestiegen: Insgesamt wurden in Kärnten bisher 136 Lehrlinge und 38 Betriebe erfolgreich betreut.

Nähere Infos unter www.lehre-statt-leere.at oder direkt bei Christian Tauchhammer unter der Telefonnummer 0664/6199 753 (bit-Schulungscenter) oder bei Lehrlingsstelle Förderungen der  unter 05 90 90 4 DW 880. Weitere Infos rund um die Lehre gibt es in der Kärntner Wirtschaft.

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-Zeitung
Dejan Stojanovic

Stojanovic: „Aus jedem Fehler lässt sich etwas lernen“

Wer einen Fehler macht, sollte sich schämen. Nach wie vor herrscht in Österreich diese Denkweise über Fehler und macht es Gründern schwer, ihre Ideen businessfähig zu machen. Deshalb holte Dejan Stojanovic die „Fuckup Nights“ ins Land, um aus den Fehlern anderer Start-ups zu lernen und ein Umdenken anzuregen. mehr

  • WK-Zeitung
Es gab schon immer Menschen, die Wirtschaftsverbrechen aufklärten, verändert haben sich nur die Berufsbezeichnung und das Spielfeld, sagt Suzanne Grieger-Langer.

Grieger-Langer: "Kein Platz für Psychopathen und Pfeifen"

Wirtschaftsprofiler haben Hochkonjunktur, denn viele Unternehmen unterschätzen die Gefahren, die innerhalb und außerhalb des Betriebes lauern, weiß Profilerin Suzanne Grieger-Langer. mehr