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Co-Working-Förderungen nicht auf die Innenstadt begrenzen

Carmen Goby, WKK-Vizepräsidentin und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft: „Auch außerhalb der Klagenfurter City blüht eine förderungswürdige Co-Working-Landschaft, die Unterstützung verdient.“

WK-Obmann Volkmar Fussi, WK-Präsident Jürgen Mandl, BCE-Geschäftsführer Georg Brandenburg, Unternehmerin Susanne Kos, WK-Vizepräsidentin Carmen Goby, Unternehmerin Sabrina Schifrer und WK-Obmann Martin Zandonella.
© KK
Der „Business Campus Ehrenhausen (BCE)“ vor den Toren der Klagenfurter City hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Anlaufpunkte für Co-Working-Enthusiasten und die Kreativszene entwickelt. Mit flexiblen Arbeitsplätzen, Büro- und Meetingräumen, High-Speed-Internet und der Bereitstellung von Hardware unterstützt der BCE einen Trend, der vor allem bei Ein-Personen-Unternehmen viel Zuspruch findet. Vernetztes Arbeiten, räumliche Nähe zu anderen Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen und der daraus resultierenden Möglichkeit, unkompliziert Kooperationen ins Leben zu rufen oder sich über den Austausch mit anderen Nutzern des „Business Campus Ehrenhausen“ weiterzuentwickeln, würden das Co-Working-Konzept interessant machen.

„Gerade kleinste Unternehmen und Gründer verfügen selten über die nötige Büroinfrastruktur oder verzichten mittlerweile ganz bewusst auf die Anschaffung. Sie entscheiden sich, Teil eines Co-Working-Space zu werden und gezielt den Kontakt und die Zusammenarbeit mit anderen zu suchen. Aber auch große Firmen nutzen oft den Co-Working-Space als Landebahn im Alpen-Adria-Raum und nutzen ihn als ersten, kostengünstigen Firmensitz“, erklärt WKK-Vizepräsidentin und Landesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft Carmen Goby.

Förderung nur für die Innenstadt
Auch die Stadt Klagenfurt habe den Nutzen dieses Trends erkannt und biete im Rahmen der Innenstadtbelebung eine Förderung für Co-Working-Spaces an. Unternehmen erhielten in den ersten drei Jahren einen gestaffelten Mietzuschuss (50%, 40%, 30%) für ihren angemieteten Arbeitsplatz. Allerdings läge im Ziel der Förderung auch der vielzitierte Haken. „Die Förderung der Stadt Klagenfurt ist auf das unmittelbare Innenstadtgebiet beschränkt und unterstützt deshalb einen sehr kleinen Kreis“, fasst Goby zusammen. Mieter des „Business Campus Ehrenhausen“ und vergleichbare Einrichtungen wären von der Förderung der Stadt ausgeschlossen.

Ausweitung der Förderung notwendig
Für die regionale Wirtschaft sei es nach Meinung der WK-Vizepräsidentin jedoch unerlässlich, die Förderung auszuweiten und auch bereits erfolgreiche Co-Working-Projekte außerhalb der Klagenfurter Innenstadt zu unterstützen. „Die Art, gemeinsam unter einem Dach zu arbeiten, ist ein Erfolgsmodell, für die dort ansässigen Unternehmen im Speziellen und für die Kärntner Wirtschaft im Allgemeinen. Hier entstehen Ideen und Innovationen, werden Kooperationen geschlossen und findet ein reger Austausch statt, der unter anderen Bedingungen nur schwer oder gar nicht möglich ist. Deshalb ist es wichtig, dass Förderungen nicht nur punktuell sind und auf die Co-Working-Spaces der Stadt Klagenfurt begrenzt bleiben, sondern auch Angebote außerhalb der Innenstadt unterstützt werden. Im Endeffekt profitieren davon nicht nur die geförderten Unternehmen. Mittelfristig wird die ganze Wirtschaftsregion Klagenfurt gestärkt“, fordert Goby eine Förderung für alle Co-Working-Angebote in Klagenfurt.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Frau in der Wirtschaft
Mag. Tanja Telesklav
T 05 90 90 4-731
E tanja.telesklav@wkk.or.at
W frauinderwirtschaft-kaernten.at

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