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Chance bekommen und genutzt

Angst vor dem Sprung ins Unternehmertum habe sie nicht verspürt, erzählt Maria Granegger. „Solche Chancen kommen nicht so oft. Und wenn sie da sind, muss man sie nutzen.“

Erwin Figge
Frische und Regionalität sind der Kauffrau wichtig.
© Kärntner Wirtschaft/EF Frische und Regionalität sind Kauffrau Maria Graneggerwichtig.
Der schmucke und mit einem neuen Ladendesign versehene Spar-Supermarkt in Reisseck im unteren Mölltal wird seit gut einem Monat von Maria Granegger auf selbstständiger Basis geführt. Fast ein Jahr des Nachdenkens, Rechnens und Tüftelns ging der Entscheidung für die Selbstständigkeit voraus. Nachdem sich die Vorgängerin beruflich neu orientiert hatte, wurde die Führung des Nahversorger-Standortes vakant, für Maria Granegger der ideale Zeitpunkt, etwas Neues anzufangen. Als gelernte Konditorin war sie zwölf Jahre als Mitarbeiterin bei einem Filialbetrieb in der Lebensmittelbranche tätig und bezeichnet sich selbst als Kauffrau mit Leib und Seele.

Durch das Engagement der 33-Jährigen ist die Nahversorgung im kleinen Mölltaler Ort gesichert. „Mich hat es schon immer in das Geschäft gezogen, umso schöner, dass es jetzt mit der Übernahme geklappt hat. Alles laufe familiär und vertraut ab – sowohl mit den fünf Mitarbeiterinnen als auch mit den Kunden. „Man kennt einander, vor allem die Kunden schätzen, dass der Markt mit seiner wichtigen ­Nahversorgerfunktion erhalten bleibt.“ Da werde dem, was sie tut, schon große Wertschätzung entgegengebracht, das Bekenntnis zur Nahversorgung im Ort gehe weit über Lippenbekenntnisse hinaus.

Die Gestaltung des Ladens kommt von der Anmutung einem Wochen- oder Bauernmarkt recht nahe und auch beim Produktsortiment spielt Regionalität eine große Rolle. So finden sich unter anderem der Topfentraum vom Binterhof aus Berg im Drautal oder das Mehl der Trattner-Mühle aus dem benachbarten Mühldorf ebenso im Sortiment wie Eier, Nudeln und auch Lammfleisch heimischer Produzenten. Regionales noch stärker in den Laden zu holen und die Bauern der Region zum Mitmachen zu motivieren, sei ihr wichtig.

Einen Monat nach dem Einstieg sieht sie ihr Projekt gut auf Schiene. „Ich mach’ das einfach gern, deshalb kann auch nicht viel danebengehen.“ Die Entscheidung für die Selbstständigkeit sei gut gereift und von der Familie mitgetragen. Bei der Nachmittagsbetreuung der fünfjährigen Tochter springen Mutter oder Mann ein, damit Maria Granegger ihrer Passion als ländliche Nahversorgerin nachkommen kann.

Dieser Artikel erschien in Ausgabe 10 der "Kärntner Wirtschaft". 

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