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Busreisen bleiben auch weiterhin im Trend

Rund um die Welt, ohne weit zu fahren: Die Kärntner Busunternehmen trafen sich zur Tagung im Minimundus in Klagenfurt. Dabei wurden nicht nur branchenaktuelle Themen wie Lenkermangel, Mobilitätspaket und Kostenkalkulation besprochen, sondern auch feierlich die Konzessionsdiplome an neue Busunternehmer:innen überreicht.

Konzessionsdiplome werden vergeben
© WKK / Peter Just v.l.: Fachverbandsgeschäftsführer Paul Blachnik, Landesrat Sebastian Schuschnig, Ahmed Mostafa Mazhar El Sarag, Bernhard Krainz, Verena Reinsberger, Beate Sommer, Berufsgruppensprecher Bus Andreas Osinger bei der Verleihung der Konzessionsdiplome.

Trotz schwieriger Zeiten und vielen Herausforderungen haben sich die vier Kärntner Ahmed Mostafa Mazhar El Sarag, Bernhard Krainz, Verena Reinsberger und Beate Sommer dazu entschlossen, zur Konzessionsprüfung für die Omnibusgewerbe anzutreten und erhielten bei der Tagung der Kärntner Busunternehmen im Minimundus Klagenfurt feierlich ihr Konzessionsdiplom überreicht. Andreas Osinger, WK-Berufsgruppensprecher Bus, freut sich über die Nachfolger in der Branche. „Gerade der Bus ist ein umweltfreundliches und sicheres Transportmittel – jetzt und in der Zukunft. Aber wir brauchen mehr Buslenker:innen. Wir haben schwierige Zeiten geschafft und stehen jetzt vor neuen Herausforderungen.“ Gemeinsam mit Paul Blachnik, Fachverbandsgeschäftsführer der Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtsunternehmungen, sprach er unter anderem über Lenkermangel und Kostenexplosion.

Unterstützung von der Politik

Landesrat Sebastian Schuschnig zeigte ein offenes Ohr für die Anliegen der Busunternehmen: „Es ist unglaublich, was die Betriebe alles leisten und ich danke jedem, der trotz der Herausforderungen durchgehalten hat und weiterhin motiviert bleibt.“ Damit es in Zukunft etwas leichter wird, wird daran gearbeitet, Buslenker auf die Mangelberufsliste zu bekommen. In Kärnten selbst stehen für den öffentlichen Verkehr im nächsten Jahr 50 Prozent mehr Budget zur Verfügung als noch vor fünf Jahren. Weiters sollen Unternehmen beim Energiewandel unterstützt und alternative Antriebstechniken vorangetrieben werden. So will Kärnten in Sachen Wasserstoff Vorreiter werden.

Kostendruck trifft auch Busbranche

Bis die Förderungen und Veränderungen greifen, ist genaues Rechnen von den Betrieben gefragt. Deshalb informierte Steuerberater Andreas Wultsch über die Kostenkalkulation: „Die Zeiten haben sich geändert. Geld wird weniger wert, das spüren alle. Unternehmen sind mehr denn je dazu gezwungen genau zu kalkulieren“, sagte Wultsch. Sein Tipp an Busunternehmen: Teuerungsprämien für Mitarbeiter:innen und die im November kommende Energiekostenförderung nützen, die in der ersten Stufe auch Treibstoffkosten berücksichtigt. Wichtige Details sind noch zu klären, aber grundsätzlich heißt es für Unternehmen schnell sein beim Voranmelden zur Energiekostenförderung.

Verkehrsunternehmensregister im Blick haben

Neben der Kostenseite müssen Busunternehmen zusätzlich einen detaillierten Blick auf das Verkehrsunternehmensregister werfen. Wie das Punktesystem genau funktioniert, erklärte Rechtsanwalt Alexej Miskovez und gab den Betrieben folgenden Rat mit auf dem Weg: "Strafen müssen nicht hingenommen werden, sondern können gemindert oder sogar beseitigt werden. Weiters sollten Unternehmen darauf achten, dass alle positiv absolvierten Kontrollen ins Register digital eingetragen sind."

Es bleibt kompliziert

„Die Kontrollen verlagern sich von der Straße ins Digitale“, kündigte Cargo-Experte Christian Spendel an und meinte damit das Mobilitätspaket der EU, welches für Bus und Lkw die gleichen Regeln aufstellt. Es bringt zwar ein paar Erleichterungen, zum Beispiel ist kein Urlaubsschein oder eine EU-Bestätigung für lenkfreie Tage mehr notwendig, weil alles über den digitalen Tacho läuft. Dennoch bleibt der bürokratische Aufwand für Betriebe hoch, speziell im Bereich der Entsendung. „Wer im internationalen Verkehr tätig ist, muss ab 19. August 2025 alle Busse auf den Smart Tacho II umrüsten“, sagte Spendel. Innerhalb von Sekunden kann der Smart Tacho II von der Polizei ausgelesen und überprüft werden. Wie neue Fahrzeuge mit entsprechenden Tacho aussehen, wurde im Außenbereich bei einer Ausstellung gezeigt.

Impressionen zum Branchentag der Kärntner Busunternehmer.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Fachgruppe Autobus-, Luftfahrt- und Schifffahrtsunternehmungen
Mag. Andreas Michor
05 90 90 4 - 500
E andreas.michor@wkk.or.at

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