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Bürokratie reformieren: Unternehmer reden mit

Wirtschaftslandesrat Zafoschnig und WK-Präsident Mandl machen weiter „Schluss mit Schikanen“: Auf die Wirtschaftsombudsstelle folgt nun der Masterplan „Kärnten unternehmensfreundlich“.

Machen Schluss mit Schikanen: IV-Präsident Timo Springer, Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig und WK-Präsident Jürgen Mandl.
© WKK/fritzpress Machen Schluss mit Schikanen: IV-Präsident Timo Springer, Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig und WK-Präsident Jürgen Mandl.

Bei den Initiativen für mehr Unternehmerfreundlichkeit und weniger Bürokratie geht es in Kärnten Schlag auf Schlag. Kaum wurde die neue Wirtschaftsombudsstelle vorgestellt, die Behördenverfahren beschleunigen und erleichtern soll, geben Wirtschaftslandesrat Ulrich Zafoschnig, Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl und IV-Präsident Timo Springer schon den Startschuss für das nächste Deregulierungsoffensive. „Kärnten unternehmensfreundlich“ lautet nicht nur der Titel einer Veranstaltungsreihe, sondern auch der Vorsatz der Schirmherren der Aktion, deren Ziel es ist, auf Kärntner Ebene Vereinfachungsmöglichkeiten bei Gesetzen und ihrer Vollziehung durch die Behörden aus Sicht der Wirtschaft zu finden und umzusetzen. Präsident Mandl: „Wir tun in enger Zusammenarbeit mit Wirtschaftslandesrat Zafoschnig alles, damit Unternehmer sein in Kärnten wieder mehr Freude macht.“ 

Den Auftakt bildet eine groß angelegte Veranstaltung mit den Vertretern von Wirtschaft und Behörden auf Landes- und Bezirksebene am 5. Feber im Lakeside-Spitz (ab 18.00 Uhr), zu dem auch prominente fachkundige Gäste wie Justizminister Josef Moser, der Ökonom Bernhard Felderer und WKÖ-Vizepräsident Jürgen Roth erwartet werden. Wirtschaftslandesrat Zafoschnig zählt auf die aktive Mitwirkung der geladenen Gäste: „Wir wollen mehr Tempo für die Wirtschaft­ und machen Kärnten zum unternehmensfreundlichsten Bundesland Österreichs. Das ist unser ambitioniertes Ziel für den umfassenden Prozess, der die Rahmenbedingungen für Kärntens Unternehmerinnen und Unternehmer weiterentwickelt und so den wirtschaftlichen Aufschwung im Land weiter stärkt.“  

Erfolgsfaktoren sind eine standortfreundliche Gesetzgebung und eine serviceorientierte, smarte Landesverwaltung mit cleveren Behördenverfahren. Wie das Zusammenwirken von Unternehmern und Behörden weiter verbessert werden kann, ist auch das Thema einer Roadshow von Zafoschnig und Mandl in den kommenden Wochen durch alle Kärntner Bezirke, bei der Unternehmer ihre Erfahrungen sowie Reform- und Vereinfachungsvorschläge deponieren können. Darüber hinaus analysiert der FH-Studiengang „Public Management“ im Auftrag von LR Zafoschnig Deregulierungs- und Entlastungspotentiale, die ebenfalls in den künftigen Masterplan einfließen sollen. Mandl: „Ich lade alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Kärnten herzlich ein, sich aktiv an diesem Reformprozess zu beteiligen. Jetzt haben wir die Chance, im Sinne unseres Lebensstandortes gemeinsam vernünftige Spielregeln für ein kraftschlüssiges Zusammenspiel von unternehmerischem Tatendrang und behördlichem Ordnungsinteresse zu schaffen.“

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