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Brennpunkt St. Veiter Straße: Unternehmer erhalten Entschädigung

Nach kurzer Verschnaufpause steht für eine der wichtigsten Einfahrtsstraße in Klagenfurt wieder eine Totalsperre fest. Nach hartnäckigen Verhandlungen durch die Wirtschaftskammer Kärnten werden die Unternehmen nun mit 5.000 Euro entlastet.

WK-Bezirksstellenobmann Max Habenicht, Baustellensprecherin Rosamunde Kletz und Stadtrat Markus Geiger freuen sich über die Entschädigung für Unternehmer
© WKK/Dietmar Wajand WK-Bezirksstellenobmann Max Habenicht, Baustellensprecherin Rosamunde Kletz und Stadtrat Markus Geiger freuen sich über die Entschädigung für Unternehmer
"Die zahlreichen Bemühungen haben sich gelohnt" freut sich Bezirksstellenobmann Max Habenicht über den Verhandlungserfolg mit der Stadt Klagenfurt. Denn nach dem heutigen Beschluss im Stadtsenat, erhält nun jede von der Baustelle in der St. Veiter Straße betroffene Firma 5.000 Euro als Entschädigung für die Betriebsbeeinträchtigung durch die Baustellenmaßnahmen. Der Betrag wird rückwirkend für 2018, das laufende Jahr 2019 und für die zukünftigen Geschäftseinschränkungen vergütet. "Ich bin froh, dass wir hier zu einer Lösung gekommen sind und mein Dank gilt Stadtrat Markus Geiger sowie dem Wirtschaftsservice. Die Entschädigung ist zumindest ein kleines Trostpflaster für die ansässigen Betriebe", so Habenicht.

Die Bezirksstelle Klagenfurt agiert in dieser Angelegenheit erneut als Vermittler zwischen Unternehmern und der Stadt. "Das Beheben des wiederkehrenden Chaos rund um die Baustellen unserer Landeshauptstadt ist nicht unsere Hauptaufgabe, aber wir unterstützen natürlich unsere Mitglieder", betont Max Habenicht. Denn die bisherige Vorgehensweise der politisch Verantwortlichen trage in keiner Weise zu einem unternehmerfreundlichen Alltag bei.

Bündel an Marketingmaßnahmen
Bereits in den vergangenen Jahren sei das Baustellenmanagement überfordert und in der Kommunikation mit den Betrieben unbelehrbar gewesen. Auf Grund der fehlenden Dialogfähigkeit der zuständigen Referenten habe die Bezirksstelle Klagenfurt die betroffenen Unternehmer im Herbst zu einem gut besuchten runden Tisch geladen und Rosamunde Kletz von "Die Hose. Das Hemd." zur Baustellensprecherin ernannt: "Um die überlebensnotwendige Kundenfrequenz selbst in die Hand zu nehmen, habe ich mich mit meiner Unternehmerkollegin Anna Natalia Tabatabai und der Wirtschaftskammer Klagenfurt mit Stadtrat Geiger über die bevorstehende Baustelle und die damit verbundenen Erschwernisse zusammengesetzt. Er möchte die Unternehmer nicht im Regen stehen lassen. Dabei wurden mögliche Unterstützungen sowie Werbemaßnahmen während der Bauphase besprochen." So wurde ein Bündel an Marketingmaßnahmen geschnürt, das Werbevideos für Social-Media-Kanäle, Radio-Spots, Zeitungsinserate, Banner und Plakate sowie Parkplätze in der nahegelegenen Apcoa-Garage umfasst.

Baustellen-Management gefordert
Von der bisherigen Abwicklung ähnlicher Klagenfurter Bauprojekte ist Habenicht hingegen enttäuscht: "Wie hier mit Unternehmen umgegangen wird, ist einer Landeshauptstadt nicht würdig und zeigt die fehlende Wertschätzung sowie mangelnden Respekt gegenüber den Klagenfurter Betrieben. Ich erwarte mir eine vernünftige und zeitgemäße Kommunikation mit den Unternehmerinnen und Unternehmern". In dem Zusammenhang wird die Forderung nach einem professionellem Baustellen-Management immer lauter. Als wertvolle Mitgestalter von Klagenfurt haben Unternehmen ein Recht auf rechtzeitige Information inklusive Mitwirkung des Zeitpunktes der betroffenen Unternehmer und schnelle Umsetzung. Dazu gehört auch eine Koordinierungsstelle der zuständigen Abteilungen, um unnötige Baustellen zu verhindern, und neben Marketingleistungen auch eine finanzielle Entschädigung bei "Sonderbaustellen" - wie es nun die Lösung für die St. Veiter Straße vorzeigt.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Bezirksstelle Klagenfurt
Wolfgang Kuttnig, MAS
T 05 90 904 - 600
Ewolfgang.kuttnig@wkk.or.at

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