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Blumige Kunstwerke bei den Staatsmeisterschaften der Floristen

Handwerkliches Können und Kreativität waren bei den österreichischen Staatsmeisterschaften der Floristen gefordert!

Kaum etwas macht mehr Freude als ein schöner Strauß Blumen. Bei der Zusammenstellung eines solchen ist nicht nur Geschmack, sondern vor allem auch Geschick gefragt. Floristinnen und Floristen sind wahre Künstler, die mit viel Feingefühl die Farben, Formen und Arten von Blumen harmonisch in Szene setzen. Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften der Floristen konnte man sich am Wochenende im Shoppingcenter ATRIO – shopping senza confini davon überzeugen, dass diese herausragenden Qualifikationen bereits vom Berufsnachwuchs gelebt werden.

Die Jungfloristen Melanie Krenn, Georg Schmid und Jennifer Meyer standen beim Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen auf dem Siegerpodest. Foto: WKK/Gert Steinthaler
Die Jungfloristen Melanie Krenn, Georg Schmid und Jennifer Meyer standen beim Bundeslehrlingswettbewerb der Floristen auf dem Siegerpodest. Foto: WKK/Gert Steinthaler


Für die Jungfloristen stellte das ATRIO einen ganz besonderen Rahmen dar, denn nur selten bietet sich die Chance, vor so einem großen Publikum die eigene handwerkliche Fertigkeit unter Beweis zu stellen. Die Staatsmeisterschaften zählen zu den wichtigsten Branchenwettbewerben und sind etwas Einzigartiges, denn auf die Teilnehmer warten dabei große Herausforderungen: Die Aufgabenstellung und auch das zur Verfügung stehende Material werden erst vor Ort bekannt gegeben - das erfordert viel Kreativität und verlangt Nervenstärke jedes einzelnen Kandidaten. Neben der handwerklichen Fähigkeit  und der Anfertigung  von floristischen Werkstücken, wie z.B. Strauß, Tischdekoration, Körperschmuck und Pflanzenschalen, müssen die jungen Floristinnen und Floristen auch eigenständig den Wareneinkauf der Schnittblumen und der Bedarfsartikel nach einem festgelegten Budget abwickeln.

Bei den österreichischen Staatsmeisterschaften der Floristen traten die 19 besten Nachwuchsfloristinnen und Nachwuchsfloristen Österreichs gegeneinander an. "Alle Teilnehmer haben ausgezeichnete Leistungen erbracht. Bei den Aufgabenstellungen kommt es auf Detailarbeit und perfektioniertes handwerkliches Geschick an", erklärt WK-Landesinnungsmeister Kurt Glantschnig.

Die Jury, bestehend aus Robert Buchsbaum, Wanda Glantschnig und Alexander Mlinek, nahm jedes Werkstück genauestens unter die Lupe und bewertete Technik, Farbwahl, Gestaltung, Kreativität und Aussage. Für die drei Juroren war es nicht einfach: "Nur Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht. Das Niveau war sehr anspruchsvoll", berichteten Buchsbaum, Glantschnig und Mlinek bei der Punktevergabe. Bei der Beurteilung zählt jeder Arbeitsschritt: vom Wareneinkauf, den ersten Vorbereitungen bis hin zu den fertigen Werkstücken. Die Staatsmeisterschaften im ATRIO, insbesondere die Präsentation der Arbeiten, erwiesen sich als wahrer Besuchermagnet.

Am Ende konnte sich die Steirerin Melanie Krenn vom Betrieb Floristik Obendrauf mit ihren eindrucksvollen Kreationen durchsetzen und sich mit ihrer Leistung den Staatsmeistertitel holen. Den ausgezeichneten zweiten Platz sicherte sich Georg Schmid aus Kärnten vom Betrieb Weiß Kristina Natascha vor der Drittplatzierten Jennifer Meyer aus der Steiermark vom Betrieb Blumen Engele (Inhaber: Mario Marbler).

Bei der Siegerehrung gratulierte Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, gemeinsam mit Bundesinnungsmeister Rudolf Hajek den Siegern und allen Teilnehmern zu ihren ausgezeichneten Leistungen. "Für die jungen Floristinnen und Floristen bietet die österreichische Staatsmeisterschaft eine einmalige Chance und einen unglaublichen Profit für ihren zukünftigen beruflichen Weg", so Mandl. Der WK-Präsident nutzte die Gelegenheit, um auch das ausgezeichnete Ausbildungssystem unseres Landes hervorzuheben: "Unser duales System bietet die besten Voraussetzungen für höchste Qualität. Gleichzeitig wird damit der Wert des Handwerkes betont."

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