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Blumen und Musik lassen ihr Herz höherschlagen

Die Erlebnisgärtnerei Sattler in Völkermarkt bringt Pflanzen in die Töpfe und die Oper ins Glashaus. Aus einem kleinen Blumengeschäft wurde ein Vorzeige­betrieb, in dem viele florale Ideen heranwachsen.

Birgit Sacherer
Sie sorgen immer für blühende Momente: Sabine und Gudrun Sattler mit Birgit Stuler sowie Christian und Michael Sattler.
© Florian Mori Sie sorgen immer für blühende Momente: Sabine und Gudrun Sattler mit Birgit Stuler sowie Christian und Michael Sattler.
„Pflanzen sind wie Männer, die darf man nicht zu sehr verhätscheln“, schmunzelt Christian Sattler und macht einen kurzen Rundgang durch das riesige Areal der Erlebnisgärtnerei Sattler in Völkermarkt. Vorbei an der Topfpflanzmaschine zeigt der 47-Jährige die Anti-Schnarch-Pflanze. Ob sie das Schnarchen tatsächlich verringert, ist wissenschaftlich zwar nicht bewiesen, einige seiner Kunden genießen seither aber einen „schnarchfreien“ Schlaf.
Auch ein leuchtender Kaktus sorgte vor vielen Jahren im familiengeführten Unternehmen, das aktuell 21 Mitarbeiter beschäftigt, für viel Gesprächsstoff. Damit die Sattlers auch tatsächlich die Leuchtkraft dieser Pflanze beweisen konnten, haben sie diese an ein Örtchen gestellt, an dem es auch tatsächlich dunkel war. Aber eines Tages ging der Pflanze dann doch das Licht aus. 

Familie bildet den Grundstein des Erfolges

Den Grundstein für das florale Geschäft legten Gudrun und
Franz Sattler im Jahr 1973. Trotz „Unruhestand“ sind ihre grünen Daumen täglich noch immer sehr gefragt. „Das Wissen, das sich meine Eltern aufgebaut haben, ist sehr kostbar und kann in keinem Lexikon nachgeschlagen werden“, erzählt Christian Sattler, der im Jahr 2001 den elterlichen Betrieb übernommen hat. Gemeinsam mit seiner Frau Sabine und seinem um 13 Jahre jüngeren Bruder Michael und dessen Lebensgefährtin Birgit Stuler bringt er blühendes Leben in den Alltag vieler Kunden. Auf einer Verkaufsfläche von 8000 Quadratmetern findet man alles, was ein Blumen- und Pflanzenherz begehrt. Außer Schnittblumen. Die gibt es in Form von Schnittrosen nur einmal im Jahr – und zwar zum Valentinstag.

Auch wenn derzeit die gesamte Verkaufsfläche in einem wunderschönen vorweihnachtlichen Kleid mit Weihnachtssternen, Adventkränzen, floralen Gestecken und allerlei himmlischer Dekorationsartikel erstrahlt, in den Glashäusern sprießen schon Knopfblumen und Primeln. Das Geschäft hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. „Der Wunsch, selbst etwas anzupflanzen und dabei die Jahreszeiten intensiv mitzuerleben, wächst enorm in unserer schnelllebigen Gesellschaft. Aber auch Hochbeete sowie die Garten- und Terrassengestaltung sind hoch im Kurs“, so Michael Sattler, dessen Passion die Gartengestaltung ist. Denn: „Der eigene Garten wird immer mehr zur Wohlfühloase.“ 

Nachhaltig mit der Natur verbunden

Großen Wert legt die Unternehmerfamilie auf Nachhaltigkeit – das gesamte Regenwasser wird gesammelt und zum Gießen der Pflanzen verwendet. Ein großes Thema ist auch die Eigenproduktion. Von den Beet- über die Balkon- bis hin zu den Gemüsepflanzen werden alle mit der eigenen Erde und dem eigenen Dünger selbst angebaut. Und auch mit ­ihrem Angebot „Schule in der Gärtnerei“ geben sie ihr Wissen nachhaltig an die Besucher weiter.
Die Erlebnisgärtnerei ist aber längst nicht nur mehr ein Ort, an dem Pflanzen- sondern auch Kulturfreunde auf ihre Kosten kommen. Michael Sattler hat die Gärtnerei um die Themen Kunst und Kultur bereichert und seit dem Vorjahr zieht die „Oper im Glashaus“ Besucher aus allen Teilen Kärntens an.


Dieser Erfolg aus Kärnten erschien in der "Kärntner Wirtschaft" Ausgabe 47.

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