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Bloggen als Lebensaufgabe

Ines Fritz hat ihre Berufung zum Beruf gemacht. Sie begleitet UnternehmerInnen und BloggerInnen auf ihrem Weg zum Erfolg. Im Interview spricht sie über ihre ersten Schritte, den Umgang mit Rückschlägen und ihre Zukunftspläne.

Ines Fritz
© Daniela Vallant

Beschreiben Sie Ihr Unternehmen in 3-4 Sätzen

Als Blogcoach und Blogtexterin gebe ich einerseits mein Wissen an Menschen weiter, die selber in dieses Business einsteigen wollen. Andererseits berate und unterstütze ich Unternehmen dahingehend, sich online „sichtbar“ zu machen. Und zu guter Letzt kümmere ich mich natürlich auch noch um meine eigenen Blogs.

Aus welchem Grund haben Sie sich gerade für diesen Beruf entschieden?

Die Motivation kam von außen. Ich habe ja schon vor meiner Selbständigkeit viel und gerne geschrieben. Deswegen war ich auch für mein privates Umfeld „Anlaufstelle“, wenn es ums Texten ging. Da habe ich mir gedacht: „Mach Dich selbstständig und verdiene Geld damit“. Das Gute beim Schritt in die Selbstständigkeit im Onlinebereich: Es ist kaum Kapital notwendig. Du brauchst einen Laptop, ein Handy und Internet – that’s it.

Was macht es für Sie einzigartig, selbstständig zu sein?

Die Kombination meiner Kompetenzen mit dem, was ich gerne mache. Und ja, ich liebe es, so zu arbeiten, wie ich will und an keine Vorgaben gebunden zu sein. Die zeitliche und örtliche Unabhängigkeit kommt meiner Arbeitsweise auch entgegen.

Wie heben sich Ihre Produkte/Dienstleistungen von denen der Konkurrenz ab?

Als EPU hebst Du Dich immer von der Konkurrenz ab – weil jeder individuell und damit anders ist. Bei mir gibt es auf jeden Fall keine „one-size-fits-all“-Beratungen. Ich recherchiere viel und führe intensive persönliche Gespräche mit der Kundschaft, um mir ein Gesamtbild zu machen. Die veröffentlichten Inhalte müssen authentisch, also mit der Person bzw. dem Unternehmen vereinbar sein.

Was würden Sie als größten Erfolg Ihrer bisherigen Unternehmerinnenlaufbahn bezeichnen?

Es macht mich stolz, dass meine Blogartikel bereits über drei Millionen Mal gelesen wurden und wenn von mir aufgegriffene Themen gesehen werden. Geld und Status hingegen sind für mich kein Erfolgsmesser, da bin ich bescheiden und minimalistisch.

Und was als größte Niederlage?

Die „eine“ Niederlage gab es nie, eher „Einbrüche“ zwischendurch: Mein Blog wurde gehackt. Es gab Umsatzeinbußen durch Corona. Meine Seiten und Konten wurden gesperrt. Ich bin aber trotzdem optimistisch geblieben. Und das macht es aus: Eine schlechte Phase zulassen und dann mutig weitermachen.

"Mehr Leute sollen sich mit ihren Themen an die Öffentlichkeit und den Schritt in die Selbstständigkeit wagen. Jede und jeder kann Expertin oder Experte sein."
Ines Fritz zu ihren Wünschen für die Zukunft

Welchen Ratschlag würden Sie Menschen geben, die jetzt in die Selbstständigkeit starten?

Im Onlinebereich gilt, agiere nach dem LEAN Management. Starte in die Selbstständigkeit und verbessere Dich dann. Starte bevor Du mit Deiner Planung fertig bist. Verstelle Dich nicht. Bleib authentisch und habe vor niemandem Angst.

Würden Sie heute etwas anders/besser machen als zur Zeit der Unternehmensgründung?

Ja, mutig sein von Anfang an und mich nicht verunsichern lassen. Ich hatte in meiner Laufbahn eine Phase, in der ich unbegründet unsicher war. Kritikfähigkeit ist in so einer Zeit eine sehr hilfreiche Eigenschaft, da man sich dadurch nicht so leicht verunsichern lässt.

Was zeichnet einen guten Unternehmer aus?

Mut, den Blick fürs Wesentliche, Ausdauer, Vertrauen in die eignen Fähigkeiten und Zähigkeit im Sinne von Widerstandskraft.

Was sind Ihre Pläne/Wünsche für die Zukunft?
Herumreisen in Österreich und meine Blogartikel an einem anderen Ort, etwa in Wien schreiben. Dabei auch die Möglichkeit wahrnehmen, meine Kundschaft „persönlich“ und nicht nur „online“ kennenzulernen. Toll wären auch mehr Blogs, Themen habe ich genug.

Rückfragen:

Ines Fritz

Blogcoaching & Blogtexte

T +43 650 205 46 30

E hallo@ines-fritz.at

W www.ines-fritz.at

Infobox zum Thema:


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