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Bewusstsein fürs Unternehmertum #schaffenwir

Persönlich und wertschätzend: Das ist die neue Kampagne #schaffenwir der Wirtschaftskammer. Sie macht auf die Lebens- und Firmengeschichten von Unternehmern aufmerksam und schafft Bewusstsein für die Bedeutung der Unternehmen in der Gesellschaft.

Mit der, beim heutigen Pressegespräch vorgestellten, neuen Wirtschaftskammer-Kampagne #schaffenwir werden die Kärntner Unternehmer vor den Vorhang geholt.
© WKK/Studiohorst Bewusstsein #schaffenwir: WK-Marketingleiter Markus Polka, Hannes Bodlaj von LaModula, Claudia Felder-Fallmann von MHS Mental Health Solutions und WK-Präsident Jürgen Mandl.
Mit der, beim heutigen Pressegespräch vorgestellten, neuen Wirtschaftskammer-Kampagne #schaffenwir werden die Kärntner Unternehmer vor den Vorhang geholt. Für WK-Präsident Jürgen Mandl aus einem triftigen Grund: „Die Unternehmer leisten mit ihren Mitarbeitern einen enormen Beitrag und das möchten wir der Öffentlichkeit zeigen.“ In Kärnten sind 35.000 Unternehmen verantwortlich für knapp 200.000 Arbeitsplätze und ebenso viele Einkommen im Land. Obwohl dieser schlichte Zusammenhang klar ist, spielt das Thema Wirtschaft in der politischen Debatte eine untergeordnete Rolle. Nur wenn Arbeitsplätze bedroht sind, bricht Hektik aus; welcher Unternehmer sie schafft und wie er sie erhält, interessiert schon bedeutend weniger.


Das will die neue Kampagne der Wirtschaftskammer ändern: #schaffenwir macht in Verbindung mit Begriffen wie „Arbeitsplätze“, „Sicherheit“ oder „Wohlstand“ selbstbewusst mit konkreten Beispielen auf die Lebens- und Firmengeschichten von Unternehmerinnen und Unternehmern aufmerksam. Die Bewusstseinskampagne läuft österreichweit, doch die Wirtschaftskammer Kärnten geht einen Schritt weiter und hat eigene Kärntner Unternehmerpersönlichkeiten gesucht und gefunden, deren Geschichten wir nun erzählen. „Meine Ansicht ist: Tue Gutes und sprich darüber! Zahlreiche Betriebe setzen sich für soziale Projekte ein, treten aktiv für den Klimaschutz ein, engagieren sich im Tierschutz oder helfen Familien in ihrem Bezirk. Bei #schaffenwir geht es auch um den gesellschaftlichen Zusammenhalt und das Verständnis dafür, dass Unternehmer einen starken und attraktiven Lebensstandort Kärnten schaffen“, erklärte der Wirtschaftskammerpräsident.

Persönlich und emotional
Bei der Kampagne #schaffenwir geht es darum, dass den Unternehmen und ihren Mitarbeiter die Bühne gegeben wird, die ihnen gebührt. Möglichst viele Unternehmer werden stellvertretend für die gesamte Kärntner Wirtschaft mit ihrer ganz persönlichen Geschichte vorgestellt. „Dabei soll auf sehr persönliche und emotionale Weise ein neues Bild von Wirtschaft vermittelt werden. Ein Bild, das zeigt, was die Unternehmen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich leisten und welche wichtige Rolle die Wirtschaft als stabile, verantwortungsvolle und verbindende Kraft in der Gesellschaft hat“, führte WK-Marketingleiter Markus Polka aus.

Auf diversen Kanälen
Die Kärntner Kampagnengesichter sind in unterschiedlichem Ausmaß auf diversen Social-Media-Kanälen, in Inseraten in Eigen- und Fremdmedien, auf Plakaten, in Videos sowie natürlich auf der Plattform schaffenwir.wko.at zu sehen. Neben den Businessstorys werden auch die Forderungen an die Politik unter das Dach #schaffenwir gepackt. „Die Wirtschaft trägt die Gesellschaft, die Politik hat für Rahmenbedingungen zu sorgen, die die heimischen Unternehmen unterstützt und sie nicht bremst. Wir tragen die Anliegen unserer Betriebe in die Verhandlungen für ein künftiges Regierungsprogramm“, definierte Polka.

Kärntner Kampagnengesichter
Über 500 Unternehmer haben sich auf den Aufruf der Wirtschaftskammer Kärnten gemeldet und wollten Teil der #schaffenwir-Kampagne werden. „Dieses Ergebnis ist großartig. Wir bemühen uns, dass wir die ganze Bandbreite der Kärntner Wirtschaft darstellen und möglichst viele Geschichten erzählen“, freute sich der WK-Marketingchef. Zwei der zahlreichen Kampagnengesichter sind Claudia Felder-Fallmann von MHS Mental Health Solutions und Hannes Bodlaj von LaModula, die auch beim Pressegespräch vertreten waren.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz
Die Unternehmensberaterin Claudia Felder-Fallmann konzentriert sich darauf Schnittstellen in Unternehmen zu optimieren, Abläufe besser zu organisieren und generell Arbeitsplätze menschgerechter zu gestalten. „Nur durch ein Zusammenspiel zwischen gesunden (Arbeits-)Bedingungen und individueller Gesundheit entsteht nachhaltig Gesundheitsförderung und damit weniger Ausfälle, Unfälle, usw. Dies führt mittelfristig zu wirtschaftlichen Erfolgen für Unternehmen und steigert den Wirtschaftsstandort allgemein“, legte die Unternehmerin ihr Tätigkeitsfeld dar. Felder-Fallmann setzt sich stark für das Thema psychische Gesundheit ein und macht Unternehmen immer wieder auf diesen wichtigen, aber oft vernachlässigten Bereich aufmerksam. „Es gibt viel zu tun in der Meinungsbildung. Psychische Gesundheit wird noch immer vielerorts als gegeben gesehen oder eben nicht. Viele Unternehmer sehen auch keinen Sinn, sich diesem Thema zu stellen. Hier will ich viel aufklären, Institutionen für die Aufklärung gewinnen, den Fokus auf den Menschen als Ganzes richten und gemeinsam mit Kooperationspartnern dadurch Gesundheit und Wirtschaftlichkeit in Kärnten fördern“, so die zweifache Mutter und Unternehmerin.

Erholsamer Schlaf
Natürliche Betten, Matratzen, Decken & Co sind die Spezialität von LaModula: Hannes Bodlaj sorgt für optimale Bedingungen, damit seine Kunden gut schlafen können. „Für erholsamen Schlaf braucht man die besten Zutaten. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Kunden mit einem handverlesenen Sortiment an hochwertigen, biologischen Produkten zu attraktiven Preisen, exzellenter Beratung und erstklassigem Service zu begeistern“, erläuterte Bodlaj, der in fünf Jahren den Zwei-Mann-Betrieb zu einer Firma mit 28 Personen entwickelte. Die Produkte von LaModula werden nach eigenen Ideen oder Vorstellungen aus biologischen Werkstoffen gefertigt. „Das von uns verwendete Holz kommt ausschließlich aus nachhaltiger Forstwirtschaft, das Zirbenholz stammt aus österreichischen Wäldern und wird in Kärnten gekauft. Die Daunen für unsere Decken kommen aus biologischer Tierhaltung und die Bettwäsche wird aus der hochwertigsten Bio-Baumwolle gemacht, die es weltweit am Markt gibt“, ergänzt der LaModula-Geschäftsführer und sieht vor allem den Spagat zwischen online und offline als Herausforderung: „Wir machen zwar sehr gute Umsätze mit unserem Onlineshop, aber die persönliche Beratung ist trotzdem wichtig. Der Kunde erwartet sich heute eine Kombination aus stationärem Geschäft und Onlineshop. Das ist es, worauf es ankommt.“

Rahmenbedingungen dringend anpassen
Damit Unternehmer wachsen, ihre Ideen verwirklichen und Wertschöpfung generieren können, braucht es die passenden Rahmenbedingungen. Für Mandl ein Thema, das ihm unter den Nägeln brennt: „Wir benötigen dringend eine Standortinitiative mit zündenden Ideen, durch die wir junge Menschen in Kärnten halten können und andere dazu bewegen, zu uns zu kommen. Dazu zählen Arbeitsplätze, Wohnungen, Bildungsangebote, Infrastruktur mit Breitband-Internet, Export, Qualitätstourismus und eine weitere Steigerung der Investitionsbereitschaft der Betriebe durch Entbürokratisierungsmaßnahmen.“ Außerdem gehöre auch das Thema Energiesicherheit dazu. Energiesicherheit ist aber nur dann gewährleistet, wenn es das entsprechende Leistungs- und Leitungsangebot gibt. Unternehmen fokussieren sich zunehmend auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonende Produktion. Deshalb ist der Ausbau von erneuerbarer Energie eines der wichtigsten Zukunftsthemen. „Laut den Kelag-Experten wird sich der Strombedarf in den nächsten Jahren deutlich erhöhen. Diesen werden wir nicht decken können, wenn wir künftig nicht auf Wasser-, Wind- und Sonnenkraft sowie Biomasse setzen. Es wäre fatal und teuer, unser Ziel der Klimaneutralität bis 2050 zu verfehlen. Auch beim Energie- und Umweltschutz gilt der Slogan #schaffen wir – man muss uns nur lassen“, ist der WK-Präsident und Unternehmer überzeugt.

von

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