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Bestbieter-Kriterien nun auch beim gemeinnützigen Wohnbau in Kärnten

Landesregierung und Kärntner Bauwirtschaft einigten sich auf Bestbieter- statt Billigstbieter-Prinzip beim gemeinnützigen Wohnbau.

Das Land Kärnten und die ARGE Bauwirtschaft sowie die Vertreter des Verbandes der gemeinnützigen Bauvereinigungen präsentierten gestern, Mittwoch, die Einführung des Bestbieterprinzips bei den Bauauftragsvergaben der gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen in Kärnten.

"Es sind vor allem die regionalen und kleinen Unternehmer in der Baubranche, die durch die Änderungen des Vergabeverfahrens bei öffentlichen Aufträgen verstärkt unterstützt werden sollen", sagte Finanzreferentin Gaby Schaunig. "Für die Bauwirtschaft ist es sehr erfreulich, dass es uns in zahlreichen gemeinsamen Sitzungen gelungen ist, ein Ziel zu erreichen und das ist unter anderem Fairness am Bau", so KommR Stefan Hasse. "Durch die neuen Vergaberichtlinien werden Betriebe verstärkt geschützt." 



Lehrlinge, ältere Mitarbeiter, Entfernung zur Baustelle

Neben sozialpolitischen Vorgaben, wie der Ausbildung von Lehrlingen und die Beschäftigung von älteren Dienstnehmern, spielt in Zukunft auch die Entfernung des Betriebs von der Baustelle eine Rolle für den Erhalt eines Bauauftrages. 

Zusätzlich wurde festgelegt, dass Subunternehmen im Vorhinein anzugeben sind und diese nach der Vergabe nur sehr eingeschränkt auswechselt werden können. "Sub-/Sub-Vergaben" sind gänzlich verpönt. Hasse strich außerdem die „vertiefte Angebotsprüfung“ hervor: "Darauf bin ich besonders stolz. Mit der vertieften Angebotsprüfung werden künftig tatsächlich alle Unternehmen, die an einem Projekt oder Bauvorhaben tätig sind, überprüft. So haben wir die Basis für tatsächliche Fairness am Bau geschaffen."

 

Kärnten als erstes Bundesland mit Bestbieter-Kriterien
WK-Vizepräsident Otmar Petschnig gratulierte den Verhandlern zu ihrem Erfolg: "Das ist eine enorme Chance für die regionalen Klein- und Mittelunternehmen. In ganz Österreich wird schon seit 20 Jahren über die Einführung von Bestbieter-Kriterien diskutiert. Es macht mich stolz, dass Kärnten hier vorausgeht. Die gemeinnützigen Bauvereinigungen sind nach dem Land Kärnten die nächsten, die nun nach dem Bestbieter-Prinzip vergeben. Das ist einzigartig in Österreich."

Das Bestbieter-Prinzip wendet das Land bereits seit geraumer Zeit, konkret bei Auftragsvergaben der Landesimmobiliengesellschaft sowie im Straßenbau, an. "Dass die Umsetzung nun auch beim gemeinnützigen Wohnbau gelungen ist, ist für alle Seiten positiv", sagt der Landesinnungsmeister des Baugewerbes, Robert Rauter.

"Wir werden überprüfen, ob die Kriterien den gewünschten Erfolg bringen. Denn auch für die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften ist es von Bedeutung, dass Handwerker von vor Ort kommen. Die regionalen Betriebe sind für uns auch für die Instandhaltung und Wartung der Objekte wichtig", so Günther Kostan, Obmann des Verbandes der gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen, Landesgruppe Kärnten, der betonte, "dass Qualität im Wohnbau auch etwas kosten dürfen muss".

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Manfred Zechner
T
05 90 90 4-150
E
manfred.zechner@wkk.or.at


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