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Bei Lanmedia bekommt man mehr als Werbung

Der Wirkungsbereich des Gailtaler Unternehmens Lanmedia reicht über Kärntens Grenzen hinaus. Im Laufe der Jahre hat sich der Betrieb von der kleinen Werbeagentur zum großen Medienunternehmen entwickelt.

Corina Thalhammer
Sie ergänzen sich sowohl beruflich als auch privat: David, Andreas und Sebastian Lanner. Andreas und Sebastian sind die Geschäftsführer von Lanmedia, David ist für das Rechnungswesen und das Controlling verantwortlich.
© Henry Wellish Photography Sie ergänzen sich sowohl beruflich als auch privat: David, Andreas und Sebastian Lanner. Andreas und Sebastian sind die Geschäftsführer von Lanmedia, David ist für das Rechnungswesen und das Controlling verantwortlich.
Die unternehmerische Reise von Andreas Lanner begann im Jahr 2010 „offline“, mit der Gründung des Magazins „Meine Freizeit“. Im Jahr darauf gründete er Lanmedia in Hermagor. Das anfängliche Betätigungsfeld des Unternehmens ist mit dem heutigen kaum noch zu vergleichen. „Am Anfang sind wir von Ort zu Ort gefahren, haben selbst plakatiert, bei Wind und Wetter“, erklärt Lanner, der den Betrieb gemeinsam mit seinem Sohn Sebastian führt. „Durch den digitalen Wandel haben wir früh erkannt, dass man sich verändern muss.“ Heute gehört das Plakatieren schon lange der Vergangenheit an, denn Lanmedia entwickelte sich zu einem Komplettlösungsanbieter für digitale Indoor- und Outdoor-Screens. „Wir sind langsam gewachsen, es gab Höhen und Tiefen.“ 

Neben Software und Hardware bietet der Betrieb seinen Kunden ein großes Werbenetzwerk. Vom Erstgespräch über Planung, Montage und Service bis hin zur Einschulung erfolgt alles aus einer Hand. Das Besondere daran: Alles wird exakt auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten. Zudem können die Monitore weit mehr als Werbung abspielen, sie sind intelligent. Das bedeutet: Sie schalten sich selbstständig ein und aus, Inhalte können geplant und wetterabhängig ausgespielt werden. So werde bei 30 Grad und Sonnenschein im Supermarkt für Mineralwasser geworben, regnet es, erscheinen Regenschirme. 
Das Einsatzgebiet ist vielseitig: Neben dem Handel kommen die Screens auch in Ämtern, Schaufenstern und Büros zum Einsatz oder finden sich in den Klassenräumen als intelligente Schultafel wieder. In der Immobilienbranche werden etwa digitale Schaufens­ter bespielt. Wird ein Objekt verkauft, könne man es mit einem Klick aus allen digitalen Schaufenstern entfernen. „Man sollte analoge Prozesse nicht digitalisieren, vielmehr geht es darum, eine  direkte Erleichterung zu schaffen“, erklärt Lanner.

Auch im Betrieb wolle man flexibel sein. Daher setzt Lanmedia  auf flexible Arbeitszeiten und neue Entlohnungsmodelle. Zu den elf Mitarbeitern zählt auch Sohn David, der für das Rechnungs­wesen und das Controlling zuständig ist. „Die Firma ist ein gemeinsames Interesse von David und mir“, betont Sebastian Lanner. Berufliches und Privates zu trennen, sei nicht immer leicht. Natürlich gebe es auch Meinungsverschiedenheiten, man profitiere jedoch von einer guten Diskussionskultur.

Kürzlich gelang Lanmedia ein weiterer Coup: die Übernahme von Logicom. Mit 40 LED-Walls und 350 Monitoren ist Lanmedia jetzt Kärntens größter Anbieter für Außenwerbung. Doch nicht nur in Kärnten kann geworben werden, auch österreichweit hat der Betrieb, dank einer Partnerschaft mit Peakmedia, die Finger im Spiel – 1000 digitale Flächen können exklusiv bespielt werden. 
Mit der Übernahme ist es nicht getan, ständig wird weiter getüftelt: „Es wird viel infrage gestellt, wir reflektieren in kurzen Intervallen und es vergeht kein Jahr, in dem wir nicht etwas Neues ausprobieren“, führt Sebastian Lanner aus. Auch für die Zukunft gibt es schon Pläne: Man will das Werbenetz weiter ausbauen und modernisieren. 


Dieser Artikel erschien in Ausgabe 4 der "Kärntner Wirtschaft".

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