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Ausbildung mit Plan 200K

Gut ausgebildete Mitarbeiter sind wichtig für den Erfolg der Unternehmen. Die Verbesserungsvorschläge der WK liegen mit dem „Plan 200K“ am Tisch.Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter in den heimischen Betrieben sind die Grundvoraussetzung für Wachstum und Innovation. Neue innovative Produkte, Produktionstechnologien und Dienstleistungen können nur mit ausreichend vorhandenen Fachkräften im Zusammenspiel mit der Innovationskraft der Unternehmen entwickelt werden.

WK-Präsident Jürgen Mandl
© WKK/fritzpress

Im "Plan 200K", den die WK kürzlich präsentierte, werden neun konkrete Maßnahmen vorgestellt, die ein klares Ziel haben: Durch Aus- und Weiterbildung sollen mehr Fachkräfte für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.  

Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel

 
  • Die Zahl der Absolventen des Unternehmerführerscheins unter den Kärntner Schülern soll durch finanzielle Anreize, wie Übernahme der Prüfungskos­ten, auf 2000 Schüler gesteigert werden.
 
  • Durch Gründerprojekte in der Schule sollen grundsätzliche wirtschaftliche Zusammenhänge vermittelt werden. Das Thema Unternehmertum soll flächendeckend in allen Schultypen als Querschnittsmaterie in den Unterrichtsfächern integriert werden.
 
  • Die Attraktivität der Lehre soll durch zielorientiertes Qualitätsmanagement und Erschließung neuer Zielgruppen gestärkt werden. Die Lehre soll als gleichwertig mit dem schulischen Angebot wahr­genommen werden.
 
  • Die Meister- und Befähigungsprüfung ist für viele junge Menschen ein wichtiger Qualifizierungsschritt für die Berufslaufbahn. Die Kosten für bestandene Module sollen zukünftig gefördert werden.
 
  • Durch bessere Beratung bei der Berufs­orientierung soll die Abbruchquote in berufsbildenden Schulen verringert werden. Der Kostenbeitrag im Test- und Ausbildungszentrum (TAZ) soll vom Land gefördert werden. Die Lehrerausbildung für die Berufsorientierung soll in enger Zusammenarbeit mit der WKK im Hinblick auf die Bedeutung der dualen Ausbildung verbessert werden.
 
  • Die Kärntner Bevölkerung wird in den kommenden Jahren weiter schrumpfen. Der von den Kärntner Sozialpartnern vorgelegte Maßnahmenplan „Arbeitsmarkt 2030“ muss umgesetzt werden, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.
 
  • Präventive Umschulungen und Eingliederungsmaßnahmen des AMS sollen fortgeführt werden. Eine bedarfsgerechte Finanzierung der Vorbereitungskurse für potenzielle Lehranfänger wird gefordert. Durch ein flexibles und transparentes Migrationsmodell wird die Zuwanderung qualifizierter Personen gefördert.
 
  • Die Einführung neuer technischer Studienrichtungen an den Fachhochschulen und der Universität stärken einerseits den Hochschulstandort, andererseits profitiert die Kärntner Wirtschaft, der dringend benötigte technische Fachkräfte zur Verfügung stehen.
 
  • Der Mangel an technischen Fachkräften trifft die IT-Branche in Kärnten besonders stark. Jährlich können rund 300 Arbeitsplätze in diesem Bereich nicht besetzt werden, weil qualifizierte Mitarbeiter für die Betriebe nur schwer zu finden sind. Die Ergebnisse des Arbeitskreises „Technikermangel“ können mit finanzieller Unterstützung des Landes umgesetzt werden.

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