th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Aufwärtstrend im Kärntner Gewerbe und Handwerk

Mit einem Plus bei Umsatz und Investitionen ist der Konjunkturaufschwung auch bei den Kärntner Gewerbe- und Handwerksbetrieben angekommen. Die zum Teil undurchsichtige Bürokratie und der Fachkräftemangel erweisen sich weiterhin als Dämpfer.

Die nominellen Umsätze in Gewerbe und Handwerkstiegen in Kärnten im Vorjahr um 2,2 Prozent. Das sind um 1,3 Prozent mehr als noch 2016.
© WKK
„Es ist sehr erfreulich, dass die Konjunktur in Handwerk und Gewerbe anzieht und die Durststrecke beendet scheint. Die nominellen Umsätze stiegen in Kärnten im Vorjahr um 2,2 Prozent. Das sind um 1,3 Prozent mehr als noch 2016. Da im Gewerbe und Handwerk die Auf- und Abschwungphasen in kleineren Ausschlägen stattfinden als in anderen Wirtschaftssektoren, ist dieses Wachstumsplus als kräftig einzustufen“, freut sich WK-Spartenobmann Klaus Kronlechner über die Ergebnisse des Konjunkturberichtes.

Bei den Investitionen kann man den größten Anstieg verzeichnen: Im Durchschnitt investierten die Kärntner Gewerbe- und Handwerksbetriebe im Vorjahr mit rund 5.400 Euro je Beschäftigten um 69 Prozent mehr als 2016. Von den Gesamtinvestitionen entfielen 2.100 Euro (2016: 1.100 Euro) je Beschäftigten auf bauliche sowie 3.300 Euro (2016: 2.100 Euro) auf sonstige Investitionen. „Wenn Unternehmen wieder Geld in die Hand nehmen, dann ist das ein gutes Zeichen. Es ist für jeden Betrieb – auch für meinen – wichtig, immer am neuesten Stand zu sein und damit konkurrenzfähig zu bleiben. Klarerweise ist das in umsatzschwachen Jahren nahezu unmöglich. So konnten 2015 die Kollegen im Schnitt nur 2.700 Euro aufwenden. Deshalb bin ich sehr erleichtert, dass unsere Betriebe wieder in die Zukunft und somit ihren Erfolg investieren können“, so Kronlechner.

Für 2018 planen übrigens 43 Prozent der Unternehmer Investitionen vorzunehmen. „Warum nicht einmal die Hälfte vor hat, zusätzliches Geld in ihren Betrieb zu stecken, lässt sich auch an den Problemfeldern der Branche festhalten“, meint der Spartenobmann und führt aus: „Das Thema überbordende Bürokratie schwebt ständig über uns. Der administrative Aufwand muss dringend reduziert werden. Außerdem ist der Fachkräftemangel so groß wie nie zuvor. 45 Prozent der befragten Kollegen sieht sich zunehmend mit fehlendem Personal konfrontiert.“ Mit dem Fachkräftemangel geht auch ein Lehrlingsmangel einher. Wobei sich die Lehrlingszahlen im vergangenen Jahr verbessert haben und nur noch neun Prozent hier ein gravierendes Problem sehen. 71 Prozent hingegen sind durch die Preiskonkurrenz in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt. 13 Prozent verfügen über zu wenig Risiko- bzw. Eigenkapital und sieben Prozent haben Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme.   

Erwartungen an 2018 höher als im Vorjahr 
Für das 2. Quartal 2018 erwarten 23 Prozent der Betriebe steigende Auftragseingänge, 66 Prozent sehen keine Veränderung und nur 11 Prozent befürchten Rückgänge. Allgemein überwiegen im Hinblick auf die Entwicklung im 2. Quartal die positiven Einschätzungen um 12 Prozentpunkte. „Im Vergleich zum Vorquartal hat der Optimismus zugenommen und auch in Sachen Personalplanung gibt es gute Nachrichten. Im Durchschnitt lässt sich eine Erhöhung des Beschäftigungsstandes um 20,8 Prozent im Vergleich zum 1. Quartal 2018 prognostizieren“, zeigte sich Spartenobmann Klaus Kronlechner erfreut.

Rückfragen:
Wirtschaftskammer Kärnten
Sparte Gewerbe und Handwerk
Dr. Georg Lamp
T 05 90 90 4 - 100
Egeorg.lamp@wkk.or.at

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Der geplante Rückbau sei angesichts der Budgetsituation des Landes ein wahrer Schildbürgerstreich: Kärntenweit seien die Landesstraßen in einem katastrophalen Zustand, es fehle an allen Ecken und Enden Geld für dringend nötige Sanierungsmaßnahmen.

Rückbau der B70: ein Schildbürgerstreich auf Steuerzahlerkosten

WK wirft der Politik leichtfertigen Umgang mit Steuermitteln vor.  mehr

  • WK-News
WKK-Vizepräsidentin Sylvia Gstättner

Gstättner begrüßt VP-Veto gegen „Fritten-Verordnung“

Wirtschaftskammervizepräsidentin erwartet von der EU mehr als den „scharfen Blick fürs Unwesentliche“ mehr

  • WK-News
Zandonella Mandl Steinkellner Cybercrime Cybersecurity

WK startet Cyber-Security-Hotline

Einen Schaden von 1,6 Milliarden Euro verursachte die Internetkriminalität im Jahr 2016, und sie nimmt sprunghaft zu. Die WK Kärnten will ihre Mitglieder mit einem neuen Notfallservice vor den Folgen von Cyberattacken schützen. mehr