th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

Auflösung des Zukunftsfonds sichert die Zukunft

Geschlossen haben sich am Dienstag die Kärntner Sozialpartner hinter den Regierungsbeschluss für die Auflösung des Sondervermögens Kärnten, vormals Zukunftsfonds, gestellt.

Die Auflösung des Zukunftsfonds ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens, sind sich AK-Präsident Günther Goach und WK-Präsident Jürgen Mandl einig.
© kk/AK-Eggenberger "Die Auflösung des Zukunftsfonds ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens", sind sich AK-Präsident Günther Goach und WK-Präsident Jürgen Mandl einig.
"Die Auflösung ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens", hielt AK-Präsident Günther Goach fest. Der Fonds wurde geschaffen, um einen sinnvollen Umgang mit dem Vermögen aus dem Hypo-Verkauf für Kärnten zu gewährleisten. "Es gibt keine sinnvollere Investition, als die Zukunft und Autonomie Kärntens abzusichern. Die Auflösung ist alternativlos", bekräftigte Goach. Er betonte erneut, welch große Schuldenlast die Vorgängerregierung den Kärntnern aufgebürdet hat: „Wir zahlen 40 Millionen jährlich zur Hypo-Aufarbeitung zurück - man stelle sich vor, welche wichtigen Projekte man für die Kärntner Arbeitnehmer, Bevölkerung und Wirtschaft hätte umsetzen können.“

Dieser Aderlass belastet auch Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus dem einstigen Hoffnungsträger Hypobank sei eine ungeheure Hypothek für die Zukunft Kärntens geworden. "Aber dass Kärnten keinen Zukunftsfonds mehr hat, darf nicht bedeuten, dass Kärnten keine Zukunft hat. Die Aufgabe, das Land nach den Jahren verfehlter Politik wieder auf Erfolgskurs zu bringen, wird allerdings dadurch nicht leichter."

Mandl erinnerte daran, dass es vor vielen Jahren auch die Kärntner Sozialpartner gewesen seien, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, einen großen Teil des Verkaufspreises der Bank in Form des Zukunftsfonds für nachfolgende Generationen zu erhalten und vor der Verschwendung durch den damaligen Landeshauptmann und sein heute großteils vor Gericht stehendes politisches Personal zu retten. Nun falle der Fonds doch noch den dunklen Machenschaften dieser Ära zum Opfer. Dass deren politische Erben nunmehr versuchen würden, aus den Lösch- und Aufräumarbeiten nach der von ihnen maßgeblich zu verantwortenden Katastrophe politisches Kapital zu schlagen, sei eine Unverschämtheit der Sonderklasse, unterstrich Mandl

Das könnte Sie auch interessieren

  • WK-News
Naturschutz Natur Kärnten

Natura 2000: Sozialpartner gemeinsam gegen "Ausweisungsflut"

In einem gemeinsamen Brief an die Mitglieder der Kärntner Landesregierung und die Abgeordneten des Kärntner Landtags haben sich heute die Kärntner Sozialpartner gegen ein vorläufiges Arbeitsdokument der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Kommission (GD ENV) ausgesprochen, das für das gesamte Bundesgebiet einen erheblichen Nachnominierungsbedarf bei mehr als 70 FFH (Flora-Fauna-Habitatsrichtlinie)-Lebensraumtypen ortet. mehr

  • WK-News

Gstättner: Fritten-Veto scheitert an der SPÖ

SPÖ stimmt der praxisfremden „Fritten-Verordnung“ zum Bräunungsgrad von Pommes Frites im EU-Ausschuss zu. mehr

  • WK-News
Schlüsseldienst Abzocke Schlüssel Betrüger

Bester Schutz vor Schlüsseldienst-Abzocke: Auftrag an regionale Betriebe vergeben!

Immer mehr Betroffene wenden sich an die Wirtschaftskammer Kärnten wegen den unlauteren Methoden der Schlüsseldienst-Abzocker. Es handelt sich dabei um Firmen mit Sitz im Ausland. Wer keine überhöhten Preise zahlen möchte, wendet sich an ein befugtes Kärntner Unternehmen. mehr