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Auflösung des Zukunftsfonds sichert die Zukunft

Geschlossen haben sich am Dienstag die Kärntner Sozialpartner hinter den Regierungsbeschluss für die Auflösung des Sondervermögens Kärnten, vormals Zukunftsfonds, gestellt.

Die Auflösung des Zukunftsfonds ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens, sind sich AK-Präsident Günther Goach und WK-Präsident Jürgen Mandl einig.
© kk/AK-Eggenberger "Die Auflösung des Zukunftsfonds ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens", sind sich AK-Präsident Günther Goach und WK-Präsident Jürgen Mandl einig.
"Die Auflösung ist keine Frage des Wollens, sondern des Müssens", hielt AK-Präsident Günther Goach fest. Der Fonds wurde geschaffen, um einen sinnvollen Umgang mit dem Vermögen aus dem Hypo-Verkauf für Kärnten zu gewährleisten. "Es gibt keine sinnvollere Investition, als die Zukunft und Autonomie Kärntens abzusichern. Die Auflösung ist alternativlos", bekräftigte Goach. Er betonte erneut, welch große Schuldenlast die Vorgängerregierung den Kärntnern aufgebürdet hat: „Wir zahlen 40 Millionen jährlich zur Hypo-Aufarbeitung zurück - man stelle sich vor, welche wichtigen Projekte man für die Kärntner Arbeitnehmer, Bevölkerung und Wirtschaft hätte umsetzen können.“

Dieser Aderlass belastet auch Wirtschaftskammerpräsident Jürgen Mandl. Aus dem einstigen Hoffnungsträger Hypobank sei eine ungeheure Hypothek für die Zukunft Kärntens geworden. "Aber dass Kärnten keinen Zukunftsfonds mehr hat, darf nicht bedeuten, dass Kärnten keine Zukunft hat. Die Aufgabe, das Land nach den Jahren verfehlter Politik wieder auf Erfolgskurs zu bringen, wird allerdings dadurch nicht leichter."

Mandl erinnerte daran, dass es vor vielen Jahren auch die Kärntner Sozialpartner gewesen seien, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, einen großen Teil des Verkaufspreises der Bank in Form des Zukunftsfonds für nachfolgende Generationen zu erhalten und vor der Verschwendung durch den damaligen Landeshauptmann und sein heute großteils vor Gericht stehendes politisches Personal zu retten. Nun falle der Fonds doch noch den dunklen Machenschaften dieser Ära zum Opfer. Dass deren politische Erben nunmehr versuchen würden, aus den Lösch- und Aufräumarbeiten nach der von ihnen maßgeblich zu verantwortenden Katastrophe politisches Kapital zu schlagen, sei eine Unverschämtheit der Sonderklasse, unterstrich Mandl

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