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Auf neuen Wegen zu den Fachkräften der Zukunft

Neues Ausbildungsangebot der Wirtschaftskammer soll für mehr Fachkräfte in den Betrieben sorgen: Die Duale Akademie ebnet Maturanten, Studierenden ohne Studienabschluss oder Berufsumsteigern den Weg in einen von vier Pilotberufen. 

Claudia Blasi
Adobe Stock/contrastwerkstatt,
© Adobe Stock/contrastwerkstatt Im Juni startet die Duale Akademie – eine Ausbildung, die Praxis, Theorie und Zukunftskompetenzen unter einem Dach vereint.
Matura in der Tasche und was jetzt? Für alle, die nicht wissen, ob ein Studium das Richtige ist, die ihr Studium abbrechen – immerhin 50 Prozent in Österreich – oder sich einfach beruflich neu orientieren möchten, gibt es ab Juni eine neue Ausbildung: die Duale Akademie. Damit wird eine weitere Ausbildungsschiene für qualifizierte Mitarbeiter der Zukunft geschaffen. Berufsbilder, auf die der Arbeitsmarkt wartet, werden in einer Ausbildungsdauer von maximal drei Jahren vermittelt. 

Vorerst kann man aus vier Pilotberufen wählen: Mechatronik, Elektrotechnik, Speditionskaufmann/frau, Applikationsentwicklung – Coding. Der Großteil der Ausbildung wird in einem betrieblichen Trainee-Programm direkt in einem Unternehmen in Vollzeitanstellung mit attraktivem Einstiegsgehalt absolviert. Durch Kompetenzzentren in den Berufsschulen, und weitere Bildungsanbieter, wird die Fachtheorie vermittelt. Ergänzend werden Zukunftskompetenzen auf sozialer, digitaler und internationaler Ebene gefestigt. 

Um das Handwerk zu vertiefen,  ist ein praxis­orientiertes Zukunftsprojekt zu verfassen, das von einem  Fachexperten aus dem Ausbildungsbetrieb begleitet wird. Auch ein verpflichtendes Auslandspraktikum zählt zur Ausbildung. Neben einem fachspezifischen Lehrabschluss hat man mit einem Jahr Praxis nach Abschluss die Möglichkeit zur Zertifizierung zum „DA (Duale Akademie) Professional“. Benno Tosoni, Leiter der WK-Berufsausbildung, sieht in der Ausbildung eine Win-win-Situation für alle Beteiligten: „Die Betriebe profitieren verstärkt von AHS-Maturanten, die über eine ausgezeichnete Vorbildung verfügen, und den Maturanten bieten sich beste berufliche Karrierechancen.“
In Kärnten haben sich schon einige Unternehmen als Ausbildungsbetriebe für den ersten Lehrgang 2022/23 gemeldet (siehe unten). Sie nehmen das Thema Fachkräftemangel selbst in die Hand und bilden die Führungskräfte für das eigene Unternehmen selbst aus. Damit positionieren sie sich als engagierte und moderne Lehrbetriebe und profitieren von attraktiven Förderungen für ihren Einsatz.  

Gemeinsam den Lernturbo zünden

Um als Unternehmen in der Dualen Akademie ausbilden zu können, sind zwei Voraussetzungen notwendig: Ein aktiver Feststellungsbescheid für die Ausbildung im gewählten Berufsbild/Lehrberuf und die Erfüllung des Kriterienkatalogs, der durch einen Referenten überprüft wird. 

Die Duale Akademie ist die erste Wahl, um einen Schritt in diesen Beruf zu setzen.
Dieter Georg Pfeiffer, MC Digitalproduktions GmbH, Klagenfurt


Den gesamten Artikel und die Statements der Unternehmer finden Sie in der "Kärntner Wirtschaft" Ausgabe 5